Bürger subventionieren Atom und Kohle

Versteckte Kosten konventioneller Energien höher als Förderung Erneuerbarer

Atom und Kohle verursachen Kosten über die Stromrechnung hinaus, die sich für einen durchschnittlichen Haushalt umgerechnet auf rund 360 Euro pro Jahr belaufen. Das geht aus einer Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökostromanbieters Greenpeace Energy eG hervor. Rund ein Drittel weniger zahlt ein durchschnittlicher Haushalt 2014 über die EEG-Umlage für den Ausbau der Erneuerbaren: bei einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden etwa 220 Euro. weiterlesen…

AGEB: Wärme ist wichtigste Nutzenergie

Bedeutung des Stroms wächst – AG Energiebilanzen aktualisiert Anwendungsbilanz

Die privaten Haushalte in Deutschland verwenden rund 90 Prozent und damit den weitaus überwiegenden Teil ihres Energiebedarfs für die Bereitstellung von Wärme. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) entfallen vom Gesamtverbrauch knapp 70 Prozent auf die Raumwärme, etwa 15 Prozent auf Warmwasser sowie 6 Prozent auf Kochen und andere Formen der Prozesswärme. Die jetzt von der AG Energiebilanzen aktualisierte Übersicht für den Endenergiesektor der Jahre 2008 bis 2012 weist eine insgesamt sehr hohe Stabilität der Verbrauchsanteile in allen Verwendungsbereichen auf – so eine Mitteilung der AGEB. weiterlesen…

Australien macht Klilma-U-Turn

Deutsche Energiewende abschreckendes Beispiel

Bis vor kurzem galt Australien als einer der Vorreiter in Sachen Energiewende. Aber der neue erzkonservative Premierminister Tony Abbott reißt jetzt das Steuer in der Klimapolitik des fünften Kontinents herum. Statt auf erneuerbare Energien setzt er wieder auf Kohle. Er rechtfertigt sein Manöver mit dem, wie er meint, abschreckenden Beispiel der deutschen Energiewende. Abbott hält trotz bester geografischer und meteorologischer Voraussetzungen nichts von Wind, Sonne und Geothermie, er will die klimaschädlichen australischen Kohleminenweiterhin als Rückgrat der Energiegewinnung nutzen. weiterlesen…

Erste interaktive Wärmekarte

FAU präsentiert Europakarte für bessere Planung von Erdkollektoren

Regenerative Formen der Wärmeversorgung sind auf dem Vormarsch. Neben Solarthermie-Anlagen und Holzpellet-Heizungen kommen bei Neubauten vor allem mit Erdkollektoren kombinierte Wärmepumpen zum Einsatz. Allerdings ist es schwierig, solche Anlagen genau zu dimensionieren. Das EU-geförderte Projekt ThermoMap, das von Dr. David Bertermann vom Lehrstuhl für Geologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) koordiniert wird, schafft hier Abhilfe: Bauherren und Planungsbüros steht jetzt erstmals ein Instrument zur Verfügung, mit dem sich das Energiepotenzial von Standorten in ganz Europa ermitteln lässt. weiterlesen…

CDU-Wirtschaftsrat will „Energiewende retten“

„Die deutsche Energiewende hat Eon und RWE zu regionalen Zwergen gemacht“

Mit einem Zehn-Punkte-Plan will der Wirtschaftsrat der CDU die Energiewende in Deutschland retten, die bislang aus seiner Sicht „ein Fehlschlag auf der ganzen Linie“ (Präsident Lauk) ist. EU-Energiekommissar Oettinger warb für die Harmonisierung der Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse. Zudem versprach er dem deutschen Wirtschaftsminister Unterstützung bei der Neuregelung der Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage, schreibt Sandra Enkhardt im pv magazine. weiterlesen…

KOMM:MAG – erfolgreiche Energie-Kommunen

AEE im diesjährigen Magazin für die Komunen: „Renaissance der dezentralen Energieversorgung“

In der aktuellen Ausgabe des Jahresmagazins KOMM:MAG widmet sich die Agentur für Erneuerbare Energien in einem Schwerpunkt regenerativen Energieprojekten in kommunaler Hand. Fachbeiträge zur technischen Seite der kommunalen Energiewende informieren über regenerative Quartierskonzepte für Städte ebenso wie über E-Carsharing. Experten diskutieren im Interviewformat KOMM:VERSATION. Gastbeiträge von Praktikern und Wissenschaftlern geben Tipps und Anregungen für den Umstieg auf Erneuerbare Energien vor Ort. weiterlesen…

Frankreich schreibt Erneuerbare-Energien-Projekte aus

Innovative Photovoltaik-, Solarthermie-, Wind- und Kühlprojekte

Frankreich hat eine Ausschreibung für innovative Photovoltaik-, Solarthermie-, Wind- und Kühlprojekte mit erneuerbaren Energien gestartet. Dazu zählen auch Hybridanlagen aus erneuerbaren und herkömmlichen Technologien und Vorhaben mit Energiespeicher. Eine Meldung von solarserver.de. weiterlesen…

Erneuerbare bis 2030 verdoppeln – ohne Mehrkosten

 IRENA-Untersuchung hält weltweite Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien in 16 Jahren für möglich

82 Energieexperten aus 42 Ländern (darunter 10 deutsche) haben im Auftrag der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien, IRENA, den möglichen Umbau der Energiesysteme weltweit untersucht und daraus Handlungsempfehlungen für Regierungen abgeleitet. Die Experten analysierten die Kosten der verschiedenen Energiesysteme, Effekte für den Arbeitsmarkt, das Potenzial der Treibhausgas-Verringerungen sowie Vor- und Nachteile für Regierungen, Unternehmen und Bürger. Ihr Fazit: Ohne Zusatzkosten könnte bis 2030 der Anteil erneuerbarer Energien am weitweiten Energiebedarf auf mehr als 30 Prozent verdoppelt werden. Empfehlung: den Energieumbau beschleunigen. weiterlesen…

EU-Abgeordnete fordern verbindliche Ziele bis 2030

Klimaschutzpolitik – CO2: 40 % runter; Effizienz: 40 % rauf; 30 % Anteil Erneuerbarer

Das EU-Parlament hat am 05.02.2014 eine Senkung des [[CO2]]-Ausstoßes von 40%, einen Anteil der erneuerbaren Energiequellen von 30% und eine Verbesserung der Energieeffizienz um 40% bis 2030 im Rahmen der langfristigen EU-Klimaschutzpolitik gefordert. Die Ziele sollten verbindlich sein, so die Entschließung, die mit 341 Stimmen bei 263 Gegenstimmen und 26 Enthaltungen angenommen wurde. Die Abgeordneten haben die jüngsten Vorschläge der Kommission als kurzsichtig und unambitioniert kritisiert. weiterlesen…

Mobiltelefone mit Wind oder Sonne laden

Science Fiction?

Apple experimentiert einem Berichte der New York Times folgend mit kleinen Solarpanels, um Geräte wieder aufzuladen. Zwei Wissenschaftler der Universität Texas in Arlington haben angeblich Miniaturwindräder entwickelt, die kleine Akkus etwa von Smartphones wieder aufladen könnten – 10 passen auf ein Reiskorn. weiterlesen…