Regierung: Erneuerbare Energien weiter auf Rekordniveau

2013 von 23,6 auf 25,4 Prozent gestiegen -> 152,6 Mio. TWh

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch in Deutschland ist 2013 auf 25,4 Prozent gestiegen. 2012 betrug der Anteil noch 23,6 Prozent. Mit gut 152,6 Milliarden Kilowattstunden erreichte die Stromerzeugung aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse einen neuen Höchststand.  Diese Entwicklungen gehen aus dem vorläufigen Bericht der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien–Statistik (AGEE-Stat) hervor – teilt das Bundespresseamt für die Bundesregierung mit. weiterlesen…

AEE: Erneuerbaren Energien weltweit zum Durchbruch verhelfen

Drei Jahre nach Fukushima: Wind, Sonne, Biomasse und Co. untermauern ihre Leistungsfähigkeit

Drei Jahre nach Fukushima erschließen grüne Energien weltweit neue Märkte. „Der Ausbau hat an Fahrt gewonnen. Das ist gut für Klima und Wirtschaft, angesichts eines weiter wachsenden Energiebedarfs in Schwellenländern und steigenden Klimagasemissionen aber noch nicht gut genug“, saget Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Zwar machten die Erneuerbaren schätzungsweise 1.700 GW der weltweit installierten Kapazität aus. Gleichzeitig sei aber der fossile Anlagenpark weiter stark gewachsen. „Strukturelle Hemmnisse für den Ausbau der Erneuerbaren Energien bestehen nicht nur aufgrund der Marktverzerrungen zugunsten fossiler Energieträger, sondern auch durch Vorurteile gegenüber den Erneuerbaren, die es auszuräumen gilt“, betont Vohrer. weiterlesen…

Drei Jahre Fukushima – was haben wir gelernt?

Berliner Tagesspiegel (10.03.2014) extrem ausgewogen – Josef Joffe argumentativ auf Abwegen

Auf der gleichen (Titel)-Seite gab der Berliner Tagesspiegel am 10.03.2014 ein Beispiel für geradezu extreme Ausgewogenheit: Zwei Kommentare widersprachen einander diametral: Auf die (rhetorische) Frage, ob die Energiewende (deren Ursprünge bekanntlich viel älter als die Fukushima-Katastrophe sind, die aktuell aber kurz nach dem japanischen Super-Gau ernsthaft angegangen wurde) richtig sei, fertigte ZEIT-Herausgeber Josef Joffe in der Rubrik „Vier Fragen an Josef Joffe – Was macht die Welt“ die Energiewende ironisch ab – Dagmar Dehmer setzte sich aus Anlass des Fukushima-Jubiläums nüchtern mit der Zukunft der Atomkraft auseinander. Solarify stellt Auszüge einander gegenüber. weiterlesen…

DIW: EU-Rahmen „mäßig ambitioniert“

DIW-Experten: EU-Kommission sollte sich ehrgeizigere Ziele in der Energie- und Klimapolitik setzen

DIW-Experten kritisieren neuen Rahmen-Entwurf der EU-Kommission als „mäßig ambitioniert“. Die Kommission laufe Gefahr, ihre langfristigen Klimaschutzziele zu verfehlen. Mit ehrgeizigeren Zielen würden die Kosten des Gesamtsystems nur geringfügig steigen, es seien aber deutlich positivere Entwicklungen in Bezug auf Investitionen, Arbeitsmarkt und Außenhandel zu erwarten. weiterlesen…

RWE wie befürchtet tiefrot

Deutschlands Nummer verliert fast 2,8 Milliarden Euro

Erstmals in seiner Unternehmensgeschichte hat der Energieversorger RWE in einem Geschäftsjahr nichts verdient – im Gegenteil. Deutschlands Nummer zwei der Energiebranche kommt nach 60 Jahren das Geschäftsmodell abhanden, weil man die „Energiewende verschlafen und Erneuerbare Energien unterschätzt“ hat (Energie-Experte Hans-Josef Fell). Sonnen- und Windstrom vermiesen RWE zunehmend die Freude am Firmen-Slogan – dazu kommen milliardenschwere Abschreibungen für Kohle- und Gaskraftwerke. Die operativen Kennzahlen brechen ein. weiterlesen…

EU-Energieminister berieten…

…klima- und energiepolitischen Rahmen bis 2030
Kommissions-Vorschlag: CO2-Minderung um 40 % gegenüber 1990

Die EU-Energieminister haben am 04.03.2014 erstmals über den klima- und energiepolitischen Rahmen bis 2030 beraten. Im Mittelpunkt der Debatte standen laut einer Presserklärung des BMWi politische Maßnahmen in Richtung Treibhausgasreduktion,  Ausbau der Erneuerbaren und Steigerung der Energieeffizienz, für die sich die EU für 2030 Ziele setzen will. Die EU-Kommission hat ein EU-Treibhausgas(THG)-Minderungsziel für 2030 in Höhe von minus 40 Prozent (gegenüber 1990) und ein verbindliches EU-weites Ziel für einen Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 27 Prozent am Brutto-Endenergieverbrauch für 2030 vorgeschlagen. Energieeffizienz soll ebenfalls ein integraler Bestandteil der zukünftigen EU-Klima- und Energiepolitik bleiben. Die Positionen der Mitgliedstaaten dazu liegen aber noch deutlich auseinander. weiterlesen…

WIRSOL bleibt WIRSOL

WIRSOL überlebt – in Teilen

Die im Dezember des letzten Jahres mit Unterstützung von Dietmar Hopp (SAP) gegründete Wircon GmbH hat  zum 03.03.2014 einzelne Teile des Deutschland-Geschäfts der in Schwierigkeiten geratenen Wirsol-Gruppe übernommen. Die Marke Wirsol wird weitergeführt und neu positioniert – kündigte eine WIRCON-Pressemitteilung an. weiterlesen…

Afrika holt auf

US-Energie-Unternehmen baut Solarparks in Ghana – bis 600 MW

Die International Solar Utilities (ISU), ein multinationales Tochterunternehmen der US-amerikanischen Sustainable Equities Group, wurde laut offizieller Webseite der ghanaischen Regierung mit einer Machbarkeitsstudie für einen Solarpark und dessen Anschluss ans nationale Stromnetz mit insgesamt 600 MW beauftragt. Die Kosten des Kraftwerks bei Akatakyi im Ahanta West District der Western Region Ghanas werden auf umgerechnet ungefähr 550 Millionen Euro geschätzt – es würden etwa 2000 direkte und 6000 indirekte Arbeitsplätze geschaffen. weiterlesen…

IEA-Studie: PV- und Windenergie überall integrierbar

Auf lange Sicht geringe zusätzliche Kosten

„Wind- und Sonnenenergie (PV) sind unabdingbar, um den zukünftigen Energiebedarf zu decken und gleichzeitig den Stromsektor zu dekarboniseren“ – sagt die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Bericht The Power of Transformation. Der Einsatz der beiden Technologien ist in den letzten Jahren rasch ausgeweitet worden – einer der wenigen Lichtblicke in einem ansonsten düsteren Bild der Fortschritte im Bereich sauberer Energien. IEA-Szenarien zeigen, dass sich dieser Trend über Jahrzehnte fortsetzen wird. Jedoch nährt die inhärente Schwankungsbreite von Wind- und Sonnenenergie Bedenken: Können Energie-Systeme bei gleichzeitigem hohen Anteil der volatilen erneuerbaren Energien zuverlässig und kostengünstig bleiben?  Und wenn ja, wie? weiterlesen…

Hamburg hat ein CC4E

Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz – Grundsteinlegung des Energie-Campus Hamburg

Am 24.02.2014 hat Hamburgs Erster Bürgermeister, Olaf Scholz, zusammen mit Prof. Dr. Michael Stawicki, Präsident der HAW Hamburg, den Grundstein für das „Technologiezentrum Energie-Campus Hamburg Bergedorf“ gelegt. Den Tag der Grundsteinlegung bezeichnete Scholz als „wichtigen Tag für Hamburg und die Hamburger Wirtschaft“. Forschung und Innovation in diesem Bereich seien unabdingbar, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, so Scholz. Er sprach im Zusammenhang mit dem Technologiezentrum von einem „Silicon Valley für Erneuerbare Energien“. Hamburg gehe mit dem Energie-Campus einen weiteren Schritt in Richtung „führender Standort für die Erneuerbare-Energien-Branche“, und gilt damit als bedeutender Wissenschafts- und Forschungsstandort in diesem Feld. weiterlesen…