REN21: 2014 mit Rekord-Zubau von Wind- und Solarenergie

Globales Wachstum von [[CO2]]-Ausstoß entkoppelt auch dank Rekordjahr bei Erneuerbaren Energien

  • Rekord-Zubau von Wind- und Solarenergie (PV) in 2014;
  • Neue Ziele für Erneuerbare Energien in mehr als 20 Ländern, nun 164 insgesamt;
  • Erneuerbare Energieträger stellen mehr als 59 Prozent des Netto-Zuwachses der weltweiten Kraftwerkskapazität;
  • Regenerative Wärme- und Klimatisierungstechnologien legen an Bedeutung bei politischen Entscheidungsträgern zu;
  • Entwicklungsländer-Investitionen entsprechen denen der Industrienationen (Gesamt: 265 Milliarden EUR)

Das ist das Ergebnis des Renewables 2015 Global Status Report von REN21, der 10. jährlich erscheinenden Ausgabe des weltweit am meisten zitierten Berichts zu Markt-, Industrie- und Politikentwicklung im Bereich Erneuerbare Energie. weiterlesen…

LEE NRW: E-Mobilität nur mit Strom aus EE sinnvoll

Erneuerbare-Energien-Branche fordert Politik auf, Elektromobilität aus regenerativen Energien zu fördern

Die Erneuerbare-Energien-Branche in Nordrhein-Westfalen fordert, die Förderung von Elektromobilität gezielt mit Erneuerbaren Energien zu verbinden. Anlässlich der am 16.06.2015 beendeten Elektromobilitätskonferenz in Berlin sagte Jan Dobertin, Geschäftsführer des Landesverbands Erneuerbare Energien (LEE NRW): „Nur in Verbindung mit Erneuerbaren Energien kann die Elektromobilität einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Anstatt, wie vom BDEW gefordert, mit einer undifferenzierten Förderung zum Aufbau eines E-Ladenetzes letztlich ein Absatzprogramm für fossile Stromversorger zu subventionieren, sollte die Politik sich gezielt für E-Mobilität aus umweltverträglichen regenerativen Energien einsetzen.“ weiterlesen…

BEE neu

Bundesverband Erneuerbare Energie jetzt einheitlicher Dachverband

Seit Monaten wurde über einen erneuerten, gestärkten Dachverband der Erneuerbaren-Energie-Gruppierungen diskutiert, der die Interessen technologie- und spartenübergreifend vertritt – eine Art DGB oder BDEW der Erneuerbaren. Nun seien die Weichen für einen gestärkten Bundesverband Erneuerbare Energie gestellt, teilte der Verband am 17.06.2015 mit. Künftig würden die Erneuerbaren-Verbände vertieft zusammenarbeiten und zugleich könnten Unternehmen als stimmberechtigte Mitglieder ihre Praxis-Erfahrungen stärker einbringen. „Die Erneuerbaren sind der Kern der Energieversorgung und wir sind der Verband, der die Transformation des Energiesystems maßgeblich prägt und begleitet“, sagte BEE-Präsident Fritz Brickwedde. weiterlesen…

BMWi-Untersuchung über EE-Arbeitsplätze doch veröffentlicht

230.000 Jobs zusätzlich

Das BMWi hat ein erfahrenes und renommiertes Forschungskonsortium beauftragt, die Beschäftigungswirkungen durch den Ausbau der erneuerbaren Energien zu untersuchen. Die Gutachter waren die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS), das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Prognos AG und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Mehr als 230.000 neue Jobs netto können durch die Energiewende entstehen – so das Fazit. Lange blieb die Veröffentlichung der bereits im März fertig gestellten Studie umstritten – jetzt steht sie auf der Internetseite des Ministeriums. weiterlesen…

BINE: Stabiles Netz trotz flexibler Einspeisung

Forscher modellieren Stromnetz mit 100 Prozent erneuerbarer Energie

Damit die Verbraucher zuverlässig mit Strom versorgt werden können, müssen Frequenz und Spannung im Netz stabil bleiben. Allerdings liefern Windenergie und Solaranlagen nur unregelmäßig elektrische Energie. Wie die Stromversorgung trotzdem zuverlässig funktionieren kann, schildert das BINE-Projektinfo „Stabiles Netz mit 100 Prozent Ökostrom“ (06/2015). weiterlesen…

Wie die „dunklen Flauten“ überbrücken?

ESYS-Diskussionsforum: Energie.System.Wende. Wie bleibt unsere Versorgung sicher?
Die Verbindung von Zentralität und Dezentralität

Bis zum Jahr 2050 soll die Stromversorgung in Deutschland überwiegend auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Doch wie überbrückt man die „dunklen Flauten“ – jene Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Wie sicher wäre ein dezentral organisiertes Energiesystem, das über das Internet gesteuert wird? Und woher kommen die metallischen Rohstoffe für Netzausbau und Stromspeicher? Diese und weitere Fragen waren Thema beim Diskussionsforum Energie.System.Wende. am 11.06.2015 in Berlin. Unter dem Motto „Wie bleibt unsere Versorgung sicher?“ stellten sich Mitglieder des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) der Diskussion mit Fachleuten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. weiterlesen…

Greenpeace – „G7: 100 Prozent Erneuerbare!“

Kilometerbreite Laserprojektion
Widersprüchliches Echo auf
G7-Ergebnis
Greenpeace lobt – BUND skeptisch – Hendricks freut sich

Während des G7-Gipfels auf Schloss Elmau demonstrierten am 08.06.2015 vor Tagesanbruch 25 Greenpeace-Aktivisten mit einer 1.000 Meter breiten Laserprojektion für mehr Klimaschutz durch eine globale Energiewende. Auf dem Zugspitzmassiv in unmittelbarer Nähe von Elmau forderten die Umweltschützer in den Abendstunden in riesigen grünen Lettern: „G7: 100 Prozent Erneuerbare Energien!“ weiterlesen…

VBI mit neuem Leitfaden „Erneuerbare Energien“

EE-Standardwerk für Ingenieure und Laien

Die Ingenieure im VBI (Verband der Beratenden Ingenieure wollen als Partner von Politik und Gesellschaft dazu beitragen, die Energiewende zum Erfolg zu führen. Deshalb engagiert sich der VBI für eine zukunftsorientierte Energieversorgung. „Mit dem Planungshandbuch wollen wir Politik und Öffentlichkeit das gebündelte Wissen und die Erfahrung unserer Mitglieder zugänglich machen“, erläutert VBI-Präsident Volker Cornelius das Ziel des neuen VBI-Leitfadens. weiterlesen…

Globale Energiewende hat begonnen

Studie von Germanwatch: Anzeichen für Trendwende bei EE, CO2 und Abkehr von der Kohle – Klimagipfel in Paris kann Wendepunkt werden

Vor dem am 07.06.2015 beginnenden G7-Gipfel ringen die Regierungen darum, mit welcher Deutlichkeit das Signal für den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter als Konsequenz klimapolitischer Ziele gegeben wird. Die am 03.06.2015 veröffentlichte Studie von Germanwatch „Indizien für eine Trendwende in der internationalen Klima- und Energiepolitik“ zeigt: Es gibt vermehrt Anzeichen dafür, dass die globale Energiewende in Gang kommt – Anzeichen in Bezug auf den Trend der weltweiten energiebedingten Emissionen, den massiven Zubau der Erneuerbaren Energien und eine beginnende „Kohledämmerung“. weiterlesen…