Greenpeace Energy begrüßte politische Vorstöße gegen Hinkley Point C

Neun Bundesländer und die Opposition im Deutschen Bundestag fordern die Regierung zur Klage gegen umstrittene britische Atombeihilfen auf

Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy begrüßte die politischen Initiativen, mit denen Länderminister und Oppositionsfraktionen die Bundesregierung zur Klage gegen geplante britische Atombeihilfen bewegen wollen. Es geht dabei um das für 2023 geplante Reaktorprojekt Hinkley Point C, das Großbritannien mit umgerechnet mehr als 20 Milliarden Euro subventionieren will. Die EU-Kommission hat diese Beihilfen genehmigt. weiterlesen…

DIW: Atomausstieg problemlos

Abschaltung der AKW: Stromversorgung bleibt sicher – Große Herausforderungen bei Rückbau und Endlagerung

  • Energieexperten des DIW Berlin sprechen sich für öffentlich-rechtlichen Atomfonds aus
  • Rückstellungen der Kraftwerksbetreiber für Rückbau und Entsorgung des Atommülls werden nicht ausreichen

Auch wenn Ende des Jahres 2022 das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz gegangen ist, werden die Lichter hierzulande nicht ausgehen: Die Stromversorgung bleibt sicher, wie Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) belegen. „In Deutschland wird bereits heute sehr viel mehr Strom produziert als wir verbrauchen“, erklärte Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. „Die bevorstehende Abschaltung des Atomkraftwerks in Grafenrheinfeld wird daran nur wenig ändern. Auch im Jahr 2025 werden wir noch genügend Strom haben und diesen teilweise sogar ins Ausland liefern.“ weiterlesen…

Deutschland verfehlt EE-Ziel

BEE und BWE: Deutschland droht verpflichtendes EU-Ziel für Erneuerbare Energien zu verfehlen

Deutschland läuft Gefahr, das verpflichtende Erneuerbaren-Ziel für 2020 zu verfehlen: Der Anteil von 18 Prozent Erneuerbare Energien am Endenergieverbrauch wird unter den aktuellen Bedingungen nicht erreicht werden – weder innerhalb der mit dem EEG 2014 festgelegten Korridore noch bei einem fortgesetzten dynamischen Neubau in der Windenergiebranche wie im vergangenen Jahr. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien wird sogar deutlich hinter den Plänen der letzten Bundesregierung zurück bleiben. So eine gemeinsame Presseerklärung von BEE und BWE. weiterlesen…

Frankfurt 2050 zu 100% erneuerbar

Berechnung zeitlich hochaufgelöster Energieszenarien Frankfurt am Main bis 2050

Frankfurt am Main hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, seinen Energiebedarf in den Sektoren Strom, Wärme und lokaler Verkehr im Jahr 2050 vollständig mit Erneuerbarer Energie aus dem Stadtgebiet und der Region Frankfurt-Rhein-Main zu decken. Die Neugestaltung und Optimierung urbaner Energiesysteme auf Basis hoher Anteile erneuerbarer Energien erfordert eine mathematische Simulation, die alle Energiesektoren abbildet und deren Interdependenzen berücksichtigt. Die Stadt hat daher das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) mit der Berechnung der optimalen Struktur für ihr Energiesystem im Jahr 2050 durch zeitlich hochaufgelöste, multisektorielle Simulationsrechnungen beauftragt. weiterlesen…

Die soziale Kraft der dezentralen Energiewende

Mit freundlicher Genehmigung
von Fabio Longo, EUROSOLAR

Viele Befür­worter der Energie­wende unter­schätzen die soziale Kraft der de­zentralen Energie­wende. Ohne ihre Mobilisierung hätte es nie den Auf­bruch zur Energie­wende gegeben. Und ohne diese Kraft wird die Energie­wende ab­brechen, gefangen in ge­deckelten Käfigen namens Korridoren. weiterlesen…

Energiewende weltweit: fast 550 GW PV und Wind

BEE: Erneuerbare Energien wichtigste Klimaschutzmaßnahme

Die Erneuerbaren Energien sind die wichtigste Klimaschutzmaßnahme weltweit: Im vergangenen Jahr wurden bei Windenergie rund 50 und bei Photovoltaik rund 40 GW an Leistung neu gebaut. „Auf dem Weltmarkt ist der Ausbau der Windkraftleistung 10 mal und der Ausbau der PV-Leistung 20 mal so groß wie in Deutschland, das ist beeindruckend“, stellt  Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, fest. weiterlesen…

Aktueller Jahresreport Föderal Erneuerbar

Neue Publikation beleuchtet Energiewende in den Bundesländern

Die Energiewende ist ein gesamtdeutsches Projekt, das jedoch vor Ort umgesetzt werden muss. Die Bundesländer dienen hier als entscheidende Vermittlungsstelle, da sie nicht nur die bundespolitischen Beschlüssen in einen dezentralen Ausbau Erneuerbarer Energien umsetzen müssen, sondern auch durch eigene energiepolitische Ziel- und Rahmensetzungen den Umbau des Energieversorgungssystems enorm befördern oder bremsen können. Der aktuelle Jahresreport Föderal Erneuerbar porträtiert umfassend die jeweiligen Strategien, Schwerpunkte und Erfolge der Länder im Energiewende-Prozess. weiterlesen…

Fast 1,5 Millionen Anlagen erzeugen Öko-Strom

DEW aktualisiert Publikation zu Erneuerbaren Energien – Markt- und Systemintegration der Erneuerbaren Energien weiter vorantreiben

In Deutschland haben 2013 insgesamt 1,48 Millionen Anlagen Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt. Den zahlenmäßig größten Anteil daran hatte die Solarenergie mit rund 1,4 Millionen Anlagen, gefolgt von 23.024 Windenergieanlagen an Land und 13.589 Biomasseanlagen. Das haben aktuelle Auswertungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ergeben. weiterlesen…

Österreich entkoppelt Energieverbrauch und Wachstum

Verbrauch gesunken – mehr EE produziert – aber gesamtwirtschaftlich magere EU-Prognose

Die im Auftrag des Wiener Wissenschafts- und Wirtschaftsministeriums und des Umweltministeriums von der Statistik Austria erarbeitete vorläufige Energiebilanz für 2014 zeigt mehrere positive Trends, so das Ministerium. Der Endenergieverbrauch ist um vier Prozent auf rund 1.074 PJ gesunken. Zugleich ist die Stromproduktion aus Windkraft und Photovoltaik um 23 Prozent gestiegen. Bereits 69 Prozent des verbrauchten Stroms wird aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt. Expertenschätzungen gehen auf Basis der vorläufigen Zahlen davon aus, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch gemäß EU-Richtlinie um etwa einen Prozentpunkt gestiegen ist und bei rund 33,5 Prozent liegt. weiterlesen…

Crailsheim gewinnt Stadtwerke-Award 2015

Zweiter EQOO von EWE, dritter EAM

Für das zukunftsorientierte Projekt zur Solarwärmeversorgung eines Wohngebietes erhielten die Stadtwerke Crailsheim den Stadtwerke-Award 2015. Auf Platz zwei die EWE VERTRIEB GmbH aus Oldenburg mit ihrem White-Label-Konzept EQOO Hausspeichersystem (Solarify berichtete). Auf den dritten Platz kam die EAM GmbH & Co. KG aus Kassel für die regenerative Beheizung von Gasdruckregelanlagen – und den diesjährigen Sonderpreis gewannen die Osterholzer Stadtwerke GmbH & Co. KG für ihr innovatives branchenübergreifendes Kooperationsmodell. weiterlesen…