Sonne und Wind für Grünstromanbieter (noch) zu teuer

Klingt absurd: Konkurrenzfähiger Ökostrom derzeit fast nur aus Wasserkraft

Ökostrom-Anbieter wie die Düsseldorfer Naturstrom AG  können den Kunden so gut wie keinen Strom aus Wind oder Sonne anbieten, weil er zu teuer ist, behauptet die WAZ und belegt dies durch ein Interview mit Naturstrom-Vorstand Oliver Hummel. Naturstrom, mit mehr als 240.000 Kunden einer der großen Grünstrom-Anbieter in Deutschland, ist wider Erwarten keine Adresse für Kunden, die Wind- oder Sonnenstrom beziehen wollen. weiterlesen…

Grün-Strom soll Ägyptens Energiehunger stillen

Energiewende am Nil

Mehrmals in der Woche fällt in Ägypten der Strom aus. Das Land am Nil kann seinen Energiebedarf nicht decken. Es fehlen ausreichend Kraftwerke, um den Hunger nach Strom zu stillen. Nun setzt die ägyptische Regierung auf eine Energiewende, berichtet detektor.fm aus Leipzig. weiterlesen…

ZSW: In Deutschland 18,8 Milliarden Euro in EE investiert

Regenerative Energien weltweit auf dem Vormarsch

Die jüngsten ZSW-Zahlen zu Investitionen in Erneuerbare-Energien-Anlagen in Deutschland verdeutlichen laut einer Pressemitteilung ebenso wie die Statistiken internationaler Agenturen: Die Nutzung von Sonne, Wind und Co. ist nach wie vor ein Zukunftsmarkt mit enormen Wachstumsraten. Dagegen befindet sich die Solarbranche in Deutschland weiter im Abwärtstrend.
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Greenpeace: Stromriesen in der Klemme

Große Energiekonzerne haben sich verkalkuliert

Die prekäre Wirtschaftslage der deutschen Energieriesen sei selbstverschuldet, sagt Greenpeace und stützt sich auf eine umfangreiche Analyse von Heinz-Josef Bontrup und Ralf-Michael Marquardt von der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen. Auslöser der prekären Lage aber ist nicht die Energiewende, sondern viel mehr gravierende und anhaltende Managementfehler der Stromriesen. weiterlesen…

Subventionen auf fossile Energieträger abbauen

Das siebte Ziel nachhaltiger Entwicklung – Energie

Gastkommentar von Matthias Ruchser, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Ende September 2015 wird die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine neue Post-2015-Agenda mit universellen Zielen nachhaltiger Entwicklung, den Sustainable Development Goals (SDGs), verabschieden. Eine intergouvernementale Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen hat einen umfassenden Vorschlag von 17 Zielen und 169 Unterzielen für nachhaltige Entwicklung vorgelegt. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) hat kürzlich eine Kommentierung aller 17 SDGs vorgenommen: The Sustainable Development Goals of the Post-2015 Agenda: Comments on the OWG and SDSN Proposals. weiterlesen…

Europas modernstes Gaskraftwerk vor dem Aus

E.ON will Irsching stilllegen – Schlag für Seehofers Stromkonzept

Europas modernstes Gaskraftwerk Irsching bei Ingolstadt erzeugte im vergangenen Jahr nicht einmal eine Kilowattstunde für den Strommarkt – ist also laut Betreiber E.ON -verständlicherweise- nicht rentabel und soll stillgelegt werden. Die bayerische Staats- und die Bundesregierung sind dagegen und wollen das verhindern, werfen aber einander vor, der jeweils andere verschärfe die Probleme der Energiewende. Energieminister Gabriel deutete gar an, dass er den E.ON-Antrag für einen Winkelzug halte. Das meldet die Tagesschau auf ihrer Internetseite weiterlesen…

Polen mit Mini-EEG

Polnisches Parlament beschließt völlig überraschend EEG für bürgerliche Kleinanlagen

Polen bekommt wohl ein Klein-EEG – „endlich kommt Bewegung in die Erneuerbaren Energien“, schreibt Hans-Josef Fell in seinem jüngsten Newsletter. Polen stand in den letzten Jahren in der EU immer als Blockierer gegen den Ausbau der regenerativen Energien und gegen stärkere Klimaschutzziele da. Vor allem der jetzige EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte in seiner früheren Eigenschaft als polnischer Ministerpräsident stets versucht, eine Energiewende in Polen nur ja nicht hochkommen zu lassen. Polen beschloss unter ihm den Bau von Atomkraftwerken und hielt vor allem an der schmutzigen Kohlenutzung fest.
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