EU: Deutschland als CO2-Buhmann

EE-Boom facht Treibhausgase an – aber EU-weiter Rückgang um 2%

Drei EU-Länder verfehlen laut einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) ihre CO2-Ziele: Polen, Luxemburg und Deutschland. Es ist schon längst eine alte Leier: Obwohl Deutschland immer mehr Ökostrom produziert, steigt der Ausstoß von Klimagasen, 2013 schon im dritten Jahr. Und nicht nur das: Deutschland muss gleich doppelt nachsitzen. Denn, so der Bericht: „Deutschland ist das einzige Mitgliedsland, bei dem die Überprüfung von gleich zwei politischen Zielen eine Verschlechterung ergeben haben“. Das zweite ist die Energieeffizienz. weiterlesen…

Greenpeace Energy 15 Jahre alt

Mehr als 100 Millionen Euro Umsatz – 120.000 Kunden

Am 27.10.1999 wurde Greenpeace Energy in Hamburg gegründet. Wenige Wochen später startete die Strom-Lieferung an zunächst 186 Verbraucher. Was als Pionierprojekt aus der Greenpeace-Kampagne für sauberen Strom begann, hat sich erfolgreich entwickelt: Greenpeace Energy ist heute mit einem Kundenstamm von mehr als 111.000 Strom- und mehr als 9.000 Gaskunden Deutschlands größte Energie-Genossenschaft und einer der großen echten Ökostrom-Versorger. weiterlesen…

Energieverbrauch fällt auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung

Milde Witterung als wichtigste Ursache – Erneuerbare wachsen auf Kosten von Kohle und Gas

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) rechnet damit, dass der inländische Primärenergieverbrauch in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Wiedereinigung fällt. Die traditionelle AGEB-Herbstprognose sagt aus, dass am Ende des Jahres der Energieverbrauch in Deutschland mit rund 13 100 Petajoule (PJ) beziehungsweise 446,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) um 5 Prozent unter dem Vorjahr liegen wird. Den stärksten Einfluss auf die Verminderung des Energieverbrauchs hat in diesem Jahr die sehr milde Witterung in den Wintermonaten. Die insgesamt eher schwache konjunkturelle Entwicklung bleibt dagegen weitgehend ohne Auswirkungen auf den Energieverbrauch.
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Zwiespältiges Echo auf EU-Klima- und Energieziele

Je 27%  EE-Anteil und E-Effizienz – minus 40% Treibhausgase

Der Europäische Rat hat sich am 24.10.2014 auf die neue EU-Klima- und Energiepolitik bis 2030 verständigt:

  • Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 verringert werden.
  • Der Anteil der erneuerbaren Energien am EU-Energieverbrauch soll – auf EU-Ebene verbindlich – mindestens 27 Prozent  und
  • die Energieeffizienz bis 2030 auf EU-Ebene mindestens 27 Prozent betragen.

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AEE: 92 Prozent wollen EE-Ausbau

Aktuelle Umfragewerte zur Akzeptanz Erneuerbarer Energien

Die Zustimmung der deutschen Bevölkerung zu den Erneuerbaren Energien ist nach wie vor sehr hoch: 92 Prozent halten den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien für „wichtig“ bis „außerordentlich wichtig“. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien im Oktober 2014 durchgeführt hat. weiterlesen…

Töpfer und Trittin werben für EU-Klimaziele

Klaus Töpfer und Jürgen Trittin zum EU-Gipfel – EU braucht ambitionierte und verbindliche Klimaziele zur Sicherung ihrer Zukunftsindustrien

Eine neue Analyse von Ernst & Young im Auftrag der European Climate Foundation untersucht die Chancen und Risiken der Klimaschutz-Industrien in Europa. Wichtigste Erkenntnis: ehrgeizige langfristige Ziele entscheiden über ihre Erfolgsaussichten. Auf Einladung der European Climate Foundation stellten die ehemaligen Umweltminister Klaus Töpfer und Jürgen Trittin die Studie in Berlin (Bundespressekonferenz) vor. Kurz vor dem EU-Gipfel warben sie eindringlich für eine ambitionierte Klimaschutzpolitik in Europa. weiterlesen…

Agora: EEG 3.0

EE-Ausbau und Systemdienlichkeit durch eigenständige Vermarktung und Kapazitätszahlungen

Einen Vorschlag für eine grundlegende Neugestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stellt Agora Energiewende zur Diskussion: Demnach sollen Erneuerbare-Energien-Anlagen künftig nicht mehr je produzierte Kilowattstunde Strom, sondern für die installierte betriebsbereite Kapazität vergütet werden. Denn die bisherige Art der Förderung hat dazu geführt, dass Wind- und Solaranlagen nicht so gebaut und betrieben werden, dass sie optimal mit dem Stromsystem harmonieren. weiterlesen…

Gewinner des Journalistenpreises „unendlich viel energie“ ausgezeichnet

Fünf Beiträge zur Energiewende geehrt

In Berlin wurden am 13.10.2013 zum neunten Mal die besten Medienbeiträge über Erneuerbare Energien in den Kategorien Print/Online, Hörfunk, Fernsehen und Foto prämiert. Außerdem wurde ein kategorieübergreifender Preis für die beste lokale Berichterstattung verliehen. Der Journalistenpreis „unendlich viel energie“ wird von der Agentur für Erneuerbare Energien ausgelobt und honoriert journalistische Arbeiten, die in hervorragender Weise die Rolle und Bedeutung der Erneuerbaren Energien in Deutschland vermitteln. weiterlesen…

Verdi, BDEW und VKU vereint auf der Straße

Für den Erhalt von Arbeitsplätzen in fossilen Kraftwerken

Die Arbeitnehmer von fossilen Kraftwerken gingen am 09.10.2014 an vielen Orten der Bundesrepublik auf die Straße: Mit bundesweiten Demonstrationen, zu denen die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, der BDEW und der VKU aufgerufen hatten, machten sie Druck auf die Regierung. Unter dem Motto „Besser, wenn man Reserven hat – Kapazitätsmarkt statt Kraftwerksstilllegungen“ machten nach Verdi-Angaben ca. 30.000 darauf aufmerksam, dass sie viele ihrer Arbeitsplätze durch die Erneuerbaren Energien gefährdet sehen. weiterlesen…

EU-Minister für minus 40 Prozent EU-interne Treibhausgase bis 2030

Energieminister erörterten energie- und klimapolitische Strategie für Europa

Die EU-Klima- und Energiepolitik bis 2030 und die Versorgungssicherheit und standen im Mittelpunkt des informellen Ratstreffen der 28 EU-Energieminister in Mailand am 06.10.2014. Ihr Ziel laut einer Meldung aus dem Bundeswirtschaftsministerium: 40 % weniger Treibhausgase. weiterlesen…