G20: Vorsichtige Schritte zu grünen Finanzmärkten
G20-Finanzministertreffen: Germanwatch sieht positive Signale bei Gesprächen über Klimarisiken für Finanzmärkte – beim Gipfel müssen klare Vereinbarungen folgen
Germanwatch wertet es als positives Signal, dass beim Treffen der G20-Finanzminister am 21.04.2017 in Washington die Auswirkungen des Klimawandels auf die Weltwirtschaft diskutiert wurden. „Die große Mehrheit der Finanzminister der G20-Staaten ist sich einig, dass ungebremster Klimawandel die Stabilität der Finanzmärkte bedroht“, sagte Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch, wie die Presseabteilung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation am 21.04.2017 mitteilt. weiterlesen…
Nach der klimapolitisch unzulänglichen Abschlusserklärung von Baden-Baden fordert der
Am 19.04.2017 hat die UN-Vollversammlung Achim Steiner auf Vorschlag von UN-Generalsekretär Antonio Guterres zum neuen Chef des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) berufen. Außenminister Sigmar Gabriel nannte Steiner mit seiner Erfahrung und Leidenschaft „genau den Richtigen“ für den Posten. Und Umweltministerin Barbara Hendricks sah ein „ermutigendes Signal für Nachhaltigkeit und Klimaschutz“. Und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) erklärte: „Deutschland übernimmt mehr Verantwortung: Das ist die Botschaft, die in der Welt ankommt. Die Wahl von Achim Steiner zum Chef des UN-Entwicklungsprogramms ist eine hohe Anerkennung dafür.“
Umwelt- und Klimaschutz ist das drittwichtigste Thema für die Bevölkerung in Deutschland. So das Ergebnis der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland“ von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt, zu der der
Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth warnte in einem Interview mit dem Berliner
Rechne man den laut COP21 jährlichen CO2-Ausstoß pro Kopf um, dann habe Deutschland schon am 03.04.2017 seinen Anteil für das Gesamtjahr verbraucht, und dürfte eigentlich bis Jahresende kein Treibhausgas mehr ausstoßen, wenn es das im Rahmen der Pariser Klimakonferenz COP21 im Dezember 2015 unterschriebene Abkommen einhalten wolle. Das habe eine Studie der Berliner
Der Umweltexperte der Süddeutschen Zeitung, Michael Bauchmüller, gibt dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump zwar zu Beginn seines Kommentar zunächst recht: „Die USA sollten unabhängig sein von importierter Energie. Dieses Land hat genug davon vor der eigenen Haustür, es muss die Ressourcen nur vernünftig nutzen“. Hunderttausende Jobs könnten so entstehen, allerdings nicht so, wie sich Trump das denke: „Der Präsident hat recht – und liegt doch so im Irrtum“.
Derzeit will kein EU-Land die Klimaschutzvorgaben für Verkehr, Landwirtschaft, Gebäude und Abfall so weit verschärfen, dass die Klimaschutzziele von Paris erreicht werden können. Dies ist – laut
US-Präsident Trump setzt endgültig zum Frontalangriff auf die Klimaschutzpolitik Barack Obamas an: Er unterschrieb bei einem Besuch der Umweltbehörde EPA das „Dekret über die Energie-Unabhängigkeit“, mit dem er die von seinem Vorgänger festgesetzten Treibhausgas-Reduktionsziele kippen und stattdessen wieder fossile Energieträger wie Kohle fördern will. Ein Trump-Getreuer im Weißen Haus behauptete allen Ernstes, mit dem Erlass werde Energie „bezahlbar und sauber“ und im Energiesektor würden neue Jobs geschaffen.