Merkel nennt EEG „systemisch misslich“


Forderung der Kanzlerin: Mehr Tempo bei Energiewende

Sie finde die EEG-Umlage „systemisch sehr misslich“ sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim 9. Energiepolitischen Dialog „Spannungsfeld Energiewende – Die Energiewende wirtschaftlich gestalten“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und forderte ein schnelleres Gesetzgebungstempo. weiterlesen…

Netzausbau hält Kosten in Schach

Massiver Netzausbaubedarf erfordert angemessene Zinssätze für Investitionen
Ohne zügigen Netzausbau würden Kosten für Energiekunden deutlich steigen

Der BDEW kritisiert die von der Bundesnetzagentur vorgeschlagene Höhe der Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetzinvestitionen. „Ein marktadäquater Zinssatz ist von hoher Bedeutung. In den nächsten Jahren muss vor allem im Zusammenhang mit der Energiewende massiv in die Netze investiert werden.“ Der aktuelle Vorschlag der Bundesnetzagentur würde eine Senkung des Eigenkapitalzinssatzes um 25 Prozent bedeuten, schreibt der BDEW am 18.08.2016 in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Netzausbauplanung übertrieben

Weder Netze noch Speicher begründen EE-Bremsen

Windgeneratoren, Hochspannungsleitungen bei Dahme, Mark - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, 20160402Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag der Hermann-Scheer-Stiftung mit dem Titel „Stromnetze und Speichertechnologien für die Energiewende – Eine Analyse mit Bezug zur Diskussion des EEG 2016“ zeigt, dass weder fehlende Stromnetze noch unzureichende Speicherkapazität als gründe für die Begrenzung des Zubaus Erneuerbarer Energien taugen. Die bisher aufgetretenen Netzengpässe zum Beispiel sind vernachlässigbar – sie machen etwa ein Prozent des Stromtransports aus – und wären vermeidbar. weiterlesen…

Schucht (50 Hertz): Mythen der Energiewirtschaft

„Versorgungssicherheit sogar noch gewachsen“
– mit freundlicher Genehmigung –

Boris Schucht, Chef des Netzbetreibers 50Hertz, spricht im Interview mit Dagmar Dehmer vom Berliner Tagesspiegel über die beruhigende Wirkung einer Sonnenfinsternis und Mythen der Energiewirtschaft. Einer davon sei „die Vorstellung, man brauche bei der Integration erneuerbarer Energien sofort mehr Flexibilität im System“. Wir hätten aber „viel mehr Flexibilität im System, als wir benötigen“. Keine andere Region habe vergleichbar viel nicht stetige Energien sicher ins System integriert, wie der Norden und Osten Deutschlands. Dennoch keine Rede von Risiken: „Die Versorgungssicherheit ist derweil sogar noch gewachsen“. weiterlesen…

„Kein Kahlschlag bei der Windenergie!“

Grüne Energieminister fordern konsequenten Ausbau von Erneuerbaren Energien und Stromleitungen

Grünes Licht für Windenergie - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, für SolarifyEinen Tag vor der Sonder-Ministerpäsidentenkonferenz zum EEG in Berlin forderten die grünen EnergieministerInnen und Senatoren der Länder in einer gemeinsamen Presseerklärung die Bundesregierung auf, an dem im Jahr 2014 vereinbarten Kompromiss festzuhalten, jährlich 2.500 Megawatt Windenergie an Land plus Repowering zuzubauen.

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VDE-Studie zeigt Weg zum „atmenden“ Stromnetz

Flexibler Umbau für Energiewende durch dezentrale Automatisierung

Weil sich durch den wachsenden Anteil der stark fluktuierenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen infolge der EnergiewendeHochspannungsleitung bei Wiesbaden - 20130407 Foto © ho die Energieflüsse in den Verteilnetzen nicht nur je nach Lastsituation, sondern auch nach Wetterlage ändern, müssen die Stromverteilnetze bedarfsorientiert umgebaut und flexibilisiert werden. Das stellt die Verteilnetze vor erhebliche wirtschaftliche wie technische Herausforderungen. Eine Lösung gibt es jedoch, die der Technologieverband VDE jetzt in einer neuen Studie aufzeigt: Den Umbau der Stromverteilnetze in „aktive Verteilnetze“. weiterlesen…

Verantwortung für Gleichstromverbindungen neu vereinbart

Übertragungsnetzbetreiber: Tennet soll Süd-Ost-Trasse übernehmen – Auswirkungen des Netzausbaus

Die vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben sich vor dem Hintergrund der im Januar in Kraft getretenen gesetzlichen Regelungen für den Netzausbau über neue Grundsätze zur Verantwortung für den Bau und Betrieb der Gleichstromleitungen (HGÜ) verständigt. Der für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende dringend nötige Ausbau des Übertragungsnetzes soll damit möglichst zügig und bürgerfreundlich vorangehen – so eine Pressemitteilung der vier Unternehmen. weiterlesen…

Heimspeicher völlig unterschätzt

Prognos Kurzstudie: Verringerter Netzausbau nötig

Laut einer aktuellen Kurzstudieunter dem Titel Auswirkungen von Batteriespeichern auf das Stromsystem in Süddeutschland  können intelligente Solarstromspeicher die Kosten des Netzausbaus auf der Verteilnetzebene in Bayern und Baden-Württemberg um über 100 Millionen Euro pro Jahr reduzieren. Wie das funktionieren kann, erklärt eine Kurzstudie der Prognos AG. weiterlesen…

Sommerhitze kostet 1,40 Euro

StZ, FAZ u.a.: Zwei- bis dreistelliger Millionenbetrag zusätzlich

„Die Rekordhitze war ein Stresstest für die Stromnetze“, schreibt die Stuttgarter Zeitung: Sie treibe „mal eben die Kosten der Energiewende um zweistellige Millionenbeträge in die Höhe“. Das müssten „am Ende alle Stromkunden bezahlen“. Ein Netzbetreiber rechnet laut FAZ gar „mit einer halben Milliarde Euro Kosten für Stromverbraucher“. Der „entscheidende Grund“ sei jedoch in den fehlenden Stromtrassen von Norden nach Süden zu suchen. (Siehe auch die Rand-Kolumne) weiterlesen…