Europas Onshore-Windpotenzial reicht für Weltenergiebedarf
Kapazität größer als gedacht
Europa kann mehr als das Hundertfache der Energiemenge produzieren, die es derzeit durch Onshore-Windparks erzeugt, wie neue Untersuchungen der University of Sussex und der Aarhus University ergeben haben. In einer Analyse aller geeigneten Standorte für Onshore-Windparks zeigt die neue Studie mit dem Titel: „Wind it up: Europe has the untapped onshore capacity to meet global energy demand“, dass Europa das Potenzial hat, bis 2050 genügend Energie für die ganze Welt bereitzustellen. weiterlesen…
Hermann Albers, Präsident
Der Ausbau der Windkraft in Deutschland gerät weiter ins Stocken. Am 09.08.2019 gab die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der jüngsten Ausschreibung Wind an Land bekannt – damit ist das Angebotsniveau in Bezug auf die ausgeschriebene Mengen noch einmal deutlich gesunken. Von 71 % (01.02.2019) über 45 % (01.05.2019) auf nun nur knapp über 30 % am 01.08.2019. In der Folge konnten von den ausgeschriebenen 650 Megawatt (MW) nur 208 MW zugeschlagen werden. Gründe dafür sind unter anderem der Genehmigungsstau bei den Behörden, zu wenig Flächen und Proteste in der Bevölkerung vor Ort. Die Windbranche ist beunruhigt – aus Sicht des
Nach Angaben des
Windenergie und Naturschutz – Nicht immer werden die beiden Begriffe als kompatibel angesehen. Wieso eigentlich? Schließlich werden durch die Stromerzeugung aus Windenergie jährlich über 70 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart, was dazu beiträgt, unsere ökologische Lebensgrundlage zu erhalten. Zudem gibt es strenge Auflagen für die Errichtung von Windenergieanlagen, und viele Windenergieprojekte leisten über Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Lebensräumen heimischer Tierarten. Die am 04.07.2019 vorgelegte
Der Ausbau der Windenergie an Land ist in Deutschland fast zum Erliegen gekommen, so die von der
Laut
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am 18.07.2019 die Gewinner des Ideenwettbewerbs ‚Reallabore der Energiewende‘ bekannt gegeben: In bundesweit 20 Reallaboren sollen – so eine
„Sie setzen als junges und innovatives Startup-Unternehmen Maßstäbe, weil Sie zeigen, dass mit klugen Ideen Umweltschutz betrieben und gleichzeitig Arbeitsplätze geschaffen werden können“, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 14.07.2019 anlässlich ihres Besuchs bei der Firma
Das Ereignis brachte es bis in die Hauptausgabe der ARD-Tagesschau. Die Telefonleitungen der Munich Re-Pressestelle brachen unter dem Ansturm schier zusammen: zu Hunderten gingen Auskunftsersuchen, Interviewbitten und Besuchsanfragen ein. Der Grund: Die Ankündigung einer Industrie-Initiative, die einen Teil des europäischen Strombedarfs aus nordafrikanischen Erneuerbare-Energien-Kraftwerken decken wollte: die Desertec Industrial Initative heute: