Haifischhaut-Lack für Windflügel

Entwicklung aus dem Fraunhofer IFAM – leistungssteigernd und leise

Mehr Leistung und weniger Lärm sollen Windenergieanlagen erzeugen, wenn für die Rotorblätter eine bestimmte Lacksorte verwendet wird: Sogenannter Haifischhaut-Lack. Das haben Untersuchungen im Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, ergeben. Dort wurde das Riblet-Lacksystem entwickelt und hat einer Mitteilung folgend „zu erfolgsversprechenden Ergebnissen geführt“ – Titel: „Haifischhautlack aus dem Fraunhofer IFAM beflügelt Windenergieanlagen“. weiterlesen…

Hinrichs-Rahlwes: Energiewende nicht mehr aufhaltbar

EREC– und EREF-Präsident Rainer Hinrichs-Rahlwes hält im Solarify-Selbst-Gespräch die Energiewende für nicht mehr aufhaltbar. Denn weltweit würden immer mehr „Ziele und Politiken für Erneuerbare entwickelt“.

Das BEE-Vorstandsmitglied bestreitet, dass sich überall Widerstand rege, längst sei es „nicht mehr ernsthaft bestreitbar, dass eine vollständig auf Erneuerbaren Energien basierende nachhaltige und sichere Energieversorgung möglich“ sei – die Integration erneuerbarer Energien mache „große Fortschritte“. Allerdings gebe es in der EU dringenden Handlungsbedarf. Das Ziel von 45% Erneuerbaren bis 2030 in Europa sei längst überfällig – der neuen Bundesregierung komme hier große Bedeutung zu. weiterlesen…

Pilarsky-Grosch: „Weg der Energiewende mutig fortsetzen!“

Wind kein Kostentreiber

Sylvia Pilarsky-Grosch, Präsidentin des Bundesverbandes WindEnergie, fordert im Solarify-Selbst-Gespräch, dass Deutschland den Weg der Energiewende mutig fortsetzt. Die Strompreise seien nicht zu hoch – zumindest sei Wind kein Kostentreiber – auch im Binnenland nicht. Den Vowurf der „Verspargelung“ weist sie mit historischen Rückblenden zurück – und belegt die Wichtigkeit der Wind-Industrie mit 118.000 Arbeitsplätzen und einem Exportanteil von 67 Prozent. Deshalb, so die Wind-Präsidentin, „wollen wir, wie 93 Prozent der Menschen in Deutschland, fortsetzen“. weiterlesen…

Xaver treibt Windernte auf neues Rekordhoch

Deutsche Windgeneratoren produzieren mehr als 26 GW Leistung

Das Sturmtief „Xaver“ hat für einen neuen Rekord bei der Windstrom-Erzeugung in Deutschland gesorgt. Am Abend des 05.12.2013 (Donnerstag) haben deutsche Windenergieanlagen erstmals mehr als 26.000 MW Strom ins Netz gespeist. Der Rekord überbot die erst am 28. 10. 2013 aufgestellte Höchstmarke von 24,7 GW, die  das über Nord- und Westeuropa ziehende Orkantief „Christian“ aufgestellt hatte, um 1.300 MW. Das ging aus den Daten der Strombörse EEX in Leipzig hervor. Diese Windstromleistung entspricht der Kraftwerksleistung von 26 mittleren Atomkraftwerken, wie die das Münsteraner Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) meldete. weiterlesen…

EE-Verbände besorgt über Koalitionsvereinbarung

Energiewende am Scheideweg?

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die Spartenverbände für Biogas, Solarenergie und Windenergie haben am 21.11.2013 in Berlin gemeinsam von der kommenden Bundesregierung eine Politik eingefordert, mit der die Energiewende erfolgreich weitergeführt werden kann. weiterlesen…

EEG-App zeigt live Einspeisung ins 50Hertz-Netz

Mobile Anwendung für 50Hertz aktualisiert: EEG-App mit Live-Einspeisedaten für Wind- und Solarenergie

Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz hat eine erstmals 2012 erschienene App zum EEG aktualisiert. Sie zeigt, wie viel Wind- und Solarenergie aktuell in das 50Hertz-Netz eingespeist wird. Außerdem stellt sie grafisch dar, welche Energiemengen zu diesem Zeitpunkt exportiert oder importiert werden. Das Besondere der App ist die direkte Verbindung zu den Servern von 50Hertz, wodurch die Daten aus den aktuellen EEG-Abrechnungen unmittelbar angezeigt werden können. Dazu gehören die Anteile der verschiedenen Energieträger, zeitliche Verläufe und geographische Verteilungen. weiterlesen…

BEE warnt – BWE: „Mehr Mut!“

BEE: „Energiewende auf der Kriechspur

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnte die Union davor, eine Obergrenze für die Erneuerbaren von 35 bis 40 Prozent der Stromerzeugung im Jahr 2020 durchzusetzen. Durch die Beschlüsse der Arbeitsgruppe Energie von CDU/CSU und SPD würden die Klimaschutzziele der Bundesregierung klar verfehlt. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) forderte die künftige Koalition auf, mutiger an die Gestaltung der Energiewende zu gehen. Dem Druck aus der Wirtschaft müsse jetzt standgehalten werden. weiterlesen…

Große Koalition bremst Wind

Koalitionsgespräche: EEG wird gründlich reonoviert

Die über eine große Koalition verhandelnden Parteien  CDU/CSU und SPD wollen die Förderung der eneuerbaren Energien mittels einer EEG-Reform neu ordnen. Zunächst soll die Windenergie weniger Unterstützung erfahren, wie die Verhandlungsführer der Arbeitsgruppe Energie, Hannelore Kraft und Peter Altmaier, mitteilten. Betroffen ist vor allem Onshore-Wind. weiterlesen…

EE-Förderung in der Schweiz vor Kürzung

Schweiz senkt  Förderungsfristen und Vergütungen

Die schweizerische Eidgenossenschaft hat ab dem 01.01.2014 niedrigere Vergütungssätze für Solaranlagen festgelegt.  PV-Anlagen und Kleinwasserkraftwerke, die danach ans Netz gehen, erhalten die sogenannte „Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)“ nur noch 20 statt wie bisher 25 Jahre lang. Die Vergütungssätze für PV-Anlagen werden weniger stark gekürzt als vorgeschlagen, sollen aber künftig regelmäßig an die Preisentwicklung der PV-Module angepasst werden. Außerdem müssen die Energie-Etiketten bestimmter Elektrogeräte den EU-Neuerungen  entsprechen. weiterlesen…

H2 unterirdisch

Neue Möglichkeit für Speicherung von Wind-Wasserstoff

Wasserstoff rückt mehr und mehr in den Fokus von Stromproduzenten, -versorgern, -händlern und -verbrauchern. Besonders in der Region Unterelbe könnte bis 2025 ein wachsender Markt für Wind-Wasserstoff entstehen – sagt eine Studie, die von den Ländern Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gemeinsam mit mehr als 20 Unternehmen in Auftrag gegeben wurde. Daraus erhellt auch eine neue Speichermöglichkeit für Wasserstoff. weiterlesen…