EEG-Umlage 2016

Gemäß § 60 EEG haben die EVU für jede an Letztverbraucher gelieferte Kilowattstunde Strom eine EEG-Umlage an die Übertragungsnetzbetreiber zu entrichten. Darüber hinaus besteht gem. § 61 EEG eine Umlagepflicht für Eigenversorger. Mit diesen Zahlungen wird die Differenz aus den Einnahmen und den Ausgaben der Übertragungsnetzbetreiber bei der EEG-Umsetzung nach § 3 Abs. 3 und 4 AusglMechV sowie § 6 AusglMechAV gedeckt werden. Die Übertragungsnetzbetreiber sind gemäß § 5 AusglMechV verpflichtet, bis zum 15. Oktober eines Kalenderjahres die EEG-Umlage für das folgende Kalenderjahr zu ermitteln und zu veröffentlichen. Die EEG-Umlage für nicht privilegierten Letztverbraucherabsatz beträgt für das Jahr 2016 6,354 ct/kWh. weiterlesen…

Hilfestellung bei der Suche nach echtem Grünstrom

Nicht jeder Ökostromanbieter ist wirklich Öko

Bio (Raps) und Wind bei Weißenfels - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, 20160502Kampagnen, die zum Wechsel des Stromanbieters auffordern und Erneuerbare Energien fokussieren, sind ins Hintertreffen geraten. Dabei ist das eine einfache Möglichkeit für Bürger, die Energiewende zu unterstützen. Das Angebot ist allerdings schwer zu überblicken. Eine Untersuchung von Nicole Weinhold auf Erneuerbare Energien. weiterlesen…

BMUB plant Kohleausstieg


Kohlestrom bis 2030 halbieren

Barbara Hendricks vor DENEFF-Jahresauftaktkonferenz - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftKaum ist der Vorschlag der KFK für die Finanzierung des Atomausstiegs veröffentlicht, kommt ein weiterer für den Ausstieg aus der Kohlekraft, schreibt Spiegel-Online. Wenn es nach Umweltministerin Barbara Hendricks geht (die aber den Plan noch abnicken muss), soll bis 2030 „eine Halbierung der Emissionen der Stromerzeugung“ gegenüber 2014 angestrebt werden, heißt es in einem Entwurf für den sogenannten Klimaschutzplan 2050. weiterlesen…

100 GW PV-Leistung in Europa erreicht

Rekordmarke überschritten

Aktuellen Informationen von IHS zufolge hat Europa einen wichtigen Meilenstein erreicht: PV auf Dach des Tagungs-Saals - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20150914_183248Die installierte netzgekoppelte PV-Leistung überschritt die 100-GW-Grenze. Die IIHS-Analysten von IHS hätten dies nun bestätigt, teilte Solarpower Europe am 04.05.2016 mit. Der europäische Photovoltaik-Verband will dieses Ereignis feierlich Ende September in Brüssel begehen. weiterlesen…

93 Prozent halten Energiewende für wichtig

Meinungsforschungsstudie BDEW-Energiemonitor 2016 – Aber zu langsam – Politik und EVU schuld

Windturbine im Bau plus Rapsfeld am Bf. Großkorbetha, S-Anh - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20160502Auch so kann eine Ohrfeige klingen“, leitet das Fachmagazin Erneuerbare Energien einen Bericht über den BDEW-Energiemonitor 2016 ein: „55 Prozent der Deutschen geht die Energiewende nicht schnell genug. Und als Grund sehen 38 Prozent die zögerliche Haltung der Politik“. Allerdings befürchten auch 69 Prozent steigende Strompreise infolge der Energiewende.
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Große Koalition will Fracking nicht verbieten

SPD und Union schmettern Verbotsentwurf ab

Am 28.04.2016 stimmte der Bundestag über zwei Gesetzesentwürfe für ein generelles Fracking-Verbot ab, initiiert von den Bundestagsfraktionen der Grünen und der Linken. Auch die CDU/CSU- und SPD-MdB haben ihren Wählern stets versichert, dass „es beim Schutz der Gesundheit der Menschen, der Umwelt und des Trinkwassers keine Kompromisse geben darf“. Doch jetzt stimmten fast alle Abgeordneten der Großen Koalition gegen ein Fracking-Verbot, wie Franziska Buch vom Umweltinstitut München berichtet. weiterlesen…

Grüne lehnen Braunkohlenutzung ab

Stoffliche Nutzung leistet keinen Beitrag zu CO2-Reduktionszielen

Die Bündnis-Grünen im Bundestag machen in einer Kleinen Anfrage (18/8282) die stoffliche Nutzung der Braunkohle als Ausgangsprodukt für die chemische Industrie zum Thema. Konkret wollen die Abgeordneten unter anderem Auskunft über ein vom BMWi gefördertes RWE-Forschungsprojekt zum alternativen Einsatz der Braunkohle. Die Fragesteller interessieren sich zudem für die Erkenntnisse der Bundesregierung zur CO2-Bilanz der stofflichen Nutzung, Kosten und ökonomischen Potenzialen. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Risiko bis heute

Hendricks-Rede vor Bundestag: In der einstigen Großstadt Tschernobyl leben heute 150 Menschen

Am 29.04.2016, drei Tage nach dem Jahrestag des Super-Gaus von Tschernobyl, hielt die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, eine Rede vor dem Deutschen Bundestag in Berlin, in der sie auf die Risiken der Atomkraft einging. Am 22.03. hatte sie in Tschernobyl der Opfer der Katastrophe gedacht. Solarify dokumentiert die Rede. weiterlesen…

BEE über Raps: Tank, Teller und Viehfutter

Biokraftstoff als Baustein erneuerbarer Mobilität gezielt einsetzen – Koppelprodukte aus Rapsanbau vermeiden Sojaimporte für Viehfutter

Rapsfeld in Sachsen-Anhalt - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftWenn in diesen Tagen die Rapsfelder gelb leuchten, wächst dort eine Pflanze heran, die Tank und Teller füllt: Das Pflanzenöl der kleinen, schwarzen Rapssamen eignet sich im Salat und in der Pfanne ebenso wie als klimafreundlicher Biokraftstoff. Der größere Teil der Samen wird indes als wertvolle Eiweißnahrung in der Viehhaltung verfüttert, teilt die Agentur für Erneuerbare Energien mit. weiterlesen…

Teures Abregeln

Netzstabilisierung erstmals über Milliardengrenze

Hochspannungsmasten und Windenergie bei Nauen, Brbg. - Foto © Dieter Fichtner, Agentur ZukunftVerbraucher zahlen für nicht produzierten Strom: Weil nach wie vor zu viel (Braun-)Kohle-Strom im Netz ist, wegen des Booms Erneuerbarer Energien und aufgrund des unseligen Merit-Order-Effekts müssen die Betreiber zur Stabilisierung des Netzes neben konventionellen Kraftwerken immer mehr Windräder abregeln, wenn ihr Strom das Netz zu destabilisieren droht. Die Wind- und Solarparkparkbetreiber erhalten Vergütungen für den nicht produzierten Strom. Das soll sich ändern, meldet die WirtschaftsWoche. weiterlesen…