Digitalisierung der Energiewende in Kinderschuhen

Digitalisierungsgrad auf Skala von 1 bis 100 nur bei 22

Das BMWi hat die neuen Zahlen des „Barometer Digitalisierung der Energiewende“ veröffentlicht. Sie zeigten deutlich, wie weit Deutschland noch von seinem Ziel entfernt sei, auch wenn sich das aus der Medienmitteilung des Ministeriums nicht herauslesen lasse. Dort werde die erste Zertifizierung eines Smart-Meter-Gateways Ende Dezember 2018 als ein wichtiger Meilenstein gefeiert, berichtet Sandra Enkhardt in pv magazine. „Damit wurde Smart Metering in Deutschland neu definiert und ein zentrales Signal für ein zukunftstaugliches Smart Grid gesetzt“, heißt es vom Ministerium lediglich. weiterlesen…

Embatt-Batterie: kompakter, preiswerter, längerlebig

Gemeinsam für die Industrialisierung von Bipolarbatterien mit Lithium-Ionen-Technologie

Bessere Batterien für höhere Reichweiten von Elektrofahrzeugen – das ist das Ziel des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts “EMBATT-goes-FAB”. Die vier Projektpartner thyssenkrupp System Engineering GmbH, IAV GmbH, Daimler AG und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS entwickeln dafür Bipolarbatterien und Verfahren zu ihrer Herstellung. Durch den gestapelten Aufbau der Bipolarbatterien wird in gleicher Größe eine höhere Speicherkapazität und letztlich eine höhere Reichweite des Fahrzeugs erzielt. Die innovative Batterietechnologie soll nun auf die nächste Reifestufe gehoben werden und damit der Industrialisierung einen Schritt näher kommen. weiterlesen…

Schweizer Forschungszentrum untersucht Einfluss von Wassermangel

Agroscope nimmt Wiesen und Grundwasserversorgung unter die Lupe

Heißer und trockener soll es werden. Die Landwirtschaft sei mehrfach herausgefordert. Deshalb führen Forscher von Agroscope, dem Schweizer Kompetenzzentrum für landwirtschaftliche Forschung, Versuche in verschiedensten Themenbereichen durch. Das Spektrum reiche von der Ökonomie über die Ernährung bis zur Ökologie. Die Anpassung der Produktionsmethoden an einen erhöhten Schädlingsdruck oder die Züchtung neuer, trockenheitsresistenter Nutzpflanzensorten nähmen dabei eine zentrale Rolle ein, erklärt der Schweizer Bundesrat in einer Mitteilung. weiterlesen…

Roadmap für intelligente Energienetze der Zukunft

Standardisierungsstrategie für sektorübergreifende Digitalisierung der Energiewende veröffentlicht

Die Digitalisierung der Energienetze sei zentrale Voraussetzung für die Netzintegration von Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Dazu veröffentlichten das BMWi und das BSI gemeinsam die Standardisierungsstrategie zur sektorübergreifenden Digitalisierung der Energiewende. Diese Roadmap enthalte den Arbeitsplan für den Umbau der Energienetze zu sogenannten „Smart Grids“. Ziel sei die Vernetzung aller Akteure der Stromversorgung im intelligenten Energienetz der Zukunft. weiterlesen…

Algen als Gebäudeverkleidung

Algenvorhang ermöglicht CO2-Speicherung und Kühlung

Das Unternehmen photo.Synthethica – vom ecoLogicStudio gemeinsam mit dem Urban Morphogenesis Lab des University College London und dem Synthetic Landscapes Lab der Universität Innsbruck gegründet – hat eine auf Algen basierende Verkleidung für Gebäude entwickelt und in Dublin ihren sogenannten Algenvorhang vorgestellt. Das System binde und speichere CO2 und andere die Luft verschmutzenden Moleküle. In einem weiteren Projekt würden Algen zur Kühlung von Gebäuden genutzt. weiterlesen…

Wenn das E-Auto Geld verdient

Nissan Leaf dient als Energiespeicher und -quelle

Ein Elektroauto ist in der Anschaffung teurer als vergleichbare Modelle mit Verbrennungsmotor und auch den Strom gibt es nicht kostenlos. Doch ein Elektroauto könne Teil des Energiemarktes werden und dadurch Geld verdienen, erklärt das Technologieunternehmen The Mobility House. Dieser Ausblick auf die Zukunft sei mit dem V2G-Pilotprojekt von Enervie in Hagen ein Stück weit Realität geworden. V2G stehe für Vehicle to Grid. Die Batterie eines Nissan Leafs diene, sobald das Fahrzeug an die Ladesäule angeschlossen ist, als Energiespeicher und -quelle. weiterlesen…

Zusatzantrieb für Photosynthese

Rubisco, häufigstes auf der Erde vorkommendes Enzym, arbeitet langsam und ineffektiv

Die Photosynthese ist ein grundlegender biologischer Prozess, der es Pflanzen ermöglicht, Lichtenergie für ihr Wachstum zu nutzen. Die meisten Lebensformen auf der Erde hängen direkt oder indirekt von der Photosynthese ab. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried bei München haben gemeinsam mit Kollegen von der Australian National University die Bildung von Carboxysomen untersucht – einer Struktur, die die Effizienz der Photosynthese in wasserlebenden Bakterien steigert. Ihre Ergebnisse, die jetzt in Nature veröffentlicht wurden, könnten zur Entwicklung von Pflanzen mit einer effizienteren Photosynthese und somit höheren Ernteerträgen führen – so eine Medienmitteilung vom 23.01.2019. weiterlesen…

HZB: Batterien mit Silizium-Anoden verbessern

Neutronenexperimente zeigen, wie Oberflächenstrukturen die Kapazität reduzieren

Theoretisch könnten Anoden aus Silizium zehnmal mehr Lithium-Ionen speichern als die Graphit-Anoden, die seit vielen Jahren in kommerziellen Lithium-Batterien eingesetzt werden. Doch bisher sinke die Kapazität von Silizium-Anoden mit jedem weiteren Lade-Entladezyklen stark ab. Nun habe ein Team des Helmholtz Zentrum Berlin mit Neutronenexperimenten am BER II in Berlin und am Institut Laue-Langevin in Grenoble aufgeklärt, was an der Oberfläche der Silizium-Anode während des Aufladens passiert und welche Prozesse die Kapazität reduzieren. weiterlesen…

4.600 Meter über dem Meeresspiegel

Solar-Fernwärme auf dem Dach der Welt

Eine solarthermische Fernwärmeanlage versorgt einer Medienmitteilung der Firma Arcon-Sunmark folgend seit Dezember 2018 die Bürger der Stadt Langkazi in Tibet. Das 22.000 m² große Solarkollektorenfeld deckt ab jetzt mehr als 90 % des Wärmebedarfs von Langkazi ab. Das System umfasse auch einen 15.000 m³ großen Saisonspeicher, mithilfe dessen die Energie gespeichert und bei Bedarf verwendet werden könne. weiterlesen…

“Der Einstieg in den Kohleausstieg”

Meldung der Bundesregierung und weitere Kommentare

Am 28.01.2019 versandte die Bundesregierung diese Medienmitteilung zur 336-seitigen Empfehlung der Kohlekommission: “Die Kommission Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel hat sich auf den Kohleausstieg bis spätestens 2038 verständigt. 2032 soll überprüft werden, ob das Ausstiegsdatum im Einvernehmen mit den Betreibern auf frühestens 2035 vorgezogen werden kann.” Solarify dokumentiert die Erklärung. weiterlesen…