Erneuerbare Energien in Bürgerhand

Studie zeigt: Bürgerenergie bleibt zentrale Säule der Energiewende

Für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland spielen die Bürger eine Schlüsselrolle. Die Erneuerbaren Energien befinden sich immer noch zum größten Teil in der Hand von Privatpersonen, wie aus einer Studie des Instituts trend:research hervorgeht. Fast ein Drittel der installierten Leistung von Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie aus Wasserkraft und Erdwärme befinden sich in deren Eigentum. Nimmt man die Landwirte hinzu, sind es sogar mehr als 40 Prozent. Doch der Anteil der Bürgerenergie sinke gegenüber den Vorjahren, heißt es in einer Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien vom 15.11.2021. weiterlesen…

Haushalte schätzen Heizkosten falsch ein

Techem-Untersuchung zeigt Auswirkungen auf Heizverhalten

Die zweite Corona-Welle fällt mitten in die Heizperiode. Hat wegen der Corona-Pandemie schon im vergangenen Jahr ein Großteil der Bevölkerung so viel Zeit wie nie zuvor in den eigenen vier Wänden verbracht, arbeiten seit November wegen des Lockdowns noch mehr Menschen aus dem Homeoffice. Wie die Techem GmbH mitteilt, kann das Mehr an Zeit zu Hause auch mehr Heizkosten verursachen, zumal die seit dem 01.01.2021 gültige CO2-Bepreisung das Heizen weiter verteuern wird. weiterlesen…

Projekt Sonnenwende

Grüne Industrie durch flüssiges Metall

Damit einer Industrienation wie Deutschland der Schritt zur regenerativen Energieversorgung gelingt, sind verlässliche und kostengünstige Speichersysteme für große Energiemengen nötig. Diese bis zur Anwendungsreife zu bringen, hat sich ein internationales Team um Tom Weier und Norbert Weber vom Institut für Fluiddynamik des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) vorgenommen. Im Projekt SOLSTICE – zu Deutsch Sonnenwende – wollen sie ab Januar 2021 Stromspeicher auf der Basis von flüssigem Natrium und flüssigem Zink entwickeln. (Grafik: Aufbau Flüssigmetall-Batterie – Projekt Solstice – © HZDR/Blaurock) weiterlesen…

Verständnis von Bindungen in Frage gestellt

„Diese Untersuchung rührt an die Grundlagen der Chemie“

Chemiker haben eine „kurze starke Wasserstoffbindung“ (short strong H-bond, SHB) entdeckt – eine Art Zwitter zwischen zwei schon lange bekannten Formen der atomaren Kopplung. Sie ist einerseits keine lose Wasserstoffbrückenbindung mehr, aber auch noch keine kovalente Molekülbindung. Möglicherweise müssen die üblichen Definitionen chemischer Bindungen überarbeitet werden, schreiben die Forscher um Bogdan Dereka und Andrei Tokmakoff von der University of Chikago am 08.01.2021 in Science. weiterlesen…

Europäisches Großprojekt zur Förderung von Wasserstofftechnologien gestartet

Interessenbekundungsverfahren für IPCEI Wasserstoff eröffnet

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie und für Verkehr und digitale Infrastruktur haben am 14.01.2021 mit einer Bekanntmachung im Bundesanzeiger das Interessensbekundungsverfahren für eine Förderung von Wasserstofftechnologien und -systemen gestartet. Im Rahmen der sogenannten „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) wollen die beiden Ministerien gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und den Bundesländern integrierte Projekte entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette mit mehreren Milliarden Euro fördern. weiterlesen…

„Ab jetzt machen die alten PV-Anlagen den Strom günstig“

„Historischer Moment“ – 06.01.2021 von Karl-Heinz Remmers

„2021 hat mit einem historischen Moment begonnen: Als sich am 01. 01.2021die Sonne senkte, ging der erste Sonnentag in diesem Jahr zu Ende, an dem viele kleine Photovoltaik-Anlagen Strom ohne jede Förderung produziert haben. Am 01.01.2021 sind die ersten PV-Anlagen mit rund 114 MW aus der EEG-Förderung gelaufen. Mit diesen frei gewordenen Mitteln lassen sich jetzt neue Anlagen mit mehr als 10 GW Gesamtleistung fördern.“ (siehe: pv-magazine.de/historischer-moment-ab-jetzt-machen-die-alten-photovoltaik-anlagen-den-strom-guenstig)
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Solartechnik schön wie Schmetterlingsflügel

Neue farbige PV-Module

PV- und Solarthermie-Anlagen wirken in ästhetischer Hinsicht an Gebäuden oft wie Fremdkörper. Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE haben deshalb Verfahren entwickelt, mit denen Anlagen mit einer homogenen und leuchtend farbigen Oberfläche hergestellt werden können. Diese werden – so eine Medienmitteilung auf der ISE-Internetseite vom 11.01.2021 – auf der Messe BAU (03.–15.01.2021) vorgestellt, die als digitales Format umgesetzt wird. Das Prinzip wurde dem Flügel des Morpho-Schmetterlings entlehnt. Damit lassen sich die Anlagen künftig harmonisch in Fassaden einfügen. Den erneuerbaren Energien könnte das noch einmal einen enormen Schub verleihen. (Bild: Rund 93 Prozent des Sonnenlichts können die spezielle Oberflächenstruktur durchdringen – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Sachverständige uneins über Grenzwerte von Großkraftwerken

Anhörung im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Die Neufassung der Großfeuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen-Verordnung und zur Änderung der Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen ist von Sachverständigen unterschiedlich bewertet worden. In einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit am 13.01.2021 forderten einzelne Experten eine Verschärfung der Grenzwerte, während andere vor diesem Schritt warnten. Kritisiert wurde in der von der Ausschussvorsitzenden Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen) geleiteten Anhörung zudem die kurze Übergangsfrist. weiterlesen…

Zu oft im Verbrenner-Modus: Plug-in-Hybride gefährden Klimaziele im Verkehr

Mehr klimaschädliche Treibhausgasemissionen als angenommen

Der Boom der Elektroautos in Deutschland findet derzeit zu einem wesentlichen Teil bei großen Plug-in-Hybridfahrzeugen statt, von denen mehr als drei Viertel als Firmenwagen zugelassen sind. Da sie im täglichen Betrieb in der Regel überwiegend den Verbrennungsmotor nutzen, emittieren sie deutlich mehr CO2 als für die Berechnungen der deutschen Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 bisher angenommen wurde. Das ist das Ergebnis einer Studie von ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung, Öko-Institut und „Transport & Environment“ im Auftrag des Bundesumweltministeriums. weiterlesen…

Regierung pusht Wasserstoff

Karliczek: Neue Leitprojekte Innovationsbeschleuniger für Wasserstofftechnologien

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sieht im Grünen Wasserstoff eine Jahrhundertchance für Deutschland. Dazu hat das BMBF am 13.01.2021 in Berlin drei großangelegte Leitprojekte zur Entwicklung einer Grünen Wasserstoffwirtschaft vorgestellt. Sie sind das Ergebnis des im Juni 2020 gestarteten BMBF-Ideenwettbewerbs „Wasserstoffrepublik Deutschland“. Die Leitprojekte sollen Lösungen für die Überwindung der technologischen Hürden beim Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft finden helfen. weiterlesen…