Zweite Schwachwindkraftanlage neuester Generation am Netz

Enercon testet Windgeneratoren

Windgenerator von Enercon - innen - Foto © SolarifyIm niederländischen Testfeld Wieringermeer hat Windturbinenbauer Enercon den Prototyp auch des größten Anlagentyps der eigenen Fünf-MW-Serie errichtet, schreibt Tilman Weber im Portal Erneuerbare Energien. Enercon hat die Installation des Prototyps seiner E-160 EP5 damit abgeschlossen. Erneut erprobt der Auricher Hersteller nun eine neue Anlage an dem Teststandort am Ijsselmeer. Im Herbst 2019 hatte das Unternehmen die Schwachwindvariante E-138 der Drei-MW-Plattform EP3 ebenfalls in dem vom niederländischen Energieforschungszentrum ECN betriebenen Testfeld aufgebaut. weiterlesen…

Ein theoretischer Schritt zum Natrium-Akku

Deutsch-russische Studie zeigt neue Perspektiven für die Batterieforschung auf

Batterien für Smartphones, Laptops und Elektroautos basieren heute in der Regel auf der Lithium-Ionen-Technik. Auf der Suche nach kostengünstigeren Akkus rückt jetzt eine Möglichkeit in den Blick: Lithium durch Natrium zu ersetzen, ein allgegenwärtiges und damit sehr preiswertes Element. Doch dafür sind noch diverse Hürden zu nehmen: Unter anderem nimmt die Graphit-Anode der Batterie bisher zu wenig Natrium auf. Hoffnung verspricht nun eine theoretische Studie einer deutsch-russischen Arbeitsgruppe unter Federführung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR): Ihr zufolge – so eine HZDR-Medienmitteilung vom 24.07.2020 – können Doppelschichten aus Graphen deutlich mehr Natriumatome einlagern als Graphit. weiterlesen…

Wie kann die sys­te­mi­sche Ener­gie­wen­de ge­lin­gen?

Projekt Ariadne: 26 führende Forschungseinrichtungen analysieren Auswirkungen politischer Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende

Stau auf A9 - Foto © SolarifyAuf dem Weg, die bundespolitischen Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, spielt das Gelingen der Energiewende eine wichtige Rolle. Ihre systemische Umsetzung ist jedoch komplex, denn mit ihr sind Veränderungen in mehreren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen gleichzeitig verbunden. Aus diesem Grund untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des Forschungsprojekts Ariadne neben 25 weiteren Forschungseinrichtungen nicht nur, welche verschiedenen politischen Instrumente zur Umsetzung der Energiewende zur Verfügung stehen. weiterlesen…

Ultradünne Solarpaneele, druckbar wie Zeitungen

Erstmals in öffentlicher Beleuchtung Sydneys

Eine australische Universität hat einen Durchbruch in der Entwicklung hauchdünner, billiger Solarpanels publiziert. Das Centre of Organic Electronics in Callaghan der University of Newcastle hat druckbare Photovoltaik-Solarzellen entwickelt, die, so heißt es von der Universität, die städtische Stromerzeugung revolutionieren könnten. Die Technologie, ultraleicht, ultraflexibel, recycelbar und kostengünstig in der Herstellung, wird die interaktive öffentliche Beleuchtung Sydneys speisen. weiterlesen…

Beschleunigte Wasserelektrolyse

TU-Berlin-Forscher mit neuen Katalysatoren – FHI beteiligt

Chemiker der TU Berlin um Prof. Peter Strasser vom Fachgebiet Elektrochemie und Elektrochemische Energiewandlung publizierten in Nature Communications die molekulare Wirkungsweise von speziellen Nickeloxid-Katalysatoren, die üblichen Edelmetall-Katalysatoren überlegen sind. Parallel dazu veröffentlichte die Gruppe in der Fachzeitschrift Nature Materials den ersten PEM-Brennstoffzell-Elektrokatalysator, der ausschließlich auf der ungewöhnlichen katalytischen Wirkung von Zinn beruht. weiterlesen…

Warmzeit ließ Teile der Ostantarktis schmelzen

Wie hoch der Meeresspiegel steigt, hängt auch davon ab, wie stabil die größte Eiskappe der Welt ist. Uran in einstigem Meeresboden überbringt nun unerfreuliche Nachrichten.

Der Ostantarktische Eisschild, die größte Gletscherkappe des Planeten, galt bisher als wenig anfällig für den Klimawandel. Eine Reihe von Indizien, darunter Klimamodelle ebenso wie Untersuchungen in der Antarktis selbst, schienen zu zeigen, dass diese gigantische Masse gefrorenen Wassers selbst bei mehreren Grad Erwärmung nicht nennenswert schmilzt. Das machte bisher Hoffnung, dass die Ostantarktis auch im menschengemachten Klimawandel für den Meeresspiegel noch auf Jahrhunderte hinaus keine Rolle spielen würde. Allerdings scheint sich diese Hoffnung endgültig zu zerschlagen, wie Lars Fischer am 24.07.2020 für das Online-Portal Spektrum.de schreibt. weiterlesen…

NuKoS: Höherwertige Produkte aus CO2 und Schlacken

Mit Kohlendioxid werden Schlacken zu

Schlacken aus der Stahl- und Metallherstellung enthalten wichtige Elemente, die derzeit noch ungenutzt bleiben. Es fehlen hochspezialisierte Methoden, um diese stofflich nutzbar zu machen und in einen effizienten Weiterverarbeitungsprozess einzubringen. Das gerade gestartete auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt „NuKoS“ am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT hat zum Ziel, mithilfe von Kohlendioxid aus Prozessgasen Schlacken zu höherwertigen Produkten für die Bau-, Kunststoff-, Zement- und Papierindustrie aufzubereiten. weiterlesen…

Atmosphäre erwärmt sich noch schneller und stärker

Internationale Analyse verengt den Bereich der Klimasensibilität gegenüber CO2

Falls sich der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre gegenüber dem vorindustriellen Niveau verdoppelt und konstant bleibt, würde sich die Welt wahrscheinlich auf Temperaturen von 2,3 – 4,5°C erwärmen, statt der zuvor geschätzten 1,5 – 4,5°C, so eine Medienmitteilung der Universität von New South Wales (UNSW) in Sydney vom 23.07.2020. Die bisher fortschrittlichste und umfassendste Analyse der Klimasensibilität zeigt mit höherer Wahrscheinlichkeit als je zuvor, wie empfindlich das Erdklima gegenüber Kohlendioxid ist. weiterlesen…

Neues Dünnschicht-Verfahren spart 20.000 t CO2pro Jahr

Pikosekundenlaser-Verfahren erreicht 10 bis 15 Prozent mehr Energieausbeute

Mit Pikosekundenlasern produzierte Dünnschichtsolarzellen sind im Wirkungsgrad um zehn bis 15 Prozent effektiver als konventionell hergestellte. Prof. Heinz P. Huber von der Hochschule München machte – so eine Medienmitteilung vom 14.07.2020 – dieses Laserverfahren mit seiner Arbeitsgruppe industriell anwendbar und forscht nun an dessen Effektivierung. Bereits jetzt spart sein Produktionsprozess circa zwanzigtausend Tonnen CO2-Emission pro Jahr.
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Kohlenstofffixierung und Energieumwandlung in Bakterien-Zellen

Wie fixieren Bakterien das Klimagas Kohlendioxid?

In bakteriellen Zellen führen biologische Makromoleküle viele verschiedene Prozesse durch. Manche funktionieren als Speicher von Energie oder Erbinformationen, andere können Zellen aufbauen und Signale weiterleiten. Eine neue Emmy Noether-Nachwuchsgruppe am Zentrum für synthetische Mikrobiologie (SYNMIKRO) der Philipps-Universität Marburg wird sich in den kommenden sechs Jahren einer besonderen Gruppe von Makromolekülen widmen: Das Forschungsteam unter Leitung von Jan Michael Schuller vom Fachbereich Chemie der Universität Marburg interessiert sich für biologische Systeme, die für die Kohlenstofffixierung und die Energieumwandlung in bakteriellen Zellen verantwortlich sind. weiterlesen…