CO2 aus Industrieabgas für Zapfhahn

Kohlensäure aus dem Schornstein

Wenn ausgerechnet zur Fußball-WM die Kohlensäure rar wird, wie etwa in England und Norwegen (dort kämpfen Bierbrauer angesichts des sommerlichen Kohlensäuremangeldarum, genügend Bier zu brauen, haben aber Probleme mit ) wird plötzlich klar, dass das jeden Sommer passiert. Ein Thurgauer Unternehmen bezieh s das CO2 nun direkt aus einem Industrieschornstein. Seit einem Jahr läuft die die Anlage in Sulgen schon als Pilotbetrieb – schreibt das Schweizer Tagblatt in einem von der Ostschweiz am Sonntag übernommenen Artikel. weiterlesen…

Neue Kraftstoffpreise und CO2-Effizienzklassen

Skala wie bei Haushaltsgeräten

Seit dem 01.07.2018 gelten für die Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung neue Kraftstoffpreise und CO2-Effizienzklassen für neue Personenkraftwagen. Die aktualisierten Angaben wurden am 29.06.2018 im Bundesanzeiger veröffentlicht und können ab sofort für das Pkw-Energieeffizienzlabel von Pkw-Herstellern, Neuwagenhändlern und Leasinggesellschaften genutzt werden. weiterlesen…

Wie man 65 Prozent Erneuerbare Energien bis 2030 in die Stromnetze bekommt

Agora-Studie: Koalitionsziel für Strom aus Erneuerbaren Energien realisierbar

Deutschland kann den Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bis 2030 von derzeit rund 36 Prozent auf 65 Prozent erhöhen und damit dieses im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD gesetzte Ziel erreichen. Mit einem Bündel von Maßnahmen können die Stromnetze in den kommenden zwölf Jahren soweit modernisiert werden, dass sie die zusätzlichen Mengen aufnehmen und transportieren können. weiterlesen…

Solarthermie: Wichtiger Faktor für die Wärmewende

40 Prozent Energieeinsparung möglich

Gemeinsam haben der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, BDH, und der Bundesverband Solarwirtschaft, BSW-Solar, die Bundesregierung aufgefordert, die Energiewende im Wärmebereich erheblich zu beschleunigen. Der Wärmesektor trage derzeit viel zu wenig bei, um den CO2-Ausstoß in der Bundesrepublik zu senken. Deutschland drohten Strafzahlungen in Milliardenhöhe, weil das EU-Klimaziel verfehlt werde. weiterlesen…

Antarktischer Vulkan

Wissenschaftler entdecken Wärmequelle unter verwundbarstem Gletscher – aber: Klimawandel nicht entlastet

Der Pine Island-Gletscher gilt als der am schnellsten schmelzende Gletscher der Antarktis und ist für rund ein Viertel des Eisverlustes des Kontinents verantwortlich, schrieb David Nield am 06.07.2018 in Science Alert über einen in Nature Communications publizierten Artikel („Evidence of an active volcanic heat source beneath the Pine Island Glacier“ – dt.: Aktive Wärmequelle unter dem Pine Island-Gletscher nachgewiesen). Nach neuen Forschungen ist der sich aufheizende Planet aber nicht der einzige Grund, warum der Gletscher Eis verliert. Doch es besteht kein Anlass für Klimaskeptiker zur Freude. weiterlesen…

pH-Wert im Pazifik sinkt

ZMT-Forscher untersuchen Ozeanversauerung

Nutzung fossiler Brennstoffe, Abholzung von Regen- und Mangrovenwäldern – der Mensch verursacht einen steten Anstieg von Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Erdatmosphäre. Ozeane gelten als Senken für CO2. Sie nehmen mehr als 40% des vom Menschen verursachten Treibhausgases auf. Wenn CO2 aus der Atmosphäre mit dem Meerwasser zu Kohlensäure reagiert, sinkt der pH-Wert und es kommt zur sogenannten Ozeanversauerung. Dieser Prozess hat Auswirkungen auf kalkbildende Organismen wie Korallen, Muscheln oder einige Planktonarten und kann ihre Fähigkeit beeinflussen, ein voll funktionsfähiges Kalkskelett aufzubauen. Bisher fehlten zuverlässige Langzeitmessungen und historische Datensätze, die den Einfluss der CO2-Aufnahme auf den pH-Wert des Meeres verdeutlichen. weiterlesen…

19 Prozent Effizienz bei direkter solarer Wasserspaltung

Neuer Weltrekord

Einem internationalen Forscher-Team ist es gelungen, den Wirkungsgrad für die direkte solare Wasserspaltung zur Wasserstoffgewinnung auf 19 Prozent zu steigern. Sie kombinierten dafür eine Tandem-Solarzelle aus III-V-Halbleitern mit Rhodium-Nanopartikeln und kristallinem Titandioxid. An der am 25.06.2018 in den ACS Energy Letters publizierten Forschungsarbeit waren Teams des California Institute of Technology, der University of Cambridge, der TU Ilmenau und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE beteiligt. Ein Teil der Experimente fand am Institut für Solare Brennstoffe am Helmholtz-Zentrum Berlin statt. weiterlesen…

Deutsche wollen weder Plastikmüll im Meer, noch Genpflanzen

Umfrage belegt: Plastikmüll wird als Bedrohung gesehen, große Unterstützung für Meeresschutzgebiete

Eine große Mehrheit der Deutschen sieht die Vermüllung der Meere durch Plastik als Gefahr für den Naturschutz und unterstützt die Einrichtung von Meeresschutzgebieten. Die große Mehrheit der mehr als 2.000 Befragten der aktuellen Naturbewusstseinsstudie wünscht sich auch strengere Regeln und Gesetze, damit die Fischerei mehr für den Schutz der Meeresumwelt tut. Verbraucher wollen sich zudem darauf verlassen können, dass der Handel keine Produkte von bedrohten Fischarten anbietet. Ein Großteil der Bevölkerung spricht sich außerdem für eine Kennzeichnungspflicht von tierischen Produkten aus, die mit gentechnisch manipulierter Nahrung gefüttert wurden. Das sind einige Ergebnisse der alle zwei Jahre erscheinenden Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, am 06.07.2018 in Berlin vorgestellt haben. weiterlesen…

Anzeichen für Solarzellen-Effizienz auf atomarer Ebene gefunden

Studie bietet neue Einblicke in vielversprechendes Solarzellenmaterial – „Rashba-Effekt“ entlarft

In den vergangenen zehn Jahren hat eine Familie von Materialien namens Metall-Halogenid-Perowskite, die Sonnenlicht effizient in Strom umwandeln können, die Solarzellenforschung aufgemischt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Silizium-Solarzellen müssen Perowskite nicht unter hohen Temperaturen und mit hoher Reinheit hergestellt werden, wodurch sie vergleichsweise billiger und einfacher zu verarbeiten sind. Noch wichtiger ist, dass sich der Wirkungsgrad von Perowskit-Solarzellen – ein Maß dafür, wie viel Sonnenenergie sie in Strom umwandeln – seit 2009 fast versechsfacht hat, auf mehr als 20 Prozent. Dieser Effizienzsprung ist von keinem anderen Solarzellenmaterial erreicht – aber auch nicht hinreichend erklärt worden. Am Californian Institute of Technology (Caltech) ist man der Sache nachgegangen. weiterlesen…

Wälder für Klimabilanz nutzen

Fünf Jahre Waldklimafonds – eine Erfolgsgeschichteb

Wald- und Forstwirtschaft entlasten die Atmosphäre jährlich allein in Deutschland um mehr als 120 Millionen Tonnen CO2. Diese gute Klimabilanz soll der Waldklimafonds weiter ausbauen. Seit dem Start des Waldklimafonds (WKF) vor fünf Jahren konnten 170 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 55 Millionen Euro initiiert werden. Zum fünfjährigen Jubiläum sei vor kurzem das 200. Projekt beim Waldklimafonds eingereicht worden, wie das BMU in einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem BMEL am 03.07.2018 mitteilte. (Foto: Fichtenwald in Oberbayern – © Dieter Fichtner, Agentur Zukunft für Solarify) weiterlesen…