Strömungsdaten aus 20 Jahren für besseres Klima-Verständnis
Daten längster Messreihe im Tropischen Atlantik nun öffentlich zugänglich
Seit mehr als 20 Jahren misst ein Observatorium am Äquator bei 23° West die Geschwindigkeit eines für unser Klima wichtigen Systems von Meeresströmungen. Die bisher nur fragmentarisch verfügbaren Daten sind laut einer Medienmitteilung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel mit französischen und US-amerikanischen Projekt-Partnern vom 30.06.2022 als zusammengefasster Datensatz zugänglich. Hintergründe zu den Messdaten und die Komponenten der Verankerungen beschreiben Forschende am 30.06.2022 in Frontiers in Marine Science. Die Veröffentlichung soll weitere Analysen und Modellrechnungen vorantreiben. weiterlesen…
Für den Klimaschutz sei es wichtig, dass „neue Technologien den Weg aus den Laboren in die Wirtschaft und Gesellschaft“ fänden, heißt es im Bericht zum 7. Energieforschungsprogramm, den die Regierung am 04.07.2022 als Unterrichtung (20/2370) vorgelegt hat – so der parlamentseigene Pressedienst
Der
Bislang werden Grünabfälle und Klärschlamm meist kompostiert oder verbrannt. Sinnvoller wäre es, daraus den wertvollen Energieträger Wasserstoff zu gewinnen. Dieses Ziel verfolgt ein Forscherteam am
Die Wechselwirkung von Licht und Materie sorgt etwa dafür, dass Pflanzen Photosynthese betreiben und Solarzellen Strom erzeugen können. Die Effizienz der Lichtabsorption in Materie wird auf der mikroskopischen Skala durch sogenannte Übergangsdipolmomente bestimmt. Die Arbeitsgruppe von Prof. Martin Aeschlimann und Benjamin Stadtmüller an der TU Kaiserslautern (TUK) hat
Überschwemmungen gehören zu den am weitesten verbreiteten Naturgefahren, mit besonders katastrophalen Auswirkungen in Ländern mit niedrigem Einkommen. In der Studie „Flood exposure and poverty in 188 countries“ (Nature Communicarions) präsentieren Jun Rentschler, Melda Salhab und Bramka Arga Jafino open access globale Schätzungen der Zahl der Menschen, die in Wechselwirkung mit Armut einem hohen Hochwasserrisiko ausgesetzt sind. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass 1,81 Milliarden Menschen (23 % der Weltbevölkerung) direkt von Überschwemmungen betroffen sind, die alle 100 Jahre auftreten. Davon befinden sich 1,24 Milliarden in Süd- und Ostasien, wo China (395 Millionen) und Indien (390 Millionen) mehr als ein Drittel der weltweiten Exposition ausmachen. (Foto: Hochwasser am Main bei Frankfurt 05.02.2021 – © Franziska Vogt)
Aus Klimaschutzgründen steht fest: Kohlendioxid darf nicht weiter in die Atmosphäre emittiert werden. Dort, wo sich die Entstehung von CO2 nicht verhindern lässt, sollte es abgeschieden und in andere Stoffe umgewandelt werden. Am besten ist es freilich, wenn dadurch Substanzen entstehen, die Wert haben und verkauft werden können. An der
Im Fachjournal
Gewässer sind unterschätzte Quellen von Klimagasen. Nun haben Forschende unter Beteiligung des
Das klimapolitische Potenzial internationaler Handelsordnungen, die von der Welthandelsorganisation WTO vereinbart werden, ist noch ausbaufähig. Die Politik sollte einige Regeln ändern – und andere stärker nutzen, so das Ergebnis eines jetzt in der führenden wissenschaftlichen Zeitschrift