Günstiger grüner Wasserstoff für klimafreundliche Mobilität

Power-to-Gas-Leuchtturmprojekt am Hochrhein eingeweiht

H2 grün - SymbolWasserstoff aus Ökostrom macht die Mobilität zwar klimafreundlicher und reduziert den Schadstoffausstoß entscheidend – er ist derzeit aber noch zu teuer. Eine Power-to-Gas-Anlage in Megawattgröße im süddeutschen Grenzach-Wyhlen soll nun den Weg ebnen, um die Kosten deutlich zu senken. Am 15.11.2018 wurde das Leuchtturmprojekt im Beisein von Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut offiziell eingeweiht. Der Strom für den Wasserstoff stammt aus einem benachbarten Wasserkraftwerk am Rhein. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) koordiniert das Vorhaben. weiterlesen…

Mehr Erneuerbare im Verkehrssektor wagen

Energiewende im Verkehr – keine Einbahnstraße

In Deutschland wird das Potenzial der Erneuerbaren im Verkehrssektor kaum ausgeschöpft. Auf der von der Agentur für Erneuerbare Energien am 13.11.2018 veranstaltete Konferenz „Die Energiewende auf die Straße bringen“ diskutierten Experten aus Politik und Wirtschaft unterschiedliche Technologien und Konzepte für eine nachhaltige Mobilität. weiterlesen…

Neue ehrgeizige Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Europäisches Parlament billigt verbindliches Ziel 2030 für erneuerbare Energien

Das Europäische Parlament bestätigte am 13.11.2018 die mit dem Rat im Juni erzielte vorläufige Einigung über Energieeffizienz (434 zu 104 Stimmen bei 37 Enthaltungen), erneuerbare Energien (495 zu 68 Stimmen bei 61 Enthaltungen) und die neue Governance-Struktur für die Energie-Union (475 zu 100 Stimmen bei 33 Enthaltungen) – drei wichtige Legislativvorschläge, die Teil des Pakets „Saubere Energie für alle Europäer“ sind. Bis 2030 muss sich die Energieeffizienz in der EU um 32,5 % verbessert haben, während der Anteil der Energie aus erneuerbaren Energien mindestens 32 % des Bruttoendenergieverbrauchs der EU betragen sollte. Beide Ziele sollen bis 2023 überprüft werden. Laut Pressemitteilung des EU-Parlaments vom selben Tag können diese Ziele nur angehoben, nicht gesenkt werden. weiterlesen…

Ernst Haage-Preis 2018

Festakt der Mülheimer Max-Planck-Institute auf Schloss Broich

Am 13.11.2018 zeichneten die Mülheimer Max-Planck-Institute für Chemische Energiekonversion (MPI CEC), das für Kohlenforschung und die Ernst Haage-Stiftung Nachwuchs-Wissenschaftler mit dem Ernst Haage-Preis aus. Die Preisverleihung war – wie in den vergangenen Jahren – in eine internationale Chemie-Tagung eingebettet. weiterlesen…

Ideen gegen einen verborgenen Klimakiller

Solarforscherin entwickelt klimaneutrales Herstellungsverfahren für Düngemittel

Schnell und zielsicher bewegen sich die Finger von Dorottya Gúban über ihre Versuchsanlage. Sie stellt noch einige Parameter ein, dann startet sie den Infrarot-Ofen und heizt das von ihr entwickelte Redox-Material auf bis zu 800 Grad Celsius. Eine von unzähligen Versuchsreihen, mit denen die promovierte Chemie-Ingenieurin ein geeignetes Verfahren entwickelt, mit dem Düngemittel nachhaltig aus Sonne, Luft und Wasser hergestellt werden können, wie das Deutsche Luft- und Raumfahrt-Zentrum am 14.11.2018 mitteilte. weiterlesen…

Neuer Perowskit-Weltrekord

HZB meldet Wirkungsgrad von 25,5 Prozent durch verbesserten Lichteinfang

Durch mikrostrukturierte Schichten konnte ein HZB-Team den Wirkungsgrad von Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen auf aktuell 25,5 Prozent steigern, den höchsten Wert, der bis jetzt publiziert wurde. Gleichzeitig gelang es mit Hilfe von rechnerischen Simulationen, die Lichtumwandlung in verschiedenen Zelldesigns zu untersuchen. Diese Modellierungen ermöglichen die Optimierung des Lichtmanagements und detaillierte Ertragsanalysen. Die Studie wurde nun in Energy & Environmental Science veröffentlicht. (Foto: Die REM-Aufnahme zeigt den Querschnitt durch eine Silizium-Perowskit-Tandemsolarzelle. – Foto © HZB) weiterlesen…

Energiewende voranbringen

vzbv-Forderungen: Prinzip „Energieeffizienz zuerst“ und Prosumenten-Rechte stärken

Am heutigen 13.11.2018 geht es im Europäischen Parlament (EP) um zwei neue Ziele bis zum Jahr 2030: 32,5 Prozent für Energieeffizienz und 32 Prozent für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Es geht aber auch um verbesserte Effizienzmaßnahmen für private Verbraucher und um die Stärkung der Prosumenten, teilt der Verbraucherzentrale Bundesverband mit und listet noch einmal seine Forderung an die europäischen Parlamentarier auf. weiterlesen…

Aluminium-Luft-Batterien leben tausendfach länger

MIT-Forscher verhindern Selbstentladung durch Rosten

Ein neues Design könnte die Haltbarkeit von Einweg-Metall-Luft-Batterien für Elektrofahrzeuge, netzferne Lagerung und andere Anwendungen erheblich verlängern, schrieb David L. Chandler am 08.11.2018 aus dem MIT-Nachrichtenbüro in MIT-News: MIT-Forscher versetzten den Elektrolyten von Aluminium-Luft-Batterien mit Öl, sobald die Akkus nicht genutzt wurden. weiterlesen…

Weitere Argumente für Subventions-Ende

Diesel-Boom und Klima: Studie untermauert Abschaffung des Diesel-Privilegs

Beim Diesel-Skandal geht es vor allem um Stickoxide. Doch was ist mit den Kohlendioxid-Emissionen? Lange galten Selbstzünder als unverzichtbare Technik zum CO2-Sparen, auch deshalb gibt es bis heute das Steuerprivileg für Dieselkraftstoff. Der Kostenvorteil hat die Zahl der neu zugelassenen Diesel-Autos in den letzten 20 Jahren in die Höhe schnellen lassen. Die Auswirkungen haben Wissenschaftler nun genau berechnet: In einer in der Zeitschrift Atmospheric Environment erschienenen Studie weisen sie nach, dass der Diesel-Boom in Europa dem Klima nicht genutzt hat. weiterlesen…

CO2-Uhr des MCC auf neusten Stand gebracht

Mehr Wege zur 1,5-Grad-Grenze möglich als angenommen – Budget bleibt aber sehr knapp

Im Einklang mit dem jüngsten Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) über 1,5 Grad Celsius globale Erwärmung hat das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) seine CO2-Uhr auf den neusten Stand gebracht. Demnach können gerade einmal noch knapp 420 Gigatonnen (Gt) CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden, um die 1,5-Grad-Grenze nicht zu überschreiten. Da die Welt jedoch jedes Jahr circa 42 Gt an CO2 ausstößt – rechnerisch entspricht dies 1332 Tonnen pro Sekunde – dürfte dieses Budget in gut neun Jahren aufgebraucht sein. Das Budget von circa 1070 Gt für die Zwei-Grad-Grenze wird in etwa 26 Jahren erschöpft sein, wie das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) am 08.11.2018 mitteilte. weiterlesen…