Deutsche Bischöfe fahren – ein bisschen – klimafreundlicher

Aber nur drei „Grüne Karten“ an deutsche Kirchenoberhäupter

CO2 damals noch unbedeutend für den ersten Bischof im Reich: Der Mainzer Dom um 1830 - Lithographie von Franz Josef Zimmermann (1794-1857) - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Deutsche Umwelthilfe (DUH) untersuchte wie jedes Jahr – diesmal zum 6. Mal – den CO2-Ausstoß der Dienstwagen von 47 Erzbischöfen, Bischöfen und sonstigen Kirchenoberhäuptern sowie ihrer Hilfsorganisationen. Grüne Karten für klimaverträgliche und saubere Dienstwagen erhielten Bischof Stefan Oster (Bistum Passau), Präsidentin Edda Bosse (Bremische Evangelische Kirche) sowie Erzbischof Ludwig Schick (Erzbistum Bamberg) – Schlusslicht ist Bischof Wolfgang Ipolt (Bistum Görlitz) mit 163 g CO2/km. weiterlesen…

Wie Deutschland die Mobilitätswende gelingt

acatech Studie „Neue autoMobilität“: Automatisierter Straßenverkehr der Zukunft

acatech Türschild in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für solarifyIn ihrer am 05.12.2016 vorgestellten Studie „Neue autoMobilität“ legt die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften acatech eine Roadmap vor, die zeigt, wie der Straßenverkehr bis 2030 vernetzt, automatisiert und damit sicherer und fließender werden kann. Anhand konkreter Anwendungsfälle zeigt die Expertengruppe, welcher Nutzen durch automatisiertes Fahren für die Gesellschaft möglich ist. Deutschland müsse deshalb in Infrastruktur und Forschung investieren, aber auch Testfelder im heutigen Straßenverkehr etablieren. weiterlesen…

100% EE für Brasilien

Greenpeace Energy [R]evolution Brasilien: DLR-Länderstudie zeigt Wege für komplett erneuerbare Energieversorgung auf

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben im Auftrag von Greenpeace International untersucht, wie die Energieversorgung Brasiliens bis ins Jahr 2050 durch den forcierten Ausbau Erneuerbarer Energien und Effizienzmaßnahmen nachhaltig umgestaltet werden kann. Die im Rahmen der Energy [R]evolution Projektreihe entstandene Studie zeigt Entscheidern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Wege und Handlungsoptionen auf, um die Energieversorgung zu einhundert Prozent auf Erneuerbare Ressourcen umzustellen und so den damit verbundenen Ausstoß von Kohlenstoffdioxid auf null zu senken. weiterlesen…

Wo stehen wir in drei Jahren – und wo 2049?

Rohstoffeinsatz von Kies, Sand und Naturstein sollte begrenzt werden

Den Blick in die nähere und in die weitere Zukunft, auf Herausforderungen in Deutschland und weltweit, auf Ansatzpunkte für Politik, Wirtschaft und Verbraucher gerichtet – unter der Überschrift „Rohstoffwende 2049: Zur Zukunft der nationalen und internationalen Rohstoffpolitik“ diskutierten am 01.12.2016 mehr als 180 Gäste der Jahrestagung des Öko-Instituts Herausforderungen, Lösungsansätze und Maßnahmen für eine nachhaltige Rohstoffwirtschaft. Solarify dokumentiert die Pressemitteilung des Öko-Instituts vom 02.12.2016 im Wortlaut. weiterlesen…

Dem Treibhausgas Methan auf der Spur

DLR plant Flugversuchsmission

Die Klimavereinbarung von Paris hat ehrgeizige Ziele zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen gesteckt. Eine entscheidende Rolle wird dabei das Monitoring der Emissionen spielen, denn für zuverlässige Klimaprognosen müssen Treibhausgas-Quellen und -Senken möglichst genau erforscht werden. Den internationalen Bemühungen in diesem Bereich wird im Frühjahr 2017 eine deutsche Flugversuchsmission unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen wichtigen Baustein hinzufüge – teilte die DLR am 02.12.2016 in einer Pressemitteilung mit. weiterlesen…

SPD-Fraktion zum Endlager-Gesetz

Finanzierung der Kosten des Atomausstiegs sicherstellen – Verantwortung der kerntechnischen Entsorgung

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung über „Neuordnung der Verantwortung der kerntechnischen Entsorgung“ setzt die Empfehlungen der Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK) um: Künftig werde „die Verantwortung für die kerntechnische Entsorgung zwischen den Betreibern der Kernkraftwerke und dem Bund aufgeteilt“ – so stellt es jedenfalls die SPD-Bundestagsfraktion dar. weiterlesen…

Ultrahochleistungs-Speicher mit extrem kurzen Ladezeiten

ZSW entwickelt Stromspeicher mit nanostrukturierten Elektroden und wässrigem Elektrolyt

Ultrahochleistungs-Speicher können innerhalb von kurzer Zeit viel Strom abgeben und aufnehmen. Für viele Industrieanwendungen und Hybridautos ist das besonders interessant. Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben nun Elektroden für neuartige Stromspeicher entwickelt, die die Lade- und Entladegeschwindigkeit bis auf drei Sekunden reduzieren können. weiterlesen…

NASA-Klimaforschung gefährdet

…soll unter Trump enden

Der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa drohen durch den Wahlsieg Donald Trumps bedeutende Veränderungen. Denn der für die Weltraumbehörde zuständige Berater ironisiert die „politisch korrekte Umweltüberwachung“ der Nasa. Derenie Klimaforschungsprojekte sollen daher auslaufen. Der designierte US-Präsident plane, die Nasa-Forschung zum Klimawandel einzustellen, berichtete The Guardian (und die ZEIT) unter Berufung auf den im Übergangsteam Trumps für die Nasa zuständigen Bob Walker. weiterlesen…

PV 2016 weltweit fast 300 GW

Solar Power Market Update

Der weltweite Photovoltaik-Markt wird 2016 294,69 GW erreichen – er kam 2015 kumuliert auf eine installierte Leistung von 225,34 GW, eine Steigerung um 49,81 GW gegenüber 2014. Auch in diesem Jahr wird China der weltweit größte Markt bleiben, gefolgt von den USA und Japan. Darüber hinaus werden Indien und Italien starke Nachfrage in ihren PV-Märkten erleben, prophezeit das britische Analystenhaus Globaldata in seinem jährlichen, 500 US$ teuren Solar Power Market Update. weiterlesen…

Materie-Antimaterie-Symmetrie erneut bestätigt

…mit Rekordgenauigkeit – CERN-Experiment erzielt höchste Genauigkeit bei Bestimmung von Massenverhältnis Antiproton-Elektron

Teilchen und Antiteilchen sollten sich nach dem Standardmodell der Teilchenphysiker exakt gleich verhalten. Würde man eine Abweichung dieser Symmetrie entdecken, könnte dies ein Hinweis zur Klärung der Frage sein, warum es heute im Universum praktisch keine Antimaterie mehr gibt. Neue Messungen haben die Symmetrie aber nun erneut bestätigt – so eine Medienmitteilung  des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching  (MPQ). weiterlesen…