Sauerstoffarme Wirbel im Atlantik entdeckt

Kieler Meeresforscher entdecken auch im Atlantik Lachgas produzierende Mikroorganismen

In den sehr sauerstoffarmen Wirbel im tropischen und subtropischen Atlantik leben Mikroorganismen, die Lachgas produzieren. Lachgas wirkt in der Atmosphäre als starkes Treibhausgas. Zunächst dachten alle Beteiligten an einen Messfehler. Im Jahr 2010 zeichnete das Cape Verde Ocean Observatory (CVOO), eine ozeanographische Messstation nördlich der kapverdischen Inseln, für mehrere Wochen einen Sauerstoffgehalt von nahezu Null im oberflächennahen Wasser auf. Im tropischen Ostatlantik existiert zwar ein Tiefenbereich, in dem weniger Sauerstoff im Wasser gelöst ist als in anderen Regionen. Doch nahezu sauerstofffreie Bedingungen, wie man sie aus dem Pazifik kennt, gebe es im Atlantik nicht – so die damalige Annahme. weiterlesen…

Deutsche lediglich Öko-Mittelmaß

Internationale Studie über nachhaltiges Denken und Verhalten in 13 Ländern – Deutschland nur auf Platz 7

Deutschland ist das Land der Plastiktüten-Vermeider, der Wassersparer und der Mülltrenner – das ist das Ergebnis einer internationalen Studie,  die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Vaillant-Group (Sanitär-Heizung-Klima) durchgeführt hat. Dafür wurden 13.500 Personen aus 13 Ländern nach ihrem grünen Verhalten befragt. Deutschland belegt im Ländervergleich den siebten Platz. Ganz vorne landen die Türkei und Österreich, Schlusslicht im internationalen Vergleich ist Polen. weiterlesen…

Klima: Jahrtausendrekorde

Gießener Klimaforscher veröffentlicht internationale Studie: Heißeste europäische Sommer seit mehr als 2.000 Jahren

Über die vergangenen Jahrzehnte haben sich die Sommer im größten Teil Europas immer stärker erwärmt, begleitet von extremen Hitzewellen wie in 2013, 2010 und 2015. Neue Forschungen unter Leitung des Gießener Geographen und Klimaforschers Prof. Dr. Jürg Luterbacher setzen die aktuelle Erwärmung in einen historischen Kontext von 2.100 Jahren. Mit Hilfe von Baumring-Daten und historisch dokumentierten Hinweisen konnte eine neue Rekonstruktion der europäischen Sommertemperaturen erstellt werden. Die Arbeit von 45 Wissenschaftlern aus 13 Ländern wurde jetzt im Forschungsmagazin „Environmental Research Letters“ veröffentlich – so eine Pressemitteilung der Giessener Universität. weiterlesen…

„Wichtige Impulse für die Spitzenforschung“

Bericht zur Exzellenzinitiative

Bundesministerin Johanna Wanka hat der Expertenkommission zur Evaluation der Exzellenzinitiative gedankt. „Der Bericht zeigt, dass die Exzellenzinitiative die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten gestärkt hat,“ sagte die Ministerin. Die Exzellenzinitiative für Spitzenforschung hat der deutschen Wissenschaft neuen Schwung verliehen. So schätzt die Kommission die Ergebnisse des Förderprogramms ein, das die Bundesregierung 2006 gestartet hat. Das vorgestellte Gutachten belegt, dass die Forschungsleistungen gestiegen sind, teilt das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung mit. weiterlesen…

Dünnschicht-PV holt im Solarstrom-Wettlauf auf

ZSW und HZB legen aktuelle Daten vor – neue Chancen für die EU-Solarindustrie

Weitaus die meisten PV-Anlagen weltweit sind mit Solarzellen aus kristallinem Silizium bestückt. Dank bedeutender Fortschritte in der CIGS-Dünnschichttechnologie könnte sich dies künftig ändern. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung, die das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) gemeinsam mit internationalen Experten aus Forschung und Industrie durchgeführt haben. weiterlesen…

Klimawandel: Meereserwärmung unterschätzt

Uni Bonn: Doppelter Effekt wie vom Grönland-Eis

Bei der Erforschung der Klimawandelfolgen wurde bislang unterschätzt, wie stark der Meeresspiegel auch deshalb ansteigt, weil sich das Wasser infolge zunehmender Erwärmung ausdehnt. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun laut einer Pressemitteilung anhand von Satellitendaten berechnet, dass dieser Effekt in den vergangenen zwölf Jahren fast doppelt so stark war wie bislang angenommen. Damit könnte zum Beispiel das Risiko für Sturmfluten deutlich ansteigen. Die Wissenschaftler stellen ihre Ergebnisse im renommierten Fachjournal PNAS vor. weiterlesen…

Erderwärmung: Aus Wahrscheinlichkeit wird Gewissheit

Jährliche Wärme-Rekorde höchstwahrscheinlich menschengemacht

Mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit verursachte der Mensch die jüngsten jährlichen Wärmerekorde. Denn ohne Treibhausgase aus dem Verfeuern von Kohle und Öl wäre die Chance verschwindend klein, dass 13 der 15 je gemessenen wärmsten Jahre in unserem noch jungen Jahrhundert verzeichnet würden. Diese Wahrscheinlichkeit beträgt zwischen 1 zu 5.000 und 1 zu 170.000, wie ein Team internationaler Wissenschaftler jetzt in Nature-Scientific Reports zeigen konnte. Die erst nach Abschluss der Studie eingetroffenen Daten für 2015 verringern diese Wahrscheinlichkeit sogar noch weiter. weiterlesen…

NYT: 2015 war heißestes Jahr seit Aufzeichnungsbeginn

US-Wissenschaftler sind sich einig

2015 war das bisher wärmste Jahr; es brach einen nur ein Jahr vorher aufgestellten Rekord – ein Hitze-Ausbruch, der sich im neuen Jahr fortgesetzt hat und weltweit die Wettermodelle durcheinander wirbelte. Das schreibt Justin Gillis am 20.01.2016 in der New York Times. weiterlesen…

Endlager-Kommission einig über Standort-Definition

Begriff „Standort mit bestmöglicher Sicherheit“

Die Kommission hoch radioaktiver Abfallstoffe (so genannte Endlager-Kommission) hat sich am 21.01.2016 nach intensiver Diskussion auf die Definition des Begriffes „Standort mit bestmöglicher Sicherheit“ geeinigt. Die Definition bezieht sich auf den Paragraphen 1 des Standortauswahlgesetzes (StandAG) und ist Grundlage für das von der Kommission im Abschlussbericht zu beschreibende Suchverfahren eines Endlagers für hochradioaktive Abfallstoffe. weiterlesen…

IKU 2015 verliehen

BMUB und BDI würdigen innovative Unternehmen mit Innovationspreis für Klima und Umwelt

Das Bundesumweltministerium und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben gemeinsam den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) 2015 verliehen. Ministerin Barbara Hendricks und Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung zeichneten Preisträger in sechs Kategorien aus. Prämiert werden herausragende Umwelt-Innovationen von deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. weiterlesen…