Praktischer CO2-Fußabdruckrechner

Lehrreiche Spielerei, wenn man ehrlich ist

Parallel zu den Pariser Klimaverhandlungen COP21 hat die Firma Henkel (Persil, Pattex, Schwarzkopf) einen Rechner entwickelt, mit dem Verbraucher(innen) online in wenigen Minuten  ihren persönlichen CO2-Fußabdruck berechnen können. Dabei wird abgeschätzt, wie viel CO2 durch den eigenen Lebensstil in den Bereichen Wohnen, Ernährung, Mobilität oder Urlaub und Freizeit entsteht. Der Rechner wurde mit Unterstützung des Wuppertal Instituts entwickelt. Mit der Freigabe der im Fußabdruckrechner anonymisierten Daten kann der Nutzer die weitere Forschung des Wuppertal Instituts zu umweltfreundlichen Lebensstilen unterstützen. weiterlesen…

Elektroden aus Apfelresten

Mit Bio-Abfällen zu nachhaltigen Batterien

Ein Material aus Schichtoxiden und ein aus Apfelresten gewonnenes kohlenstoffbasiertes Aktivmaterial könnten die Kosten für Energiespeicher senken helfen. Beide zeigen exzellente elektrochemische Eigenschaften und stehen für umweltfreundliche und nachhaltige Nutzung von Ressourcen. In den Zeitschriften ChemElectroChem und Advanced Energy Materials stellen Forscher des Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) des Karlsruher Instituts für Technologie die neuen Materialien vor – so eine Pressemeldung aus dem HIU. weiterlesen…

Neuer Ideenwettbewerb Produkte in Kleinserie

Gesucht: Klima-Innovationen

Das Bundesumweltministerium will innovative und klimafreundliche Technologiefelder finden und fördern und startet dafür eine neue Initiative namens Ideenwettbewerb Kleinserie. Der Wettbewerb ist – so eine Mittelung des BMUB – offen für nachhaltige Produkte und umweltschonende Techniken, die bereits in geringer Stückzahl gefertigt und vertrieben würden. Er solle dabei helfen, den Durchbruch auf den Märkten zu schaffen. Interessenten könnten sich mit ihren Ideen bis zum 31.03.2016 bewerben. weiterlesen…

Energiewende – Was wir können und was wir wollen

Ein Vortrag in der Berliner Humboldt-Uni

Auf Einladung des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik (HZK) und der Stiftung Mercator sprach Prof. Robert Schlögl (FHI Berlin und MPI CEC, Mülheim a.d. Ruhr) am 14.01.2016 im Kinosaal der Humboldt-Universität zu Berlin über das Thema: „Energiewende – Was wir können und was wir wollen“. weiterlesen…

Klimawandel könnte Eiszeit verschieben

PIK-Forscher knacken Eiszeiten-Code

Der Mensch ist zu einer geologischen Kraft geworden, die den Beginn der nächsten Eiszeit unterdrücken kann. Das zeigt eine Studie, die jetzt in Nature veröffentlicht wurde. Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung haben den Code der Eiszeiten geknackt und in dem Verhältnis von Sonneneinstrahlung auf die Erde und CO2-Konzentration in der Atmosphäre den Schlüssel gefunden, um die letzten acht Eiszyklen der Erdgeschichte zu erklären. Gleichzeitig machen ihre Ergebnisse deutlich, dass schon eine moderate Störung des natürlichen Kohlenstoffhaushalts des Planeten durch den Menschen die nächste Eiszeit um 100.000 Jahre verschieben könnte. weiterlesen…

Hans-Josef Fells Bewertung des Agora-Vorschlags

Kohleausstieg

Der Ausstieg aus der Kohleenergie ist unausweichlich, lediglich die Frage nach dem „Wie?“ ist noch nicht geklärt. Der Think Tank Agora Energiewende stellte Anfang dieser Woche in seinem Konzept zur schrittweisen Dekarbonisierung des deutschen Stromsektors ein Konsensverfahren zum Kohleausstieg vor (siehe solarify.eu/agora-kohleausstieg-moeglich). Energieexperte Hans-Josef Fell urteilt über den Agora-Vorschlag: „Es ist richtig, dass der Konsens mit den Betreibern gesucht wird. Ein gesetzlicher Zwang zum Ausstieg würde nur zu entsprechenden Gegenreaktionen führen. Die Zielvorgaben von Agora bedürfen aber zwingend einer Überarbeitung.“ weiterlesen…

Solar-Ballon produziert permanent Energie

Neue Technologie

Wir alle kennen die Vorteile der Sonnenenergie: Sie ist sauber und billig. Das Problem mit Erneuerbaren Energien ist, dass wir keine konstante Versorgung mit Sonnenschein, Wind- oder Wellenenergie garantiert bekommen. Die sauberen Energiequellen schwanken von Natur aus. Aber könnten vorüberziehende Wolken für die Sonnenenergie zumindest den Schlüssel zu einer sauberen Energiezukunft bedeuten? fragt CNBC und hat eine Antwort. weiterlesen…

Energiewende historisch beispielloses Projekt – Lernfeld für noch Größeres

Peter Hennicke über Forschung und Wissenschaft, Szenarioanalysen und demokratische Legitimation der Wissenschaftspolitik der Regierung

Mit freundlicher Genehmigung von Gerd Stadermann und Klaus Oberzig

In einem Interview für ein Buchprojekt von Gerd Stadermann und Klaus Oberzig mit Peter Hennicke, dem langjährigen Präsidenten des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie, sprach sich dieser dafür aus, das „Instrument der direkten Kommunikation zwischen Parlament, Wissenschaft und Zivilgesellschaft mehr [zu] nutzen“. Zur allgemeinen Glaubwürdigkeit von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, sagte Hennicke, er glaube „unbesehen heute keiner Szenarioanalyse“ mehr wenn sie „keine konkurrierenden Ansätze und Modellanalysen unter unterschiedlichen Annahmen“ enthalte. Er forderte, „das Auseinanderdriften zwischen Arm und Reich zu stoppen“, im globalen Maßstab müssten „die Armuts- und die Ernährungsfragen gelöst werden“, die eng damit verbunden seien – und der Finanzmarkt müsse „reguliert werden und wieder eine dienende Rolle für die reale Kapitalakkumulation einnehmen“. weiterlesen…

Ekolyser-Prototyp läuft geplante tausend Stunden

Jülicher Forscher entwickeln kostengünstige Energiespeichermethoden

Wasserstoff und die Zukunft der Energieversorgung: Im Projekt Ekolyser entwickeln Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich zusammen mit Partnern aus Wissenschaft (dem Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim) und Industrie Methoden für die Produktion von Wasserstoff mittels Elektrolyse von Wasser. In einer neuen Testanlage erprobten sie robustere und kostengünstige Werkstoffe. Der Prototyp hat nun seine vorgesehene Laufzeit von 1.000 Stunden erreicht. Bis 2020 soll die entwickelte Technologie für die breite Anwendung einsatzfähig sein. weiterlesen…

Klimawandel: Das Netzwerk der Leugner

Zweifel als Taktik

Mit freundlicher Genehmigung von Christopher Schrader

Der Klimawandel hat – so er denn überhaupt stattfindet – nur natürliche Ursachen. Diese Behauptung feuert eine ganze Riege von Lobbyisten an Medien und Öffentlichkeit ab. Eine Analyse des Hamburger Wissenschaftspublizisten Christopher Schrader in Spektrum der Wissenschaft offenbart ihre Taktik.
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