Who is who der Energiewende in Deutschland

AA und BMWi präsentieren Handbuch der RENAC zur Energiewende

Für alle, die sich auf dem weiten Feld der „Energiewende“ tummeln, gibt es (seit März) eine hilfreiche Publikation mit Adressen, Funktionen und Ansprechpartnern aus  Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das „Who is Who der Energiewende in Deutschland“ der Renewable Academy (RENAC), Berlin, am 15.07.2015 von AA und BMWi vorgestellt, präsentiert Profile und Ansprechpartner aus staatlichen Institutionen, der Energiewirtschaft, der Wissenschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die an der Gestaltung der Energiewende mitwirken. weiterlesen…

46 Mio. für Erforschung von Energiematerialien

Neue Labor-Plattform: Helmholtz Energy Materials Foundry

Sechs Helmholtz-Zentren richten eine gemeinsame Infrastruktur für die Entwicklung neuartiger Energiematerialien ein, die auch externen Nutzergruppen zur Verfügung steht. Der Helmholtz-Senat hat den Aufbau einer groß angelegten Infrastruktur für die Synthese und Entwicklung neuartiger Materialsysteme zur Energieumwandlung und -speicherung beschlossen. Das Gesamtvolumen beträgt rund 46 Mio. Euro (2016 -2020). Kooperation mit der MPG: dem Fritz-Haber-Institut (FHI), Berlin, und dem MPI für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim. weiterlesen…

„Unser Freund, das Atom“

Wissenschaftshistoriker der Uni Jena an EU-Großprojekt zur Geschichte der Kernenergie in Europa beteiligt

„Atomkraft, nein danke!“-Aufkleber zieren zwar nur noch wenige Autos – er ist aber Ausdruck eines gesellschaftlichen Umgangs mit dem Thema Kernenergie. Der ursprünglich amerikanische Werbeslogan „Unser Freund, das Atom“ macht sich da skurril bis zynisch aus. Politisch haben sich die Einstellungen gegenüber der Atomkraft nach der Fukushima-Katastrophe verändert. Doch während u. a. in Deutschland der Ausstieg im Eilverfahren beschlossen wurde, halten andere europäische Staaten weiter an der Nukleartechnologie fest. Diesen Entscheidungen liegen historisch gewachsene Strukturen zu Grunde, die nun in einem EU-Großprojekt unter Mitwirkung von Wissenschaftshistorikern der Friedrich-Schiller-Universität Jena untersucht werden. weiterlesen…

Fraunhofer IISB mit E-Sportwagen „IISB-ONE“

Zehn Jahre Entwicklung – jetzt Rollout

Das Erlanger Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB stellte jetzt seinen Elektrosportwagen „IISB-ONE“ vor, ein für Anpassungen offenes Erprobungsfahrzeug für leistungselektronische Fahrzeugkomponenten. Aus der Pressemitteilung: „Besonders durch das erreichte Projektziel Straßenzulassung baut das Institut seine Systemkompetenz auf dem Gebiet der Elektromobilität weiter aus. Zur Realisierung des elektrischen Antriebstrangs kamen ausschließlich am IISB entwickelte Systeme zum Einsatz. Das modulare Fahrzeugkonzept ermöglicht die flexible Integration zukünftiger Entwicklungen.“ weiterlesen…

Klimawandel kaum im Bewusstsein

Klimawandel? Mir doch egal!

Amerikanische Meinungsforscher haben in 119 Ländern nachgefragt, was die Menschen vom Klimawandel halten. Ihr Resultat: Meistens kaum etwas. Während der weltweite wissenschaftliche Disput über den Klimawandel auf hohem Niveau abläuft, sehen viele die Anzeichen des menschengemachten Klimawandels wie Wetterextreme oder Überschwemmungen nicht als persönliche Bedrohung. Ein Artikel in Nature Climate Change (nach Süddeutsche Zeitung).
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Öko-Institut fordert Rohstoffwende

Für eine nachhaltige Rohstoffpolitik

Um Rohstoffe in Zukunft verantwortlich zu fördern, weiterzuverarbeiten und zu nutzen, braucht es konkrete, umfassende und rohstoffspezifische Nachhaltigkeitsziele. Diese müssen ökologische und soziale Herausforderungen gleichermaßen berücksichtigen. Bislang wurde fast ausschließlich der ökonomische Faktor Verknappung bei der Strategieentwicklung für Rohstoffe beachtet; das Öko-Institut fordert jedoch einen umfassenderen Blick. weiterlesen…

Extrem schneller Lichtschalter auf DVD

Elektronische Eigenschaften ändern sich schneller als Struktur

Neue Anwendungsmöglichkeiten für Materialien von DVDs: Die Schicht aus aus Germanium, Antimon und Tellur, in dem wiederbeschreibbare CDs, DVDs und Blu-Ray Discs Informationen speichern, könnte sich als extrem schneller Lichtschalter für die optische Kommunikation oder Datenverarbeitung eignen. Das hat ein internationales Team des Berliner Fritz-Haber-Instituts (FHI) der Max-Planck-Gesellschaft und des Institut de Ciències Fotòniques (ICFO) in Barcelona herausgefunden. weiterlesen…

„Die unglaubliche Acht“

Schulwettbewerb „Die unglaubliche Licht-Maschine“ – die Gewinner

Unter dem Motto „Die unglaubliche Licht-Maschine“ hatten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland aufgefordert, Videos von selbstgebauten „Incredible Machines“ einzusenden. Gewonnen hat das Team „The Incredible Eight“ des Luitpold-Gymnasiums aus München. weiterlesen…

Solarstrom aus Beton

Uni Kassel entwickelt neuartigen Baustoff „DysCrete“

Ein Forschungsteam der Universität Kassel entwickelt einen Baustoff, der zugleich eine Solarzelle ist. Wichtige Bestandteile sind leitfähiger Beton und organische Farbstoffe beispielsweise aus Fruchtsäften. „DysCrete“ soll künftig unter anderem zum Bau von Fassaden dienen und zugleich Sonnenenergie in Strom umwandeln. weiterlesen…