DLR mit neuem Wärme-Speicherkonzept

Flexible und preiswerte Wärme für Industrieprozesse: DLR-Energieforscher stellen erstmals neues Speicherkonzept CellFlux vor

Ob im Kraftwerksbereich oder bei energieintensiven Produktionsprozessen: Wärmespeicher gewinnen zunehmend an Bedeutung. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart haben deshalb das neuartige Wärmespeicherkonzept „CellFlux“ entwickelt, mit dem sich Wärme aus Industrie- und Kraftwerksprozessen wesentlich preiswerter als bisher und mit großer Flexibilität hinsichtlich Temperatur, Speichermedium und Leistung speichern lässt (Solarify berichtete von der Testphase). weiterlesen…

Neue Basis für das Kilogramm

Silizium-Kugeln

Auf der Erde gibt es nur ein einziges Objekt, dessen Masse exakt bestimmt ist: Der Internationale Kilogramm-Prototyp – auch Urkilogramm genannt. Das ist ein etwa 39 Millimeter hoher Zylinder mit ebenfalls 39 Millimetern Durchmesser, der aus einer Platin- Iridium-Legierung besteht und in einem Safe in der Nähe von Paris aufbewahrt wird. Im Internationalen Einheitensystem (SI) definiert er, was ein Kilogramm ist. Alle anderen Referenz- oder Arbeitsnormale leiten sich von ihm ab. Ein Vergleich zeigt jedoch, dass er in den vergangenen 120 Jahren möglicherweise um rund 60 Mikrogramm leichter geworden ist. weiterlesen…

Klimamodelle doch fehlerfrei

Trotz Erwärmungspause: Keine systematischen Fehler

Im 21. Jahrhundert hat sich die Erde zwar deutlich schwächer erwärmt, als sämtliche Modelle vorhersagen – doch das war nur Zufall. Skeptikern, die immer noch am menschengemachten Klimawandel zweifeln, bricht nun eines ihrer letzten Argumente weg: Zwar gibt es eine Erwärmungspause, die Erdoberfläche hat sich seit der Jahrtausendwende also deutlich schwächer aufgeheizt, als sämtliche relevanten Klimamodelle vorhergesagt hatten. Aber die Kluft zwischen berechneter und gemessener Erwärmung entsteht nicht, weil die Modelle systematische Fehler machen, wie die Skeptiker behaupten, sondern weil es im Klima stets zu zufälligen Schwankungen kommt. weiterlesen…

MPG: Neuer Auftritt für www.max-wissen.de

Relaunch des erfolgreichen Max-Planck-Internetportals für Schüler und Lehrer

Zum zehnjährigen Jubiläum hat die Webseite max-wissen.de einen ganz neuen Auftritt bekommen. Neben dem klassischen MAX-Heften finden sich dort neueste Informationen, Bilder und jetzt auch aufwändig produzierte Videos zu spannenden Themen aus der Forschung wie Pflanzenabwehr, Stammzellen, Klimawandel oder Biomaterialien. Im Jahr 2005 hatte die Max-Planck-Gesellschaft ihr mit Mitteln des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft finanziertes Portal max-wissen.de freigeschaltet. Seitdem hat sich die Internetseite zu einer beliebten Anlaufstelle für Lehrer und Schüler entwickelt, die sich über aktuelle Forschungsthemen informieren und tiefer einsteigen wollen als es herkömmliche Schulbücher erlauben. weiterlesen…

Smart-Grid – einfach dezentral selbstorganisiert

Stromangebot und –nachfrage lassen sich in einem intelligenten Stromnetz vollständig dezentral aufeinander abstimmen

Um die Schwankungen von Strom aus Sonne und Wind besser abzupuffern, soll das Stromnetz künftig mitdenken. In einem intelligenten Stromnetz, einem -Grid, wollen Stromversorger den Verbrauch abhängig vom Angebot regeln. Zu diesem Zweck sollen intelligente Stromzä die Elektrogeräte entsprechend an- und abschalten. Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation zeigen jetzt, dass die intelligenten Stromzähler die Nachfrage dezentral und selbstorganisiert mit dem Stromangebot abstimmen können. weiterlesen…

Auf dem Weg zur künstlichen Photosynthese

HZB-Forscher beschreiben effizienten Mangan-Katalysator für die Umwandlung von Licht in chemische Energie

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Materialien und Energie (HZB) haben die Elektronenzustände eines Mangan-Katalysators exakt beschrieben, der Licht in chemische Energie umwandeln kann. Die Forscher haben damit einen wichtigen Schritt gemacht, um Photosynthese – die Energiegewinnungsmethode grüner Pflanzen – in künstlichen Systemen besser zu verstehen. weiterlesen…

Wasserstoffumsetzung durch Enzym „Hydrogenase“

Direkte Erfassung der Wasserstoffumwandlungs-Produkte

Forscher des Max-Planck-Institutes für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) berichten in nature über eine neue, ultrahoch aufgelöste Kristallstruktur des katalytisch aktiven Zustandes der [NiFe]-Hydrogenase. Wasserstoffatome werden erfasst durch sorgfältige Präparation von Einkristallen mit herausragender Qualität ausreichend für eine Auflösung im subatomaren Bereich. weiterlesen…

Zur Interpretation von Energieszenarien

Diskussionspapier des Akademienprojekts
Energiesysteme der Zukunft

Energieszenarien spielen in der Diskussion über die Energiewende eine wichtige Rolle: Sie sollen Entscheidungen unterstützen und Orientierung bieten. Häufig werden dahinter stehende Annahmen und Modellstrukturen jedoch nicht transparent gemacht. Dies sowie die Vielzahl und Heterogenität der verfügbaren Szenariostudien erschweren es, sie angemessen zu interpretieren und ihre Aussagekraft zu bewerten.Vor diesem Hintergrund soll die Analyse „Zur Interpretation von Energieszenarien“ des Akademienprojekts Energiesysteme der Zukunft eine Hilfestellung bieten. Solarify dokumentiert Zusammenfassung (zu Beginn) und Fazit (am Ende). weiterlesen…

Vier von neun „planetaren Grenzen” bereits überschritten

Klimawandel und Artensterben von entscheidender Bedeutung

Vier von neun der so genannten „planetaren Grenzen“ sind durch den Einfluss des Menschen bereits überschritten: Klimawandel, Biodiversität, Landnutzung und biogeochemische Kreisläufe. Das zeigte jetzt ein internationales Team von 18 Wissenschaftlern im Fachjournal Science. Ihrer Einschätzung nach sind zwei dieser Grenzen, nämlich Klimawandel und Artensterben, von entscheidender Bedeutung – werden sie deutlich überschritten, könnte dies das Erdsystem in einen neuen Zustand versetzen. Das Team stellte seine Ergebnisse in sieben Seminaren beim World Economic Forum in Davos vor (Siehe agenda.weforum.org/2015/01/new-hope-to-avert-climate-catastrophe). Eine Mitteilung des PIK-Potsdam. weiterlesen…

Weizsäcker fordert Ausgleichsabgabe für Ölpreissturz

Sonst Schaden für Klimaschutz zu befürchten

Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident des Club of Rome und Vordenker der Energiewende, drängt auf mehr Umwelt- und Klimaschutz und fordert deshalb eine Abgabe zum Ausgleich für den abgesackten Ölpreis, die auf den Preis aufgeschlagen werden soll. Der Physiker und Biologe sagte der Frankfurter Rundschau, wenn Öl wieder teurer werde, bedeute das mehr Anreize zum Energiesparen und für den Klimaschutz. weiterlesen…