Bodensteuern schützen Wald

MCC stellt die Synergieeffekte zwischen Waldschutz und wirtschaftlicher Entwicklung durch Bodensteuern heraus

Durch Klimawandel, Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum wird Land im 21. Jahrhundert zunehmend zu einer knappen Ressource. Dadurch steigt der Druck auf Waldschutz und den Erhalt der Artenvielfalt weiter. Eine neue Studie der MCC-Wissenschaftler Matthias Kalkuhl und Ottmar Edenhofer beleuchtet die Rolle von Bodensteuern für Waldschutz und wirtschaftlicher Entwicklung. Die Forschungsergebnisse wurde in der ökonomischen Fachzeitschrift International Tax and Public Finance veröffentlicht.
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CO2-Emissionen im Luftverkehr begrenzen

EU-Kommission für koordiniertes Vorgehen

Für die Generalversammlung der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) hat die EU-Kommission einen koordinierten  „Standpunkt“ vorgelegt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Belange der europäischen Fluggesellschaften besser berücksichtigt werden. Zu diesem Schluss kommt das Freiburger Centrum für Europäische Politik (cep) bei der Analyse des Beschlussvorschlages der EU-Kommission. weiterlesen…

„Klima-Strategien unzulänglich –

Allianz-Klima- und Energiemonitor vergleicht EE-Investitionen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer

Im kürzlich erschienenen „Klima- und Energiemonitor“ der Allianz, der von NewClimate und Germanwatch entwickelt wurde, wird das Ranking der G20-Staaten im Hinblick auf zwei Fragestellungen verglichen:

  1. Wie hoch ist der Investitionsbedarf in Erneuerbare Energien und Energie-Infrastruktur?
  2. Wie gut sind die Investitionsbedingungen in Erneuerbare Energien und Energie-Infrastruktur?

Untersucht wurden alle G20-Staaten – ohne allerdings die EU als G20-Mitglied noch einmal separat zu analysieren, so dass es genau genommen eine Analyse der G19 ist.
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Endlager-Kommission jetzt planlos

Endlager-Kommission gibt Zeitplan auf – Inbetriebnahme erst im 22. Jhdt.

Der bisher im Standortauswahlgesetz (StandAG) vorgesehene Zeitplan für die Suche nach einem Endlager ist nach Ansicht der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe (Endlager-Kommission) „unrealistisch“. Im StandAG heißt es, dass ein Standort für das Endlager bis 2031 gesucht und festgelegt werden soll. Die Kommission hält aber einen Zeitraum von 40 bis 60 Jahren für plausibler. Ein Standort-Beschluss könne daher frühestens 2058 fallen. Dies geht aus einem einstimmig in dritter Lesung beschlossenen Kapitelteil des Abschlussberichtes der Kommission zum Zeitbedarf der Endlager-Suche hervor. Mit einer Inbetriebnahme des Standortes und der Einlagerung der Abfälle kann laut Endlager-Kommission erst im nächsten Jahrhundert gerechnet werden. Das Bundesumweltministerium hatte bisher den Zeitpunkt der Inbetriebnahme mit dem Jahr 2050 angegeben. weiterlesen…

Teure Unwetter über Deutschland

Sturmtief „Elvira“ kostet rund 450 Millionen Euro

Überschwemmung bei Halle (Saale) - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie deutschen Versicherer werden ihre Kunden nach den schweren Unwettern des Sturmtiefs „Elvira“ (27.-30.05.2016) voraussichtlich mit rund 450 Millionen Euro entschädigen. Das ist das Ergebnis der vorläufigen Schadenschätzung des . Neben den Kosten für versicherte Häuser und den Hausrat umfasst diese Summe auch Schäden von Gewerbebetrieben und an kaskoversicherten Autos. In diesen Zahlen noch nicht enthalten sind die Unwetterschäden der darauffolgenden Tage, etwa in Niederbayern und Nordrhein-Westfalen. weiterlesen…

Klimawandel zwischen Rhein und Ruhr

Klimaanpassung in NRW: Daten und Hintergründe

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat ein Fachinformationssystem (FIS Klimaanpassung) zur Klimafolgenanpassung veröffentlicht. Es liefert hilfreiche Daten zur frühzeitigen Abschätzung der Anfälligkeit verschiedener Bereiche gegenüber dem Klimawandel und zur Ableitung geeigneter Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels. weiterlesen…

Störstelle mit großer Anziehungskraft

MPQ-Forscher zeigen, dass eine einzige atomare Störstelle eine unbegrenzte Zahl an Bosonen an sich binden kann

Die Eigenschaften von Halbleitern ändern sich drastisch bei den geringsten Änderungen der Dotierungs-Konzentrationen. Diese Effekte beruhen auf Prozessen, die durch das Wechselspiel der Störstelle mit dem Quanten-Vielteilchensystem, in dem es eingebettet ist, ausgelöst werden. Ein Team von Physikern aus der Abteilung Theorie von Prof. Ignacio Cirac am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching hat jetzt den allgemeineren Fall untersucht, bei dem ein Störstellenatom an ein periodisch strukturiertes „Bad“ von Bosonen koppelt (z.B. Lichtquanten in einem photonischen Kristall) und fanden dabei heraus, wie schon ein einziges Atom eine Wolke aus vielen Bosonen an sich binden kann. Gebundene Zustände von Bosonen sind von besonderem Interesse, weil sie zu starken Wechselwirkungen mit großer Reichweite führen und so neue Bereiche für Quantensimulationen erschließen. (Phys. Rev. X 6, 021027 (2016), 25. Mai 2016) weiterlesen…

BUND: Zuständigkeiten des BUMB erweitern!

30 Jahre Bundesumweltministerium

Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), würdigte die zentrale Bedeutung des vor 30 Jahren gegründeten Bundesumweltministeriums (BMUB) als eigens für den Umwelt- und Naturschutz zuständiges Ministerium und dessen langjährige Arbeit für eine moderne Umweltpolitik. Seit seiner Gründung 1986 habe sich das BMUB über Maßnahmen zum technischen Umweltschutz hinaus inzwischen stärker in Richtung einer vorsorgenden Politik entwickelt, so eine Medienmitteilung des BUND. weiterlesen…

Rekordjahr für erneuerbare Energien

REN21 mit Renewables 2016 Global Status Report

Am 01.06.2016 veröffentlichte REN21 die umfassendste Jahresübersicht zum Stand der erneuerbaren Energien. Der Renewables 2016 Global Status Report zeigt, dass erneuerbare Energien sich heute als wettbewerbsfähige und wichtige Energiequellen in vielen Ländern der Welt etabliert haben. weiterlesen…

Stromschlag oder Knallgas-Explosion

TÜV Rheinland: Hochwasserrisiken bei Solaranlagen

Derzeit sind in Deutschland mehr als 1,5 Millionen PV-Anlagen in Betrieb. Viele davon auf Hausdächern. Angesichts der aktuellen Hochwasserlage in einigen Regionen Deutschlands erinnern die Fachleute des TÜV Rheinland in einer Mitteilung an die Risiken bei Überflutungen von Häusern mit Solaranlagen. Denn auch wenn das Stromnetz abgeschaltet ist, gelte: Sind Wechselrichter und Anschluss an das Stromnetz in überschwemmten Räumen montiert, besteht die Gefahr eines Stromschlages oder einer Knallgasexplosion.
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