Algen tiefkühlten Erde vor Jahrmillionen

Schneeball Erde: Entstehung eukaryotischer Zellen und Diversifizierung des Lebens könnten zu extremen Eiszeiten geführt haben

Der Siegeszug einzelliger Algen vor vielen Millionen Jahren hat womöglich entscheidend zur fast vollständigen Vereisung der damaligen Erde beigetragen: Ozeane gefroren teilweise zu Eis, die Landmassen verschwanden unter Schneedecken, selbst in Äquatornähe herrschte Winter. Jetzt haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung diese unerwarteten Mittäter für zumindest eine der globalen Eiszeiten ausgemacht. weiterlesen…

Obama fordert verbindlichen Klimaschutz

„Den einen Planeten schützen, den wir haben, solange wir dies noch können“

US-Präsident Obama hat beim Arktis-Gipfel in Alaska die Mitverantwortung der USA für den Klimawandel eingeräumt und gefordert, entschieden für den Klimaschutz einzutreten. Er drängte seine Landsleute, aber auch Politiker anderer Länder zum schnellen Handeln, um die Folgen der weltweiten Erwärmung abzumildern und Anfang Dezember beim Klimagipfel COP21 in Paris ein ehrgeiziges Klimaschutzabkommen zu beschließen. In Alaska schmelzen unterdessen Meereseis und Permafrostböden, ganze Gemeinden müssen umsiedeln. Ein Artikel von Clemens Weiß auf energiezukunft.eu mit zwei Einschüben von Solarify. weiterlesen…

Otmar D. Wiestler neuer Helmholtz-Präsident

„Exzeptionelle Grundlagenforschung, Systemanalyse und Translation in anwendungsnahe Aspekte“

Prof. Dr. med. Otmar D. Wiestler, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums, trat am 01.09.2015 sein Amt als Helmholtz-Präsident an. Er löste Jürgen Mlynek ab, der satzungsgemäß nach zehn Jahren und zwei Amtszeiten an der Spitze der Helmholtz-Gemeinschaft ausschied. weiterlesen…

Klimerettung kostet nur 0,06% des BPI

Klimarettung kostet Deutschland jährlich zwei Milliarden von 2,9 Billionen Euro BIP

Der Bundesverband Erneuerbare Energie nennt sie als „Zahl der Woche“: „0,06“ – nur um diese Prozentzahl wüchse die deutsche Wirtschaft weniger, würden alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 2° C zu begrenzen. Klimaschutz kostet also weniger als oft behauptet. Dass der Schutz des Klimas Deutschland weniger kosten würde, als viele Kritiker behaupten, haben Klimaexperten des Berliner Mercator Research Institutes on Global Commons and Climate Change (MCC) für die WirtschaftsWoche ermittelt. weiterlesen…

Großer Etappenerfolg und

BEE bewertet Weißbuch

Das am 03.07.2015 veröffentlichte BMWi-Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ erhebt mit seinen Leitlinien für den Strommarkt den Anspruch, die Weichen für die Energiewende zu stellen. Es dokumentiert zahlreiche Stellungnahmen von energiewirtschaftlichen und –politischen Akteuren, die sich im Rahmen des sogenannten Grünbuchprozesses beteiligt haben, so auch vom BEE – der Bundesverband Erneuerbare Energie sieht sich in einer Beurteilung des Weißbuchs bestätigt. weiterlesen…

Fraunhofer lädt jetzt auch schnurlos

Elektrofahrzeuge kabellos laden und entladen – sogar unter der Fahrt

Pressemitteilung des Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES: Über kabellose Ladesysteme können Elektroautos künftig nicht nur tanken, sondern auch Energie ins Stromnetz zurückspeisen. Auf diese Weise helfen sie das Netz zu stabilisieren. Das kostengünstige Ladesystem erreicht hohe Wirkungsgrade – über den vollen Leistungsbereich von 400 Watt bis 3,6 Kilowatt. Sogar während des Fahrens könnten E-Autos aufgeladen werden. Großbritannien will eben Großversuche in diese Richtung starten (siehe: solarify.eu/e-auto-beim-fahren-aufladen)
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Blick in die EEG-Zukunft

Vortrag bei 6. Handelsblatt-Jahrestagung Erneuerbare Energien 2015

Unter dem Titel „Nach dem EEG ist vor dem EEG – Was kommt in 2016/2017?“ gab Dr. Karin Freier, Referatsleiterin Erneuerbare Energien beim BMWi, vor der Handelsblatt-Jahrestagung „Erneuerbare Energien 2015“ am 26.08.2015 einen Ausblick auf die weiteren Schritte im Rahmen der kommenden EEG-Reform. weiterlesen…

Bundesnetzagentur veröffentlichte Daten zur Stromversorgungsqualität

Auf hohem Niveau – SAI­DI-Wer­te 2006-2014

Die Zuverlässigkeit der Stromversorgung befindet sich auf konstant hohem Niveau. Im Jahr 2014 lag die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher bei 12,28 Minuten. „Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der systematischen Erfassung der Stromversorgungsqualität durch die Bundesnetzagentur im Jahr 2006“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Gleichzeitig veröffentlichte die Agentur die sogenannten SAIDI-Werte von 2006 bis 2014. weiterlesen…

Germanium aus Blättern?

Bergbau mit Pflanzen – Germaniumgewinnung aus Biomasse (PhytoGerm)

Germanium (Ge) ist ein wichtiges Schlüsselelement für die Hightech-Industrie. Das Halbmetall kommt jedoch nur in Spuren im Boden vor und ist somit schwer abzubauen, oft ist eine wirtschaftliche bergmännische Gewinnung dieses Rohstoffs gar nicht möglich. Eine ökonomisch aussichtsreiche Möglichkeit der Ge-Gewinnung ist das sogenannte Phytomining, bei dem das Element mittels Pflanzen wie Mais und Hirse aus Böden extrahiert und in der Biomasse angereichert wird. weiterlesen…