Rätselhafte CO2-Seen im Mittelmeer

Unterwasser-„Pools“ häufen sich am Untersee-Vulkan von Santorin

Vor der griechischen Insel Santorin haben Forscher ein ungewöhnliches Phänomen entdeckt: In 250 Metern Tiefe liegen am Ort des zweitgrößten Vulkanausbruchs in der Geschichte der Menschheit mehrere blassblau schimmernde Senken am Hang des Kraters. Laut Analysen enthält das Wasser in diesen „Pools“ extrem viel CO2. Warum sich dieses in den Senken sammelt, statt sich im Wasser zu verteilen, ist rätselhaft, wie die Forscher am 15.07.2015 im Fachmagazin Scientific Reports berichteten. weiterlesen…

ABB: 730 km HGÜ für 415 Mio. Euro

Längstes Unterwasser HGÜ-Kabel der Welt

Der Schweizer Energie- und Automatisierungstechnik-Konzern ABB hat einen Auftrag über 450 Millionen US-Dollar für die Hochspannungs-Gleichstrom-Verbindung (HGÜ) des britischen und norwegischen Stromnetzes erhalten. Die Leitung soll die Integration von Wind- und Wasserkraft ins Stromnetz fördern und damit die Versorgungssicherheit in beiden Ländern erhöhen. weiterlesen…

Gabriels Energiewende wird für Verbraucher teuer

Lesehinweis auf Wirtschaftswoche

Mit seinen Zugeständnissen an die Industrie macht Bundeswirtschaftsminister Gabriel die Energiewende deutlich teurer. Das Energiekonzept der Bundesregierung lasse zwar viele Fragen offen. Fest stehe aber – so die Wirtschaftswoche: „Der nun gefundene Kompromiss wird für Stromkunden und Steuerzahler rund zehn Milliarden Euro kostspieliger werden als die ursprünglich von ihm geplante Klimaabgabe auf alte Kohlemeiler“. Freuen könnten sich dagegen die Energieversorger weiterlesen…

HGÜ-Strom aus Afrika „tragfähiges Modell“

DLR-Studie: Regelbarer Solarstrom aus Nordafrika kann tragfähiges Geschäftsmodell sein – Europäische Studie untersucht Auswirkungen auf das Energiesystem

Stromtransfer von Afrika nach Europa über Hochspannungs-Gleichstrom-Trassen (HGÜ) kann ein tragfähiges Geschäftsmodell sein, mit Mehrwert für beide Regionen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher im EU-geförderten Projekt BETTER („Bringing Europe and Third Countries Closer Together Through Renewable Energies“) des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit CIEMAT (Centro de Investigaciones Energéticas, Medioambientales y Tecnológicas) und Kooperationspartnern. Das Desertec-Modell lebt wieder auf (s.u.). weiterlesen…

GB: Erstes „Haus als Kraftwerk“

CO2-armes Haus produziert mehr Strom als es verbraucht – wirklich das erste?

Gemeinsam mit der Welsh School of Architecture der Cardiff University hat die Waliser Swansea University das erste CO2-arme Solarhaus gebaut, das mehr Strom produziert als es verbraucht. Bereits beim Bau des Hauses wurde sorgfältig darauf geachtet, die CO2-Emissionen so gering wie möglich zu halten. So verschiedene Pressemitteilungen von der Insel – deutsche Vorbilder, bzw. Vorläufer blieben unerwähnt. weiterlesen…

Windkraft unter Brücken

Autobahn-Viadukte als Kraftwerke

Der Vorschlag britischer und spanischer Ingenieure ist zwar nicht mehr ganz taufrisch – aber nachdem ihn Green Wiwo aufgegriffen hat, erfreut er sich gegenwärtig lebhafter Internet-Präsenz (s.u.): Der freie Raum unter hohen Straßenbrücken (und auch die Fahrbahnen selbst) können zur Energiegewinnung genutzt werden. Ein Rahmen, der die Rotoren inklusive Generatoren hält, wird einfach zwischen die Pfeiler montiert, eine Fahrbahn mit Solarpaneelen belegt. weiterlesen…

Solarkühlschrank fur stromlose Gegenden

Solarenergie hilft bei medizinischer Versorgung in Afrika

Ein gemeinsam von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem UN-Umweltprogramm UNEP und Greenpeace entwickelter Kühlschrank namens SolarChill läuft ohne Batterie allein mit Sonnenenergie. Tagsüber wird das Kühlwasser gefroren und nschts sorgt dieses Eis für kühle Temperaturen im Innern. Medikamente und Impfstoffe lassen sich so auch in abgelegenen Dörfern ohne Stromversorgung gekühlt lagern. Die Berner Non-Profit Organisation Solafrica will solche Geräte in einem Pilotversuch in abgelegenen Gesundheitszentren in Kamerun installieren. Kann dies erfolgreich umgesetzt werden, so soll später ein eigenständiges Unternehmen für die Vermarktung und Installation von SolarChills gegründet werden. weiterlesen…

Wiwo: Bund will Offshore-Windkraft stärker fördern

1,2 GW mehr

Die Bundesregierung plant, die Offshore-Windkraft in Nord- und Ostsee wesentlich stärker auszubauen als im Koalitionsvertrag festgeschrieben – wie die WirtschaftsWoche aus Regierungskreisen erfuhr. Bis 2020 soll die Stromkapazität auf hoher See auf 7,7 statt wie geplant auf 6,5 GW steigen. Das entspricht der weltweiten Durchschnittsleistung eines Atomkraftwerks. Die schon bestehenden Windparks Alpha Ventus in der Nordsee und Baltic 1 in der Ostsee liefern nämlich mehr Strom als erwartet – das heißt, die Offshore-Technik funktioniert besser, als Skeptiker prophezeit hatten. weiterlesen…