Enkenbach-Alsenborn hat KlimaStadtWerk des Monats Dezember

Deutsche Umwelthilfe prämiert „Virtuelles Kraftwerk“ als Zukunftskonzept

Die Gemeindewerke Enkenbach-Alsenborn aus Rheinland-Pfalz sind das „KlimaStadtWerk des Monats Dezember“. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) zeichnet den Versorger für sein Konzept eines „Virtuellen Kraftwerks“ im eigenen Anlagenpark aus, das ab dem Jahr 2015 stufenweise realisiert werden soll. Mit dem Plan zeigt der kommunale Eigenbetrieb beispielhaft auf, wie sich eine verbrauchsnahe Erzeugung aus erneuerbaren Energien im ländlichen Raum optimieren, der Ausstoß von Treibhausgasen bei der Stromerzeugung verringern und ein Vertriebsmodell für eigenen „Grünstrom“ umsetzen lässt. weiterlesen…

Energieaudits für Unternehmen Pflicht

Gesetzentwurf

Große Unternehmen sollen künftig dazu verpflichtet werden, in regelmäßigen Abständen sogenannte Energieaudits durchzuführen. Dabei werden Energiequellen und -verbrauch eines Unternehmens überprüft und bewertet. Dies sieht der von der Bundesregierung vorgelegte Entwurf eines Gesetzes zur Teilumsetzung der Energieeffizienzrichtlinie und zur Verschiebung des Außerkrafttretens des § 47g Absatz 2 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (18/3373) vor. weiterlesen…

Trend Richtung dezentraler und CO2-reduzierender Technologien

Vattenfall beschleunigt Ausstieg aus Braunkohle
Gastbeitrag von Peter Kästel

Vattenfall Deutschland forciert den Ausstieg aus der CO2-intensiven Braunkohle. Die deutsche Stromerzeugung von Vattenfall ist geprägt vom Braunkohletagebau in Ostdeutschland. Der Spiegel berichtete, dass eine Entscheidung über den Verkauf dieses Geschäftsbereiches bis zum Frühjahr 2015 getroffen werden soll. weiterlesen…

Ein Drittel weniger Weihnachtslichter

Volle Festbeleuchtung? Von wegen! Eine Lichtblick-Umfrage und ein guter Rat: LED!

Es wird zwar immer früher dunkel abends, aber das merkt man in der Weihnachtszeit irgendwie gar nicht so richtig. Denn überall blinken und funkeln jetzt die Lichter: auf den Weihnachtsmärkten, in den Geschäften und Einkaufsstraßen in den Citys und bei vielen natürlich auch zu Hause in den Fenstern und Wohnzimmern. Dort aber erkennbar weniger als noch vor ein paar Jahren – und das bestätigt auch eine aktuelle Umfrage. weiterlesen…

Vattenfall: Braunkohle-Ausstieg sicher

„So schnell wie möglich…“

…will Vattenfall seine deutsche Braunkohlesparte verkaufen [Solarify: …wenn sie denn jemand will], sagte der schwedische Unternehmenschef Magnus Hall nach einem Treffen in Stockholm mit den Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (SPD) und Stanislaw Tillich (CDU). Die bangen um Arbeitsplätze. weiterlesen…

Trickfilm erklärt Energiwende

„Energiewende gestalten – Chancen Nutzen“

Die Solarpraxis AG, die Sunbeam GmbH und pv magazine haben gemeinsam einen Trickfilm produziert, der die nächsten notwendigen Schritte in der Energiewende visualisiert. Solarpraxis-Chef Karl-Heinz Remmers erklärt, worauf es ihm dabei ankam: Antworten auf die Fragen, wie sich die Energiewende gerechter gestalten lässt, wie man einen fairen Energiemarkt schaffen kann und wie sich die Stromnetze sinnvoll modernisieren lassen. weiterlesen…

Dii-Erfolg: „Schon 3 GW Erneuerbare in MENA“

Desertec Initiative nicht gescheitert

Zahlreiche Medien (übrigens vielfach dieselben, die vor fünf Jahren einen beispiellosen Hype entfacht hatten) überboten einander jüngst in Toten-Gesängen auf die ab Januar 2015 neu und abgeschlankt an den Start gehende Dii GmbH. Allerdings sind inzwischen alle Assoziierten Partner (automatisch nach Vertragsende) und 14 von 17 Gesellschaftern aus dem Unternehmen ausgeschieden. Dass dies nicht das Ende von Desertec bedeuten muss, im Gegenteil möglicherweise gar vereinfachend wirken kann, erläutert Paul van Son im Interview mit BIZZ energy today. Anfang Januar sollen die Ergebnisse der fünfjährigen Arbeit an die Desertec Foundation übergeben werden. weiterlesen…

Klimwandel kommt Arme teuer zu stehen

UNEP schätzt: Bis 500 Mrd./a

Die Folgen des Klimawandels werden einer Studie des UN-Umweltprogramms UNEP zufolge die Entwicklungsländer mindestens zwei bis dreimal so teuer zu stehen kommen wie bisher angenommen. Weltbank-Experten nannten bisher Zahlen von 55 bis 80 Milliarden Euro pro Jahr ab 2050. Das Geld wird etwa für den Bau von Deichen gegen den steigenden Meeresspiegel verwendet, für die Umstellung der Landwirtschaft auf weniger temperaturanfällige Sorten oder für die Umsiedlung von Menschen, die durch die Erwärmung ihre Lebensgrundlage verlieren, wenn ihre Heimat zur Wüste wird. weiterlesen…