Xaver treibt Windernte auf neues Rekordhoch

Deutsche Windgeneratoren produzieren mehr als 26 GW Leistung

Das Sturmtief „Xaver“ hat für einen neuen Rekord bei der Windstrom-Erzeugung in Deutschland gesorgt. Am Abend des 05.12.2013 (Donnerstag) haben deutsche Windenergieanlagen erstmals mehr als 26.000 MW Strom ins Netz gespeist. Der Rekord überbot die erst am 28. 10. 2013 aufgestellte Höchstmarke von 24,7 GW, die  das über Nord- und Westeuropa ziehende Orkantief „Christian“ aufgestellt hatte, um 1.300 MW. Das ging aus den Daten der Strombörse EEX in Leipzig hervor. Diese Windstromleistung entspricht der Kraftwerksleistung von 26 mittleren Atomkraftwerken, wie die das Münsteraner Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) meldete. weiterlesen…

16 Millionen vom BMBF für POPUP

Neues KIT-Projekt für Organische Photovoltaik des KIT

Die Solarzelle der Zukunft wird leicht und mechanisch flexibel sein und sich mithilfe von Druckprozessen kostengünstig herstellen lassen. Effizientere Materialien und neue Architekturen für die organische Photovoltaik zu entwickeln, ist das Ziel des BMBF-geförderten neuen Forschungsvorhabens POPUP.  Ein interdisziplinäres Team um Dr. Alexander Colsmann vom Lichttechnischen Institut (LTI) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erarbeitet für POPUP ein vertieftes Grundverständnis und erforscht neue Architekturen für semi-transparente und lichtundurchlässige Solarzellen und -module. weiterlesen…

CO2-News

Daimler-Vorstand: „Jedes zusätzliche Gramm CO2 ist teuer“

Die Politik hat 95 g/km als Grenzwert für Neuwagen von 2021 an vorgegeben. Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber zweifelt daran, dass die Kunden auf Grund dessen mehr Elektrofahrzeuge kaufen. Die neuen EU-Vorgaben für den [[CO2]]-Ausstoß werden nach Einschätzung von Weber ein Kraftakt für den deutschen Autohersteller. „Sicher streben alle Hersteller eine Punktlandung an, denn jedes zusätzlich eingesparte Gramm CO2 ist unglaublich aufwendig und teuer“, sagte Weber laut Die Zeit der Nachrichtenagentur dpa. Das werde den Wettbewerbs-Druck weiter erhöhen. weiterlesen…

Netzausbau stockt

Homann kritisiert: 2013 kein einziger neuer Kilometer

Der für die Energiewende unerlässliche Stromnetzausbau stockt. Von den Projekten des aktuell laufenden Ausbauprogramms gemäß dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) sei im ganzen Jahr 2013 kein einziger neuer Leitungskilometer gebaut worden, sagte der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, der Deutschen Presseagentur (dpa). Gründe sind laut tagesschau.de Einsprüche von Bürgern, Planungsänderungen und Verzögerungen bei der Zusammenarbeit verschiedener Behörden. Damit seien weiterhin nur 268 Kilometer des 2009 gestarteten Programms umgesetzt, das den dringenden Bedarf auf 1855 Kilometer veranschlagt. weiterlesen…

Die Bürger-Energiewende

Der Begriff Energiewende wurde erstmalig in den 80er Jahren formuliert mit dem Buch des Öko-Instituts „Energiewende – Wachstum und Wohlstand ohne Erdöl und Uran“. 1980 war dort die erste Energiewendestudie von Florentin Krause mit Unterstützung der Friends of the Earth-Stiftung, USA, der Max-Himmelheber-Stiftung und der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft erschienen. Die wissenschaftliche Prognose zeigte Szenarien auf, in der wirtschaftliche Entwicklung auch ohne stetig steigenden Verbrauch von Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran möglich ist. Energieeffizienz in Kombination mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien, wie Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie wurde Lösungsmodell für die langfristige Senkung des Energiebedarfs und Ressourcenimports. Seit den 80er Jahren wurden diese Szenarien in viele konkrete Konzepte, Planungen und Projekte umgewandelt, um zu zeigen, dass die Ursprungsidee in die Realität überführt werden kann. weiterlesen…

DUH: Plan N 2.0 – Stromnetz für Energiewende

Politikempfehlungen zum Um- und Ausbau der Stromnetze

Das vom BMU geförderte Forum Netzintegration der Deutschen Umwelthilfe präsentierte mit „Plan N 2.0“ neue Empfehlungen an die Politik. Sie waren von fast 60 Unternehmen der Stromwirtschaft, Bürgerinitiativen, Verbänden und Wissenschaftsinstitutionen erarbeitet und unterzeichnet worden – mit dem  übergreifenden Ziel: Mehr Akzeptanz. weiterlesen…

GSI-Ringbeschleuniger „SIS“ umgebaut

Jetzt drei Beschleunigungsstrecken

Aufwändige Umbauarbeiten des großen Ringbeschleunigers am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt sind nach einem Jahr erfolgreich abgeschlossen worden. Wesentliche Neuerung war der Einbau einer neuen Beschleunigungsstrecke. Der Ringbeschleuniger SIS (Schwerionen-Synchrotron) besteht somit aus drei statt bisher zwei Beschleunigungsstrecken. Die Umbauarbeiten waren notwendig, damit der Ringbeschleuniger SIS die technischen Voraussetzungen erfüllt, um wie vorgesehen in Zukunft als Vorbeschleuniger für die Beschleunigeranlage FAIR eingesetzt zu werden. Auch in den kommenden Jahren werden weitere planmäßige Umbaumaßnahmen stattfinden. Die Beschleunigeranlage FAIR wird gerade in internationaler Zusammenarbeit gebaut und dann an die GSI-Beschleunigeranlagen angeschlossen. weiterlesen…