„Bundesregierung verkennt Potenzial der CSP-Solarthermie“

Deutscher Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) bietet Regierung Kooperation an

Der Deutsche Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) bedauerte in einem Brief an die Mitglieder des Klimakabinetts, dass die CSP-Technologie bisher in den Planungen der Bundesregierung und der Regulierung kaum eine Rolle gespielt habe. Der Vorstandsvorsitzende Joachim Kru?ger bot laut Zeitung für kommunale Wirtschaft der Bundesregierung eine Kooperation für grüne Wärme und grünen Wasserstoff an. Das Potenzial sowohl für die Wärmewende aber auch für die Produktion von grünem Wasserstoff sei enorm groß.
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Fraunhofer IEE: Grünen Wasserstoff nicht verheizen

BWP: „Wind- und Solarstrom im Wärmesektor am effizientesten über Wärmepumpen, grüner Wasserstoff schade“

Der Bundesverband Wärmepumpe e.V. zitierte am 22.06.2020 das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE): Wasserstoff spiele für die Erreichung der Klimaziele eine wichtige Rolle – darüber besteht weitgehender Konsens. Sein Einsatz im Gebäudesektor habe laut einer IEE-Studie allerdings am wenigsten Sinn. Der benötigte Erneuerbare Strom zur Bereitstellung von Wasserstoff für die Gebäudewärme sei 500 bis 600 Prozent größer als die Menge, die für die Nutzung von Wärmepumpen zur Wärmeerzeugung benötigt werde.
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Hochflexible Plattform für die Untersuchung exotischer Phänomene

Übergangsmetall-Dichalcogenid „verdrehtes WSe2“ mit neuen Eigenschaften

Zweidimensionale Quantenmaterialien sind seit einigen Jahren eine Plattform für die Realisierung neuartiger korrelierter und topologischer Phasen der Materie. Nun berichtet ein internationales Forscherteam aus Deutschland, den Vereinigten Staaten, China und Japan in Nature Materials, dass das aus einer verdrehten Doppelschicht bestehende Übergangsmetall-Dichalcogenid WSe2 die Realisierung exotischer korrelierter Phänomene, einschließlich der Hoch-Tc-Supraleitung und korrelierter Isolatoren ermöglicht – und zwar auf kontrollierte Weise und ohne die geometrischen Einschränkungen, die bei verdrehtem, doppelschichtigem Graphen (Twisted Bilayer-Graphen) auftreten – so eine Medienmitteilung des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg. weiterlesen…

Wasserstoff zu nachhaltiger Dekarbonisierungsoption machen

Nachhaltigkeitsrat fordert Wasserstoff als zweite Säule einer erfolgreichen Energiewende

Der von der Bundesregierung berufene Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sieht Nachbesserungsbedarf bei der Nationalen Wasserstoffstrategie. Grundsätzlich begrüßt der Nachhaltigkeitsrat die Nationale Wasserstoffstrategie zwar, drängt aber darauf, dass sie ambitionierter umgesetzt wird. In einer am 19.06.2020 veröffentlichten Stellungnahme empfiehlt der Rat laut einer Medienmitteilung vom gleichen Tag, die Kapazität für in Deutschland 2030 produzierten Wasserstoff, als klimafreundlichen Energieträger doppelt so hoch anzusetzen, wie geplant. weiterlesen…

MCC: Weniger Autos = mehr Lebensqualität in Städten

E-Autos verursachen vier Fünftel der Folgeschäden von Benzinern

Ein Beitrag des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) für Nature Climate Change skizziert den Weg dahin, wie man die Anzahl der Autos verdünnen und mehr Lebensqualität erreichen kann: CO2-Bepreisung plus geografisch differenzierte Gebühren, mit Rückerstattung der Einnahmen. weiterlesen…

EU-Wasserstoffstrategie will 140 Milliarden Euro Umsatz

Vorläufige Version durchgesickert

Eine vorläufige Version der lang erwarteten Wasserstoffstrategie der Europäischen Union sei durchgesickert, schreibt . Dem Plan mangle es „nicht an Ehrgeiz, da die EU versucht, durch koordinierte Anstrengungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg die technologische Führungsrolle im Bereich des grünen Wasserstoffs zu erobern“. weiterlesen…

Mehr Solarstrom durch Lockdown

Sauberere Luft führt zu Ertragssteigerungen bei der Photovoltaik

Smog - Luftverschmutzung in Delhi - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEin bemerkenswerter Nebeneffekt des Corona-Lockdowns war der Rückgang der menschengemachten Luftverschmutzung. Dies lässt sich unter anderem an der Leistung von Solaranlagen ablesen. Die saubere Luft führte dazu, dass mehr Sonnenlicht zu Photovoltaikanlagen durchdrang und diese mehr Strom produzierten, wie Wissenschaftler des Helmholtz-Institut Erlangen Nürnberg gemeinsam mit Partnern des MIT und des Solarunternehmens Cleantech Solar nachweisen konnten. Die Forscher konzentrierten sich in ihrer Studie auf die Metropole Delhi in Indien. Dort lag der Ertrag der Solaranlagen im späten März um 8,3 Prozent über den Werten der vergangenen drei Jahre um dieselbe Zeit, wie die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Joule schreiben. weiterlesen…

Schulze: „Der Kohleausstieg kann kommen“

Kabinett stimmt Vertrag mit Braunkohlekraftwerksbetreibern zu

Das Kabinett hat am 24.06.2020 den Entwurf eines öffentlich-rechtlichen Vertrags mit den Betreibern von Braunkohlekraftwerken zur Kenntnis genommen und dessen Unterzeichnung zugestimmt. Bevor die Vertragsparteien unterschreiben können, muss der Bundestag das Kohleausstiegsgesetz beschließen und dem Vertragsentwurf zustimmen. Wie das BMU per Pressemeldung mitteilt, sei außerdem die beihilferechtliche Genehmigung durch die EU-Kommission erforderlich. weiterlesen…

Etwas Silber steigert die Produktionsrate von grünem Wasserstoff

Außerordentliche Publikation in ‚Angewandte Chemie‘ zu hochaktuellem Thema

Ein Team von Wissenschaftlern am Mülheimer Chemistry Campus (MPI für Kohlenforschung + MPI für Chemische Energiekonversion) stellt die Möglichkeit von Elektrokatalysatoren auf der Basis von aktivem Kobaltoxid mit Silberkupplung vor und bahnt somit den Weg zur effektiveren Produktion von grünem Wasserstoff – dem nachhaltigen „Öl“ von morgen – davon berichtet eine eine Medienmitteilung auf den Internetseiten der beiden Max-Planck-Institute. weiterlesen…

Konjunkturprogramm unter Wuppertaler Klimaschutzlupe

Einschätzung der konjunkturpolitischen Regierungsmaßnahmen: viele gute Impulse, aber Nachbesserungen für nachhaltige Wirkung erforderlich

Das Wuppertal-Institut bewertet einer Medienmitteilung vom 09.06.2020 zufolge die konjunkturpolitischen Maßnahmenvorschläge der Bundesregierung in systematischer Form anhand von vier Kriterien: zeitnahe Umsetzbarkeit, Zielgerichtetheit, zeitliche Begrenzung und nachhaltige Wirkung. weiterlesen…