Billig-Öl hält PV nicht auf

Wachstum der Solarwirtschaft wird durch niedrigen Ölpreis nicht blockiert

„Lower oil price will not stop the dazzling rise of solar photovoltaic“ prophezeit Energieexperte Jonathan Robinson von der US-Beratungsfirma Frost & Sullivan Bis 2020 werde die weltweit installierte PV-Leistung 446 GW erreichen, dabei hätten vor allem China, Indien und Nordamerika die höchsten Wachstumsraten. Sogar Europa werde seine installierte Leistung trotz der Reduzierung von Förderungen bis 2020 verdoppeln.
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GB: Auslaufmodell Kohle?

Großbritannien beendet ungefilterte Kohleverstromung

„Ein energiepolitisches Erdbeben“ und „Energiewende der anderen Art“ nannte es die Süddeutsche Zeitung vom 13.02.2015: Als erstes Industrieland kündigt Großbritannien den Ausstieg aus der Stromproduktion mittels Kohle an. Die Koalitionäre Cameron (Tories) und Clegg (Liberale) sowie Labourchef Miliband versprachen in einem gemeinsam unterschriebenen Papier, „eine starke rechtsverbindliche Zusage, den globalen Temperaturanstieg auf unter 2 °C zu begrenzen, sich auf Kohlenstoffbudgets zu einigen, und den Übergang zu einer wettbewerbsfähigen, energieeffizienten und kohlenstoffarmen Wirtschaft dadurch zu beschleunigen, dass die ungefilterte (ohne CCS, bzw. CCU) Stromerzeugung mittels Kohle beendet wird“. weiterlesen…

Reich der Mitte plant grün

China sagt Kohle Kampf an und setzt auf erneuerbare Energien

In vielen chinesischen Städten herrschen nahezu apokalyptische Verhältnisse. Das setzt die Staatsführung enorm unter Druck – und zwingt sie, die Energieerzeugung zu überdenken. Denn der Machterhalt der regierenden Kommunisten hängt vom Volk ab. Und es ist vor allem die Stromerzeugung aus Kohle, die den Menschen die Luft zum Atmen nimmt. Präsident Xi Jinping, Herrscher über 1,37 Milliarden Menschen, muss handeln – und setzt auf die Energiewende „made in China“. Ein Beitrag aus dem neuen greenpeace magazin. weiterlesen…

Haus stellt Treibstoff her

Energieautarkes Mehrfamilienhaus

Das erste Mehrfamilienhaus, das weder einen Strom- noch einen Gasanschluss hat, in dessen Keller auch keine Heizung steht, wird jetzt in der Schweiz in der Gemeinde Brütten gebaut. Sowohl für die Stromversorgung als auch für warmes Wasser und Heizung ist die Sonne zuständig. Ein Beitrag auf Wiwo Green. weiterlesen…

Erster globaler Divestment-Tag

Aufruf: Nicht mehr in „unburnable carbon“ investieren!

Am 13. und 14.02.2015 hat die Nichtregierungsorganisation 350.org zum ersten globalen Divestment-Tag aufgerufen. „Divestment“ bedeutet das Gegenteil von „Investment“: Unternehmen und Finanziers werden aufgefordert, nicht mehr in Firmen zu investieren, die mit fossilen Energien Geld verdienen, denn 350.org weist darauf hin, „dass fossile Brennstoffe, wie z.B. Kohle, in die Geschichtsbücher gehören und die Zukunft in den erneuerbaren Energiequellen liegt“. weiterlesen…

Carbon Divestment: Mittel gegen Erderwärmung und die nächste Finanzblase

Global Carbon Divestment Day – oder was wir gegen den Klimawandel tun können
Mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Bütikofer

Man muss kein Mathematiker sein, um die ökonomische Dramatik zu verstehen, die sich in den folgenden Zahlen ausdrückt: Wenn die Menschheit die Erderwärmung auf +2 Grad Celsius begrenzen will, dürfen bis 2050 nur noch 565 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Das heißt, ein Großteil der fossilen Reserven müssen als „unburnable carbons“ im Boden bleiben. Und: Investitionen in fossile Konzerne müssen unterbleiben: Divestment statt Investment. weiterlesen…

Luftqualität 2014: Stickstoffdioxid wird Schadstoff Nummer eins

Holzheizungen verursachen mehr Feinstaub als Straßenverkehr

Die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon gefährdeten auch 2014 die Gesundheit der Menschen in Deutschland. Das belegen vorläufige Auswertungen des Umweltbundesamtes (UBA) von mehr als 500 Messstationen. Besonders kritisch: Stickstoffdioxid vor allem aus KFZ-Abgasen entwickelt sich zum Schadstoff Nummer eins – erneut lagen an mehr als der Hälfte der Messstationen an stark befahrenen Straßen die Jahresmittelwerte über dem Grenzwert von 40 µg/m³. Beim Feinstaub zählt 2014 zu den Jahren mit den niedrigsten Werten. weiterlesen…

Verbände: Nein zu Fracking

VKU fordert Wasserschutzgesetz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderte von der Bundesregierung anlässlich der Verbändeanhörung am 12.02.2015 im Bundespresseamt in Berlin zu deren Fracking-Gesetzespaket, den Einsatz der Fracking-Technologie in Deutschland nicht zuzulassen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hält den von den Bundesministern Hendricks und Gabriel vorgelegten Gesetzentwurf zum Fracking für rechtsstaatlich fragwürdig und forderte ein umfassendes Fracking-Verbot. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) erlangte klare gesetzliche Regeln fürs Fracking, die geplanten Regelungen müssten das Trinkwasser und seine Ressourcen vor den Risiken des Frackings umfassend schützen. weiterlesen…

Anhörung zu Fracking-Regelungspaket

Großes Interesse der Verbände und Länder 

Die Bundesministerien für Wirtschaft und das für Umwelt haben am 11. und 12.02.2015 Länder- und Verbändeanhörungen zu dem Regelungspaket zum Umgang mit der so genannten Fracking-Technologie abgehalten. Dabei haben sich die Bundesländer und fast 50 Verbände zu den Ende letzten Jahres veröffentlichten Gesetz- und Verordnungsentwürfen geäußert – so eine gemeinsame Pressemitteilung. weiterlesen…