Klimaschutzplan 2020: Alle Sektoren gefragt

Keine Abschätzungen von CO2-Emissionen des deutschen Kraftwerksparks

Die für das Jahr 2020 anvisierte Treibhausgas-Emissionsobergrenze in Höhe von 749 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten (t CO2-Äq) in Deutschland bezieht sich nach Angaben der Bundesregierung auf den Gesamtausstoß von Treibhausgasen aller Sektoren. Wie sie in einer Antwort (18/3874) auf eine Kleine Anfrage (18/3692) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt, seien im Aktionsplan „Klimaschutz 2020“ keine Emissionsobergrenzen für einzelne Sektoren festgelegt worden. Er enthalte daher auch keine Abschätzungen zur Entwicklung der CO2-Emissionen des deutschen Kraftwerksparks bis 2020. Alle Sektoren seien angehalten, einen „angemessenen Beitrag“ zur Erreichung des Ziels beizutragen, betont die Regierung. weiterlesen…

2 Millionen Solarheizungen in Betrieb

Allein im letzten Jahr trotz Ölpreistief bundesweit 112.000 neue Solarwärmeanlagen installiert

Im vergangenen Jahr ist in Deutschland bereits die zweimillionste solarthermische Anlage in Betrieb gegangen. Dies teilen der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mit. Im Jahr 2014 wurden bundesweit rund 112.000 neue Solarwärmeanlagen mit einer Gesamtkollektorfläche von 900.000 Quadratmeter neu installiert. In keine andere EE-Technologie haben so viele Verbraucher bislang investiert. weiterlesen…

Eckpunkte für Verordnungspaket „Intelligente Netze“

Baake: Smart Meter wesentlicher Baustein für Energiewende und -effizienz

Das BMWi hat heute die Eckpunkte für das Verordnungspaket „Intelligente Netze“ veröffentlicht. Dieses wird in Umsetzung des Koalitionsvertrages verbindliche Vorgaben für den künftigen Einsatz Intelligenter Messsysteme („Smart Meter“) enthalten. Smart Meter sind wichtig für die weitere Marktintegration erneuerbarer Energien und die Anpassung des Verbrauchsverhaltens sowie Smart Home-Applikationen. weiterlesen…

Ganzheitliches Energiekonzept mit innovativen Lösungen

Neubau für Bundesinnenministerium im Kosten- und Zeitrahmen fertig gestellt

Mit 40.000 m² Nutzfläche für rund 1.400 Arbeitsplätze ist der zukünftige Berliner Dienstsitz des Bundesinnenministeriums das größte Bauprojekt für die Unterbringung von Bundesministerien. Bei ihrem Rundgang durch den fertiggestellten Neubau zwischen Hauptbahnhof und Kanzleramt zeigte sich Bundesbauministerin Barbara Hendricks zufrieden, dass dieses anspruchsvolle und komplexe Bauvorhaben in drei Jahren Bauzeit für 208 Millionen Euro im ursprünglichen Kosten- und Zeitrahmen umgesetzt werden konnte. weiterlesen…

Ölstaat setzt auf Biodiesel

Dubai betreibt als erste Stadt der Welt kommunale Fahrzeuge mit 100% Biodiesel aus Altspeiseöl

Ausgerechnet einer der großen Ölproduzenten zeigt der Welt, dass Mobilität auch auch ohne fossile Kraftstoffe geht. Die Stadtverwaltung hat mit dem Unternehmen Neutral Fuels LLC einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet: Danach sollen die kommunalen Fahrzeuge mit 100% Biodiesel fahren – aus Altspeiseöl. weiterlesen…

Antrieb der Zukunft?

Lesen und Hören: Deutschlandfunk über Brennstoffzellenautos

Wasserstoff ist der Treibstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge – im Vergleich zu den batteriebetriebenen Elektroautos sind sie in Deutschland noch eine Seltenheit. Doch Politik und Industrie wollen den Wasserstoff als Antriebsmittel zur Marktreife bringen. In Hamburg setzt man jetzt schon auf eine sogenannte Innovationslinie – hier fahren nur Busse, die keine oder wenig Emission haben. Ein Beitrag des DLF von Katharina Hamberger. weiterlesen…

BY: Weitere Kläger gegen Windkraftbeschränkung

„Jetzt geht es um den Erhalt des Atomausstiegs“

Der Widerstand gegen die Einschränkung der Windkraft in Bayern verstärkt sich. Jetzt ist auch der Bundesverband WindEnergie (BWE) der Popularklage der Initiative pro Windkraft beigetreten. Vor einigen Tagen hatte bereits die Landtagsopposition ebenfalls verfassungsrechtliche Schritte gegen die so genannte 10H-Regelung angekündigt. weiterlesen…

AKW Mülheim-Kärlich: Kühlturm vor dem Abriss

Recycling eines Atomkraftwerks – teilweise

Der Rückbau des rheinland-pfälzischen Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich geht in die letzte Phase. Ab Mai wird der 162 Meter hohe Kühlturm abgerissen. „MK“ war wegen Unregelmäßigkeiten im Genehmigungsverfahren – u.a. wegen unzureichend berücksichtigter Erdbebengefährdung – im September 1988 nach genau 100 Tagen aufgrund richterlicher Entscheidung abgeschaltet werden. Inzwischen hat RWE auch den Antrag auf ein Zwischenlager für radioaktive Abfälle am Standort zurückgezogen. weiterlesen…

Energie-Union übergeordnetes Ziel

Baake bei Energieministerkonferenz in Riga: Energie-Union muss verlässlichen Rahmen für Umbau der Energieversorgung schaffen

Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Baake nahm am 06.02.1015 in Riga an einer Konferenz der EU-Energieminister zur Europäischen Energieunion teil. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Diskussion über Prioritäten für das von der Kommission vorgeschlagene Konzept der Europäischen Energieunion. weiterlesen…

Wirtschaftsführer appellieren an COP21

B-Team fordert Klimaneutralität bis 2050

Chefs der größten Unternehmen rund um den Globus haben die Entscheidungsträger in der Politik aufgefordert, sich dem globalen Ziel zu verpflichten, die Nettobilanz der Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Null zu bringen. Sie appellierten am 05.02.2014 gleichzeitig an die Wirtschaftsführer, sich ehrgeizigen und langfristigen Zielen zu verschreiben. weiterlesen…