BEE: Energiewende braucht flexiblen Strommarkt

Studie: Marktwirtschaftliche Impulse für neuen Strommarkt

Die Flexibilisierung des Strommarktes ist  laut BEE-Geschäftsführer Hermann Falk die wesentliche Grundlage für die kosteneffiziente Nutzung von Strom aus wetter- und tageszeitabhängigen Quellen wie Sonne und Wind – das ist die Grundidee eines neuen Konzepts, „das ebenso revolutionär wie radikal ist. Die Energiewelt steht vor einem Machtkampf“ (so Spiegel-Online vollmundig). Falks einfache Feststellung, „wenn sich der Strommarkt flexibilisiert, kann sich das Marktsystem auf die erneuerbaren Energien ausrichten und die Erneuerbaren können zugleich mehr Verantwortung übernehmen,“  ist gleichzeitig auch das Ergebnis der Studie Strommarkt-Flexibilisierung. Hemmnisse und Lösungskonzepte von BEE und BWE, in der Hemmnisse und Lösungskonzepte untersucht wurden. weiterlesen…

Katherina Reiche neue VKU-Hauptgeschäftsführerin

Gönner zufrieden – Lobbycontrol protestiert

Auf Vorschlag des Präsidiums hat der Vorstand des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) am 04.02.2015 Katherina Reiche zur neuen Hauptgeschäftsführerin gewählt. VKU-Präsident Ivo Gönner dazu: „Es freut mich außerordentlich, dass wir nach einer bundesweiten und intensiven Suche mit Katherina Reiche eine ausgewiesene Expertin gewinnen konnten, die auf verschiedenen politischen Ebenen viel Erfahrung mitbringt. Es war uns wichtig, jemanden zu finden, der ein klares Verständnis für die Kommunalwirtschaft und unseren gemeinwohl-orientierten Auftrag hat. Mit Katherina Reiche haben wir auch eine Persönlichkeit für die kommunale Sache begeistern können, die sich in der Bandbreite unserer Themen von Energiewirtschaft über Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft/ Stadtreinigung bis hin zur Telekommunikation auskennt.“ weiterlesen…

Kritik an Entnahme von EU-Forschungsmitteln

2,7 Mrd. von „Horizon 2020“ nach EFSI „totaler Irrweg“

Die vorgesehene Entnahme von 2,7 Milliarden Euro aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 zugunsten des von der EU-Kommission geplanten Investitionspakets „Europäischer Fonds für strategische Investitionen“ (EFSI) wird von allen Fraktionen des Bundestages wie auch der Bundesregierung kritisiert. Das wurde während der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am 04.02.2015 deutlich. weiterlesen…

Experten pro Privilegien für E-Mobilität

Marktaktivierungsprogramm zum Anschub für Elektromobilität nötig

Experten begrüßen weitgehend Privilegien für Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr. Dies wurde am 04.02.2015 deutlich bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, bei der es um einen Gesetzentwurf der Bundesregierung (18/3418) zur „Bevorrechtigung der Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge“ ging. Dadurch sollen Städte und Gemeinden ermächtigt werden, Privilegien für Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr zu gewähren. Dazu gehören unter anderem das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen, die Ermäßigung bei Parkgebühren und die Nutzung von Busspuren. Zur Kennzeichnung sollen Elektrofahrzeuge auf dem Kfz-Kennzeichen den Buchstaben „E“ erhalten. Berücksichtigt werden sollen neben batterie-elektrischen Fahrzeugen auch Hybridfahrzeuge mit einem maximalen Kohlendioxid-Ausstoß von 50 Gramm je Kilometer. weiterlesen…

CO2-Steuer besser als Emissionshandelssystem

Saubere Technologie kann niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen

Eine geschickte Förderung sauberer Technologien kann einen niedrigen CO2-Preis teilweise ausgleichen und damit helfen, die Zwei-Grad-Grenze nicht zu überschreiten. Das zeigt eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).  Selbst wenn der Welt-Klimagipfel Ende des Jahres erfolgreich ist, führt dies im kommenden Jahrzehnt voraussichtlich nicht zu einem hinreichend hohen CO2-Preis und entsprechend starken Emissionsminderungen. weiterlesen…

Strompreisdiskussion obsolet

Erfolg in Sachen Energiewende: EE sparten Stromverbrauchern 2013 ganze 11,2 Milliarden Euro

Insgesamt 11,2 Milliarden Euro haben Deutschlands Stromverbraucher 2013 gespart, weil in großem Umfang Ökostrom ins Netz eingespeist wurde. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) analysierten für ihr Diskussionspapier mit dem Titel „Deutschland ohne Erneuerbare Energien? – Stromkosten und Versorgungssicherheit ohne die Einspeisung Erneuerbarer Energien in den Jahren 2011-2013“ im Rahmen der Initiative Campus Future Energy Systems (FES) für die Siemens AG die Strompreisentwicklung der vergangenen Jahre. weiterlesen…

TTIP: Transparenz mangelhaft

EU-Kommission droht Untersuchung durch Bürgerbeauftragte

Der Kommission steht eine Untersuchung der EU-Bürgerbeauftragten wegen Verwaltungsmissständen ins Haus. Der Grund: Die EU-Kommission hat sich geweigert, fünf Nichtregierungsorganisationen Einblick in geheime Dokumente zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP zu gewähren. Ein Bericht von EurActiv Brüssel. weiterlesen…

EuGH-Anwalt: Brennelemente-Steuer OK

Rückschlag für Atomkonzerne

Die Steuer auf atomare Brennstoffe für die EVU ist rechtens – das sagt jedenfalls der Generalanwalt am EuGH in seiner Erwiderung auf die Klage der Kernkraftwerke Lippe-Ems GmbH. Die RWE-Tochter hatte geklagt, weil sie rund 154 Millionen Euro Brennelemente-Steuer zu zahlen hatte. Das Finanzgericht Hamburg hatte den Fall dem EuGH zur Vorabentscheidung vorgelegt. Für die deutschen AKW-Betreiber RWE, E.ON und EnBW, die auch vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Steuer lagen, bedeutet die Einschätzung einen Rückschlag. weiterlesen…

Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende

BMWi: 80 Mio. Förderung

Mit dem Förderprogramm „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) will das BMWi in mindestens zwei Regionen neue Ansätze für sicheren Netzbetrieb bei hohem Anteil von PV- und Windkrafterzeugung testen. Bis zu 80 Millionen Euro stellt Bundeswirtschaftsminister Gabriel dafür bereit. weiterlesen…

Dramatischer Vertrauensverlust der energieintensiven Industrie

Energiekompass: Energiewende verliert an Zustimmung
Stimmungsbarometer der Energiewende

Die Mehrheit der Bundesbürger steht nach wie vor zur Energiewende, doch die Zustimmung bröckelt. Das zeigt die jüngste Erhebung des gewerkschaftsnahen Informationsforums Energiewende zum Deutschen Energiekompass. Danach befürwortet die Bevölkerung zwar zu 57 Prozent die Energiewende, allerdings lag die Zustimmungsrate 2013 noch bei 68 Prozent. weiterlesen…