Bürgerbeteiligung Schlüssel zum Erfolg der Energiewende

BWE-Präsident fordert Politik zur Kooperation auf

Bürgerbeteiligung sei und bleibe der „Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende“. Die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien sei vor allem deshalb möglich geworden, „weil sich Anwohner, Kommunen und örtlicher Mittelstand für Erneuerbare Energien Projekte stark machten und engagierten“. Deshalb müsse die Politik alles unterlassen, was die Beteiligung der Menschen beschränkt oder erschwere, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) vor über 300 Teilnehmern einer EEG-Fachtagung des Verbandes. weiterlesen…

Wintershall baut Engagement auf norwegischem Kontinentalschelf aus

„In der Nordsee fängt Europas Energiesicherheit an“

„Versorgungssicherheit beginnt für Europa traditionell vor der eigenen Haustür“, beginnt Wintershall, größter deutscher Erdöl- und Erdgasproduzent mit Sitz in Kassel und 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF, eine Pressemitteilung. Dass dies auch in Zukunft so bleibt, davon habe sich Martin Bachmann, im Wintershall-Vorstand zuständig für Exploration und Produktion, auf der Fachmesse Offshore Northern Seas (ONS) in Stavanger überzeugt gezeigt: „Die Nordsee – und hier vor allem Norwegen – wird auch in Zukunft für Europas Versorgung mit Erdöl und Erdgas von herausragender Bedeutung sein. Norwegen hat die Ressourcen, ist politisch stabil und verfügt über eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur.“ Wintershall plant, das Engagement auf dem norwegischen Kontinentalschelf weiter deutlich auszubauen. weiterlesen…

Energieausweis für Staubsauger spart fünf Kraftwerke

Ab 1. September 2014 neue Vorgaben für Staubsauger

Das neue EU-Energielabel für Staubsauer zeigt nicht nur die Energieeffizienz-Klasse (A-G) an, sondern informiert auch über Reinigungsleistung, Lautstärke und Staubemissionen. Hersteller und Lieferanten dürfen ab 01.09.2014 nur noch Staubsauger mit einer Leistung unter 1.600 Watt auf den Markt bringen. Geräte der Energieeffizienzklasse A werden bei weniger als 850 W liegen. In einer zweiten Stufe ab dem 01.09.2017 dürfen nur noch Staubsauger mit einer Leistung weniger als 900 W in den Handel. weiterlesen…

Handelsblatt-Jahrestagung Erneuerbare Energien 2014

Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit – Energiewende geht nur europäisch

Verbraucher, Politik und Unternehmen haben die Zeichen der Zeit beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland erkannt. Darin waren sich die rund 250 Teilnehmer und Referenten der 5. Handelsblatt Jahrestagung Erneuerbare Energien 2014 einig. Vom 25.-27.08.2014 hatten sie in Berlin über die europäische Dimension der Energiewende und die Folgen der jüngsten EEG-Novelle diskutiert.
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Solarmodule Mangelware

Nachfrage nach Solarmodulen übersteigt Angebot – für Deutschland zu spät

Jahrelang war der Markt von PV-Modulen überschwemmt, viele Hersteller gingen pleite – jetzt das Gegenteil: Erstmals seit 2006 übersteigt die Nachfrage das Angebot. „Der Überfluss an Solarzellen und -modulen ist auf jeden Fall versiegt“, sagte Stefan de Haan, Solaranalyst bei IHS, der Nachrichtenagentur Bloomberg laut manager magazin. „Es gibt kein Überangebot mehr.“ weiterlesen…

RWE klagt auf 200 Millionen

Schadenersatz für Biblis-Abschaltung

Drei Jahre nach dem zweiten Atomausstieg geht der Streit zwischen dem defizitären Energieriesen RWE und der Politik in eine neue Runde: Der Versorger reichte beim Landgericht Essen Schadenersatzklage gegen den Bund und das Land Hessen ein – der Grund: die vom Bund verordnete dreimonatige Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis 2011. RWE Power will mit der Anfang des Jahres angekündigten Klage „die Vermögensinteressen des Unternehmens und seiner Aktionäre“ wahren, hieß es zur Begründung. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie das hessische Umweltministerium erklärten, es sei fraglich, ob die Klage überhaupt zulässig sei. Allerdings hatten Gerichte die dreimonatige Stilllegung der Biblis-Blöcke A und B für zu Jahresbeginn für rechtswidrig erklärt. Die geforderte Schadenersatzhöhe beläuft sich nach Schätzungen auf mehr als 200 Millionen Euro. weiterlesen…

Klimapause nur von kurzer Dauer

Züricher Forscher erklären Erwärmungs-Pause – andere nehmen Atlantik ins Visier

In den vergangenen 16 Jahren wurde es auf der Erde im Mittel kaum wärmer. ETH-Wissenschaftler fanden vor allem drei Gründe dafür. Und sie betonen, dass die Klimaerwärmung wohl bald weitergehen werde. Die Gründe:

  1. El-Niño und das Gegenphänomen La Niña
  2. Sonnenstrahlung durch Sonnenflecken in den letzten Jahren weniger intensiv
  3. Die großen Vulkanausbrüchen, wie bei auf Island

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Antarktis-Schmelze droht mit schnellerem Meeresspiegel-Anstieg

Antarktis könnte Meeresspiegel bis zu 37 cm ansteigen lassen

Der Eisverlust in der Antarktis könnte noch in diesem Jahrhundert bis zu 37 Zentimeter zum globalen Meeresspiegelanstieg beitragen, zeigt eine neue Studie, die das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte: Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern auf der Basis physikalischer Computersimulationen eine umfassende Einschätzung des Beitrags der Antarktis zum globalen Meeresspiegelanstieg vorgelegt und dabei die Unwägbarkeiten in Ozean und Atmosphäre quantitativ berücksichtigt. Die vom PIK geleitete Studie kombiniert eine ganze Reihe aktueller Klimamodelle und Beobachtungsdaten mit verschiedenen Eis-Modellen. Die Berechnungen reproduzieren den in den letzten zwei Jahrzehnten beobachteten Beitrag der Antarktis zum Meeresspiegelanstieg und zeigen zugleich, dass der Eiskontinent viel eher als bisher angenommen am stärksten zum Meeresspiegelanstieg beitragen könnte. weiterlesen…

Fracking, Protest, Geopolitik

Was das Beispiel Rumänien uns zeigt.
aus IPG – Internationale Politik und Gesellschaft

In der Europäischen Union ist die Debatte um Schiefergasförderung voll entbrannt. Es geht dabei um die Erschließung unkonventioneller, in Gesteinsschichten gebundener Erdgasreserven mit Hilfe einer umstrittenen Fördermethode, dem Fracking. Dazu wird ein Gemisch aus Chemikalien, Sand und Wasser unter hohem Druck in den Untergrund gepresst. So werden Gesteinsschichten, in denen Erdgas eingeschlossen ist, aufgebrochen (hydraulic fracturing). weiterlesen…

IASS-Konferenz zum Climate Engineering: Viele Bedenken

Auf der Suche nach der „tieferen Bedeutung“ von Climate Engineering:

Climate Engineering – der Versuch, mit technischen Eingriffen in das Klima die durch den Menschen verursachte globale Erwärmung abzumildern – ist mit zahlreichen Risiken verbunden. Nicht nur die klimatischen Folgen, sondern auch die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen müssen noch intensiv erforscht werden. Bei der „Climate Engineering Conference 2014: Critical Global Discussions“ (CEC14), zu der das IASS vom 18. bis 21. August 2014 eingeladen hatte, diskutierten Wissenschaftler, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft unter anderem über die Entwicklung internationaler Forschungsrichtlinien und wie ein internationales Rahmenabkommen mit ausreichender Legitimität aussehen könnte. weiterlesen…