Rio +20 – ein Rückblick

Weltgipfel Rio +20, Rio 2012

2012 jährte sich der sogenannte „Weltgipfel“ von Rio de Janeiro zum 20. Mal. Die Weltgemeinschaft vereinbarte 1992 unter anderem das entwicklungs- und umweltpolitische Aktionsprogramm Agenda 21, das als Meilenstein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit gilt. Die dritte Nachfolgekonferenz „Rio + 20“ (neben „Rio + 5“ 1997 in New York und „Rio + 10“ 2002 in Johannesburg), fand vom 20.06. – 22.06.2012 erneut in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro statt. Die Konferenz sollte auf „höchster politischer Ebene“ stattfinden, die Staats- und Regierungschefs der Welt wollten der nachhaltigen Entwicklung dort neuen Schwung verleihen.
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World Nuclear Energy Status Report 2012

Daten und Zahlen
Atomindustrie verliert an Wert

Nach dem neuen World Nuclear Industry Status Report 2012 von Mycle Schneiderund Anthony Frogatt ist die Atomenergie weltweit im Rückgang, die Atomindustrie verliert an Wert. Die erneuerbaren Energien hingegen entwickeln sich rasant. Der Bericht wurde von der Schweizerischen Energiestiftung unterstützt. weiterlesen…

Spanien: Neue Energiesteuer

Vier Prozent auf alle klassischen Energiearten
Wind: 11 Prozent – Photovoltaik: 19 Prozent

Die spanische Regierung plant nach Informationen der Zeitung El Pais eine Umsatzsteuer auf Energieerzeugung. Strom aus Photovoltaikanlagen soll mit 19 Prozent besteuert werden, Windkraft mit 11 Prozent, schreibt die Zeitung. Die Regierung will damit die Kosten der Förderung der erneuerbaren Energien senken. weiterlesen…

Italien: Conto Energia V unterzeichnet

Neuregelung der Solarförderung Italiens besiegelt
Neuer Conto Energia tritt am 27. August in Kraft

Das fünfte und letzte italienische Conto Energia kommt am 27. August und löst das derzeit geltende Förderprogramm für Solaranlagen ab. Die italienische Strom- und Gasregelungsbehörde (Autorità per l’Energia Elettrica e il Gas – AEEG) gab am 12.07.2012  offiziell per Verordnung bekannt, dass die dafür nötige Marke von 6 Milliarden Euro bei der Solarförderung erreicht worden sei. Zuvor hatte sie die entsprechenden Daten von der zuständigen Energieagentur des Landes (Gestore dei Servizi Energetici SpA – GSE) bekommen. Damit beginnt eine 45-tägige Übergangsfrist vom vierten zum fünften Conto Energia. ->Quelle weiterlesen…

Wuppertal Institut: Netzentwicklungsplan Risiko für Energiewende

Wuppertal Institut sieht Risiko einer netzseitigen Verzögerung der Energiewende
Stellungnahme zum Entwurf des Netzentwicklungsplan

Die Übertragungsnetzbetreiber haben Ende Mai 2012 einen Entwurf eines Netzentwicklungsplans Strom für das Jahr 2012 vorgelegt. Es ist der Öffentlichkeit möglich, bis zum 10. Juli 2012 zu diesem Entwurf Stellung zu nehmen. Das Wuppertal Institut begrüßt die sich darin ausdrückende Absicht der Politik, für Transparenz und Mitwirkungsmöglichkeiten zu sorgen. Es hat das Angebot angenommen und eine Stellungnahme abgegeben. weiterlesen…

China plant milliardenschweres Förderprogramm

250 Milliarden Euro in den nächsten fünf Jahren

In den nächsten fünf Jahren will die chinesische Regierung laut Medienberichten gut 250 Milliarden Euro in den Umweltschutz, erneuerbare Energien und Energiesparen stecken. Im Haushalt der Bundesregierung gibt es nur einen Posten, der mehr als 50 Milliarden Euro pro Jahr vorsieht – der Bereich Arbeit und Soziales. Bauen und Wohnen, Verteidigung, ja sogar die Tilgung bestehender Schulden machen je „nur“ zwischen 30 und 40 Milliarden Euro aus. weiterlesen…

Neue Biogas-Forschungsanlage beim DBFZ

Biogas-Forschungsanlage beim Leipziger Biomasse-Forschungszentrum (DBFZ) in Betrieb

Nach knapp einem Jahr Bauzeit hat Bundesministerin Ilse Aigner am 6. Juli 2012 die neue Forschungsbiogasanlage feierlich in Betrieb genommen. „Biogas ist ein Multitalent und leistet als zentraler Baustein der Energiewende einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, ist es wichtig, dass wir dran bleiben und weiter nach Verbesserungen forschen“, so Aigner. Die neue Anlage ermöglicht es, Erkenntnisse aus dem Labor direkt in der Praxis zu erproben und neue Technologien unter genau definierten Bedingungen mit kalibrierter Messtechnik zu evaluieren. weiterlesen…

AEE: Herausforderungen im Stromnetz sind lösbar

Modernisierungsstau muss aufgelöst werden

In die deutschen Stromnetze wurde nach der Liberalisierung des Strommarktes 1998 viele Jahre lang zu wenig investiert. Der entstandene Modernisierungsstau muss endlich aufgelöst werden. Als Vorteil erweist sich, dass das Netz nun gleich auf das erneuerbare Energiesystem der Zukunft vorbereitet werden kann. Die Netzbetreiber sind nun am Zuge, die Investitionen in ihre Infrastruktur in Angriff zu nehmen. Anreize bestehen angesichts einer Rendite von mehr als neun Prozent. Zugleich darf das langsame Tempo bei der Modernisierung des Stromnetzes nicht als Vorwand dienen, Investitionen in den erforderlichen Ausbau Erneuerbarer Energien zu bremsen. weiterlesen…

Renews Spezial – Informationsbroschüren der AEE

Agentur für Erneuerbare Energien: Renews Spezials
Fundierte Hintergrundinformationen und anschauliche Grafiken zu aktuellen Themen rund um Wirtschaft, Politik und Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien

Aktuelle Ausgabe: „Smart Grid“ für die Stromversorgung der Zukunft

Die Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien bietet viele Chancen, aber auch Herausforderungen: Ein wachsender Teil der Stromerzeugung erfolgt dezentral, hängt von Wind und Sonneneinstrahlung ab und steht daher nicht immer bedarfsgerecht zur Verfügung. Darauf muss sich das gesamte Versorgungssystem ausrichten. Die flexible Steuerung des übrigen Kraftwerksparks, der Einsatz von Speichern und die Anpassung der Stromnachfrage (Lastmanagement) gewinnen daher an Bedeutung. Ein „intelligentes Stromnetz“ kann helfen, Erzeuger, Speicher und Verbraucher durch moderne Informations- und Kommunikationstechnik zu verknüpfen. Der Begriff „Smart Grid“ oder „intelligentes Stromnetz“ umfasst die Vernetzung aller Bestandteile des Energieversorgungssystems (Netze, Erzeugungsanlagen, Speicher und Verbraucher) mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Ziel ist es, Stromangebot und –nachfrage optimal aufeinander abzustimmen und den Kraftwerkspark dadurch effizient auszulasten. weiterlesen…