3. Petersberger Klimadialog beendet

Altmaier: Weltweiten Klimaschutz voran bringen

Zu verstärkten Anstrengungen im Klimaschutz hat Bundesumweltminister Peter Altmaier zum Abschluss des dritten Petersberger Klimadialogs aufgerufen. In einer Mitteilung des BMU heißt es: „Viele Staaten tun heute schon viel zum Schutz des Klimas und zur Minderung ihrer Emissionen. Das reicht aber nicht aus, um die 2-Grad-Obergrenze einzuhalten. Wir müssen deshalb alle zusammen mehr tun“, sagte Altmeier. Der Bundesumweltminister begrüßte besonders, dass viele der an der Konferenz teilnehmenden Staaten zusätzliche Initiativen ergreifen wollen, um das Emissionswachstum schon vor dem Jahr 2020 zu begrenzen. Nötig seien Initiativen sowohl im Rahmen der Vereinten Nationen als auch durch innovative Umsetzungspartnerschaften, so Altmaier. weiterlesen…

Dokumentation: Anfrage „Speichertechnologien“

„Innovative Speichertechnologien als Eckpfeiler der Energiewende“

Vorbemerkung der Fragesteller

Die Bundesregierung hat im Rahmen der Energiewende angekündigt, den Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor bis zum Jahr 2020 auf 35 Prozent und bis zum Jahr 2050 auf 80 Prozent erhöhen zu wollen. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vertritt, wie viele Expertinnen und Experten, die Auffassung, dass in diesem Zeitraum auch der Umstieg auf eine Vollversorgung aus erneuerbaren Energien gelingen kann. weiterlesen…

MdB Ruck: Deutschland macht Druck beim internationalen Klimaschutz

„Bundesrepublik treibende Kraft“ beim 3. Petersberger Klimadialog

Aus Anlass des 3. Petersberger Klimadialogs erklärt der Vize-Unionsfraktions-Vorsitzende Christian Ruck: „Deutschland macht Druck beim internationalen Klimaschutz. Dies ist das klare Signal, dass vom 3. Petersberger Klimadialog ausgeht. Bei der Erarbeitung eines weltweiten Klimaschutzabkommens für die Zeit nach 2015 ist die Bundesrepublik treibende Kraft. Auch wenn die Herausforderungen der Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise enorm sind: Wer den Klimaschutz ernst nimmt und einen ungebremsten Anstieg der Erdtemperatur verhindern will, muss jetzt handeln und die Verhandlungen, die bei der nächsten internationalen Klimakonferenz Ende des Jahres in Doha geführt werden, gründlich vorbereiten. Dazu gehören auch neue Impulse in der zentralen Frage des internationalen Waldschutzes und dessen Finanzierung. weiterlesen…

Strom aus der Wüste: Wo stehen Desertec und Mittelmeer-Solarplan?

Bestandsaufnahme

Von Matthias Ruchser, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Mitte Juli 2012 jährten sich zwei Initiativen, die für die zukünftige Energieversorgung Europas und des Mittleren Ostens und Nordafrika (MENA) von großer Bedeutung sein könnten: Die am 13. Juli 2008 gegründete „Union für das Mittelmeer“ (UfM) mit ihrem Mittelmeer-Solarplan (MSP) und die Vorstellung der Desertec-Industrie-Initiative (Dii) im Jahr 2009. Hinzu kommt seit 2010 die in Medgrid umbenannte Transgreen-Initiative zur Analyse der technischen, ökonomischen und institutionellen Machbarkeit eines Stromnetzes zwischen Europa und Nordafrika. weiterlesen…

Fukushima: Schilddrüsenveränderungen bei Kindern verharmlost

Erste Folgen von Fukushima
Bereits sehr viele Kinder mit Schilddrüsenveränderungen
Ergebnisse werden den Familien vorenthalten

Dr. Hiroyuki Matsuzaki, Leiter der Abteilung für Innere Medizin am Allgemeinen Städtischen Klinikum der Stadt Fukugawa (Hokkaido, Japan), hat am 19. 05. 2012 unter dem Titel „Was geschieht jetzt mit den Kindern von Fukushima? – Eine Betrachtung der Schilddrüsenschäden, der Atemfunktionen und der Knochenmarksfunktionen vor dem Hintergrund der Resultate von Tschernobyl- und anderen Studien“ Überlegungen zu den Folgen des Fukushima-Unglücks  ins Internet gestellt.* Am 26. April 2012 hatte die Gesundheitsbehörde der Präfektur Fukushima als einen Teil der amtlichen Gesundheitsuntersuchungen nach dem Reaktorunglück die Ergebnisse der Schilddrüsen-Untersuchungen an 38.114 Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren veröffentlicht. Das Durchschnittsalter der untersuchten Kinder lag bei 10 Jahren. weiterlesen…

Einspeisetarife bewähren sich

Ausbau Erneuerbarer Energien lässt sich in Deutschland und anderen EU-Staaten mit garantiertem Einspeisevorrang und fester Vergütung am besten erreichen

Für den Ausbau der Stromversorgung mit Erneuerbaren Energien haben sich Einspeisevergütungen als überlegenes Erfolgsmodell erwiesen. Das gilt für Deutschland mit seinem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), aber auch für andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Fördersysteme mit festgelegten Quoten für Erneuerbare Energien sind dagegen den Nachweis ausreichender Effizienz schuldig geblieben. Diese Erkenntnis ist auch in der Wirtschaft angekommen, wie eine Umfrage belegt. weiterlesen…

Keitel will Vorrang für Ökostrom begrenzen

Industriepräsident möchte Vorrang für Ökostrom begrenzen

BDI-Präsident Hans-Peter Keitel will Privilegien für grünen Strom zurück nehmen. „Wenn wir den Einspeisevorrang für die letzten zehn Prozent kappen würden, könnten wir die Notwendigkeit des Leitungsbaus um fast die Hälfte reduzieren“, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Induatrie der Rheinischen Post . „Das würde der Industrie Luft verschaffen, die Neubauten auch technisch umzusetzen.“ Keitel warnte die Politik bei der Energiewende davor, „blind in eine Krise“ zu rennen. weiterlesen…

Liechtenstein: 15 Rappen/kWh

Energieverordnung angepasst:
Subventionen für PV-Strom gesenkt

Die liechtensteinische Regierung hat in ihrer Sitzung vom 10. 07. 2012 die Energieverordnung angepasst und darin den Investitionskostenbeitrag und die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen neu festgesetzt. Die Neuregelung tritt umgehend in Kraft. weiterlesen…

EEG-Novelle verfassungswidrig?

Schreiben an den Bundespräsidenten wg Verfassungswidrigkeit der EEG-Novelle
Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik sowie Solarenergie-Förderverein Deutschland bitten Bundespräsident um Nicht-Unterzeichnung der verschlechterten Solarförderung

Auf Initiative des Solarenergie-Fördervereins Deutschland (SFV) hat sich Prof. Dr. Felix Ekardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik an den Bundespräsidenten gewendet und angeregt, die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom Ende Juni 2012 nicht zu unterzeichnen. Die Verschlechterung der Solarförderung werde den Grundrechtsgarantien für einen wirksamen Schutz von Leben und Gesundheit vor dem Klimawandel (Artikel 2, Absatz 2 Grundgesetz) nicht gerecht. weiterlesen…