Wie Russland Europas Atomenergie in der Tasche hat
Nicht nur bei Öl und Gas hat sich Europa abhängig von Russland gemacht
Der russische Staatskonzern Rosatom ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Urangeschäft. Über ein Drittel des weltweiten Bedarfs an angereichertem Uran, das aus großen Mengen Natururan – zu finden in Gesteinsschichten weltweit – hergestellt wird, kommt von Rosatom. Natururan ist das Brennelement, das für den Betrieb von Kernkraftwerken gebraucht wird. Der russische Staatskonzern baut dabei nicht nur in Russland Uran ab und reichert diesen für die Verwendung in Atomkraftwerken an, sondern hat in den vergangenen Jahren erhebliche Anteile an Bergbaugesellschaften weltweit übernommen, wie aus der neuesten Auflage des Uran-Atlas hervorgeht, der vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gemeinsam mit der Nuclear Free Future Foundation, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Umweltstiftung Greenpeace und .ausgestrahlt herausgegeben wurde. Mehr dazu von Manuel Först in energiezukunft. (Titel: URAN-ATLAS 2022). weiterlesen…
Die französischen Atompläne könnten negativen Einfluss auf das Einspeisemanagement nicht nur in Deutschland haben, sagt ein
Das Zögern und Zaudern der Politik sei verständlich, da die Akzeptanz von Einschränkungen sehr begrenzt ist. Soll Europa ein sofortiges und vollumfängliches Energie-Embargo gegen Russland verhängen? Dies ist seit Wochen mit die strittigste Frage im Umgang mit Russlands Krieg und seinen Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine. Diese Debatte ist jedoch von Scheinheiligkeit und von unausgesprochenen Widersprüchen geprägt. (Dieser Beitrag erschien erstmals am 19. April 2022 als Gastbeitrag im Berliner
Energy Brainpool, der unabhängige Energiemarkt-Experte aus Berlin, veröffentlicht ein neues
Energie aus Wind oder Sonne sind Schlüssel im Kampf gegen die Klimakrise. Doch Vögel und andere fliegende Tiere können mit den Rotorblättern der Windräder kollidieren und sterben. Ist die Windkraft dann als Eckpfeiler einer globalen Politik für saubere Energie überhaupt geeignet? Forschende des
Wasserstoffgas (H2) ist ein Hoffnungsträger der erneuerbaren Energien, da bei seiner Verbrennung als Abfallprodukt nur Wasser entsteht. Allerdings braucht man für seine Produktion und Nutzung – beispielsweise mittels Brennstoffzellen – Platinkatalysatoren. Platin ist jedoch ein Edelmetall, das sowohl selten als auch teuer ist. Nach der Aufklärung von Proteinstrukturen und Biosyntheseschritten haben Forschende aus Marburg (
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Schaut man auf die Börse, hat man das Gefühl, alle Unternehmen, die sich mit der Brennstoffzelle und Wasserstoff technologisch und als Geschäftsmodell befassen, werden als Gruppe gesehen und bewegen sich parallel – ausgedrückt im Verlauf ihrer Aktienkurse. Diese Sichtweise ist indes viel zu undifferenziert, denn die Unternehmen setzen auf völlig unterschiedliche Strategien: Die einen bauen Tankstellen für Wasserstoff und produzieren Elektrolyseure (z. B. Nel, ITM, Plug Power, Bloom), die anderen produzieren Brennstoffzellen-Stacks und -Module (z. B. Ballard Power, PowerCell, Cummins, Weichai Power), schreibt Sven Jösting