AEE: Erneuerbare schaffen Wertschöpfung

Arbeitsplätze, Investitionen, Steuereinnahmen, Senkung von Brennstoffkosten und Treibhausgasausstoß

Erneuerbare Energien schaffen regionale Wertschöpfung, etwa durch Arbeitsplätze, Investitionen und Steuereinnahmen in Kommunen. Regionen können sich unabhängig von Brennstoffkosten und -importen machen, stattdessen klimafreundliche Energie dezentral produzieren und damit die kommunalen Haushalte stärken. Wie am 28.07.2021 in Renews, dem Newsletter der Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht, senken die Erneuerbaren gleichzeitig den Treibhausgasausstoß – was sie zur effektivsten Maßnahme für den Klimaschutz macht. weiterlesen…

Abfall als erneuerbare Energiequelle

Mali: Internationaler Austausch und Wissenstransfer

Die Stadt Bamako in Mali zählt heute mehr als zwei Millionen Einwohner und gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten Afrikas. Die Urbanisierung stellt die Stadt vor Herausforderungen: eine funktionierende Abfallwirtschaft muss bereitgestellt und eine sichere Energieversorgung gewährleistet werden. Im internationalen Verbundprojekt ERA-SOLMAB arbeitet die TH Köln gemeinsam mit Projektpartnern daher an Konzepten und Strategien für eine energetische Verwertung von Reststoffen. (Foto: Müllhalde – © Karuvadgraphy auf pixabay) weiterlesen…

EE-Einbruch gefährdet Klimaziele und Standort

BEE: Neue Regierung muss Erneuerbare voranbringen

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) sieht die am 03.08.2021 veröffentlichten Zahlen der Zusammensetzung des deutschen Energie-Mixes im ersten Halbjahr 2021 mit großer Sorge und fordert die politische Konzentration auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Laut der AG Energiebilanzen (siehe solarify.eu/energieverbrauch-und-energiemix-veraendern-sich-durch-pandemie-und-wetter) hat sich der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Energiemix auf 16,8 Prozent im ersten Halbjahr verringert, das ist knapp ein Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (17,7). weiterlesen…

Lebensmittelabfälle verursachen 3,3 Milliarden Tonnen CO2

Mehr als alle Autos in den USA und Europa zusammen in einem Jahr

Jahr für Jahr werden schätzungsweise 2, 5 Milliarden Tonnen der weltweit erzeugten Lebensmittel verschwendet statt verzehrt. Allein in der Landwirtschaft gehen 1,2 Milliarden Tonnen aller global produzierten Lebensmittel vor, während und direkt nach der Ernte für den Verzehr verloren. Insgesamt erreichen etwa 40 Prozent der weltweit erzeugten Lebensmittel keinen Menschen. Neue Untersuchungen von FAO und WWF zeigen, dass Lebensmittelabfälle in einem Jahr mehr CO2 ausstoßen (und damit das Klima schädigen), als alle Autos in den USA und Europa zusammen. weiterlesen…

Der Weltklimarat hat versagt

Hans-Josef Fell: Menschheit wurde jahrelang unvollständig über Dramatik der Klimakrise informiert

Seit Jahrzehnten hat der Weltklimarat IPCC zwar immer wieder die Menschheit gewarnt, dass die Erderwärmung katastrophale Auswirkungen haben wird. Doch wie schnell die Krise voranschreitet und wie dramatisch die Lage ist und noch werden wird, hat der IPCC nie in aller Konsequenz prognostiziert. Wie schon früher von Bericht zu Bericht hat er sich auch im ersten Teil des sechsten Sachstandsberichts erneut korrigieren müssen, schreibt der Energie-Experte Hans-Josef Fell in einem Kommentar. weiterlesen…

„Nicht mehr fünf vor zwölf, fünf nach zwölf“

Reaktionen auf IPCC-Bericht

Von „Weckruf“ über Warnsignal“, „radikal umsteuern“, bis „hartes Umlenken“ und „noch heute muss gehandelt werden“ reichen die Reaktionen auf den 6. IPCC-Bericht. Sie enthalten wenig Neues. Die Bundesumweltministerin gibt sich überzeugt, dass es „noch nicht zu spät“ sei; die Forschungsministerin will „nochmals spürbarer in Wissenschaft und Forschung investieren, um dem Klimawandel mit aller Kraft entgegenzutreten“. Solarify dokumentiert einige Stimmen. weiterlesen…

„Über Jahrtausende unumkehrbar“

Alarmierender IPCC-Bericht

Zuletzt haben haben Forschende 2013 den wissenschaftlichen Stand der Erforschung des Klimawandels für den Weltklimarat (IPCC) zusammengefasst. Seitdem ist vor allem die Rolle des Menschen deutlicher hervorgetreten. Der am 09.08.2021 im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz vorgestellte Bericht über die naturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels (3.949 Seiten) zeigt klarer als alle Vorgänger, wie der Treibhausgasausstoß den Temperaturanstieg beeinflusst. 234 Experten aus 66 Ländern haben 14.000 seit dem letzten IPCC-Bericht erschienene Untersuchungen gesichtet. Ihr Bericht, der sechste, ist erster Teil von vieren, eine von den 195 Mitgliedsländern abgesegnete Zusammenfassung der Erkenntnisse für politische Entscheidungsträger – Grundlage für die Weltklimakonferenz COP26 Anfang November in Glasgow. (Bild: Titel der „Zusammenfassung für Politiker“ des 6. IPCC-Sachstandsberichts – © ipcc.com) weiterlesen…

Woher stammen die Daten für die IPCC-Berichte?

„Die Vermessung der Atlantikzirkulation“ – Neue Publikation von KDM und DKK

Rekordfluten in Mitteleuropa – Rekordtemperaturen in Nordamerika – eine frühstartende Sturmsaison im Atlantikraum: Dieser Sommer hat bereits erhebliche Wetterextreme hervorgebracht. Es ist so gut wie sicher, dass die zunehmenden Extremwetterereignisse eine Folge des Klimawandels sind. Bei weiter steigenden Treibhausgas-Emissionen werden sich die Meeresströmungen im Atlantik voraussichtlich abschwächen, und das wird ebenfalls die regionale Erwärmung und Erhöhung des Meeresspiegels, die Niederschläge und auch die Landwirtschaft und Fischerei vor allem in West- und Nordeuropa beeinflussen. Vor der Veröffentlichung des neuen IPCC-Berichts zu den wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels am 09.08.2021 geben das Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) und das Deutsche Klima-Konsortium auf 36 Seiten dieser Broschüre einen verständlichen Überblick über die Vermessung der Atlantikzirkulation. weiterlesen…

Mit Sonnenenergie Boom entfesseln und Klima schützen

Greenpeace-Studie: Konsequenter Ausbau der Solarenergie kann in Deutschland Zehntausende Arbeitsplätze schaffen

Den Anforderungen der 1,5-Grad-Grenze gemäß die Solarenergie auszubauen, könnte in Deutschland einen deutlichen Wachstumsschub in der Branche bewirken und kumuliert bis zu 85.000 Arbeitsplätze schaffen; dazu müssten politisch geleitete regulatorische Hürden beseitigt werden. Dies zeigt eine am 06.08.2021 veröffentlichte Kurzstudie des Fraunhofer ISE-Instituts im Auftrag von Greenpeace. Die konsequente Nutzung von Sonnenenergie in der Bundesrepublik könnte zudem eine globale Strahlkraft entwickeln. weiterlesen…

EU-Beschwerde gegen Deutschland eingereicht

Breite Allianz nimmt „Untätigkeit der Bundesregierung zulasten der Bürgerenergie“ nicht länger hin

Ein breites Bündnis von Verbänden und Unternehmen unter Führung von BBEn und BUND hat ein EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen Nicht-Umsetzung der für die Bürgerenergie wichtigen Artikel der EE-Richtlinie eingereicht. In einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 06.08.2021 legen sie dar, Deutschland habe bis Ende Juni Zeit gehabt, die europäische EE-Richtlinie umzusetzen. Diese Frist habe die Bundesregierung verstreichen lassen. Laut BMWi bedürfe es keiner weiteren Umsetzungsschritte. Zur Begründung heißt es: Die Richtlinie sei im deutschen Recht vollständig umgesetzt. weiterlesen…