Merkel fordert weltweiten CO2-Preis
Petersberger Klimadialog: Weltklimakonferenz in Glasgow zum Erfolg führen – NGOs enttäuscht über fehlende Zusagen
Der 12. Petersberger Klimadialog endete am 07.05.2021 mit einem Aufruf, die diesjährige Weltklimakonferenz in Glasgow zu einem Erfolg zu führen und alle offenen Punkte des Regelwerks unter dem Pariser Abkommen abschließend zu lösen, wie das Bundesumweltministerium mitteilte. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zum Auftakt des Klimadialogs für eine stärkere internationale Verankerung der CO2-Bepreisung als weltweites Lenkungsinstrument und für weitere Klimahilfen für ärmere Staaten ab 2025 geworben. Klimaschützer reagierten enttäuscht, weil die Kanzlerin keine neuen Zusagen für ärmere Staaten machte (Foto: Brennendes CO2-Symbol – © Jan Zappner, Greenpeace). weiterlesen…
Mit einem gemeinsamen Fahrplan verständigten sich Politik und Wirtschaft am 07.05.2021 auf Anforderungen und Maßnahmen, um die Produktion von Power-to-Liquid-Kerosin in den nächsten Jahren auf- und auszubauen – so eine
Die Stahlindustrie fährt nach einem schwierigen Corona-Jahr wieder Gewinne ein. Nachdem der Preis für die Tonne Stahl im vergangenen Jahr stark gesunken war, geht der Marktwert nun wieder steil nach oben. Um aber die Klimagrenzen einzuhalten – so Nicole Allé auf
Deutschland schiebt illegalen Importen klimaschädlicher teilfluorierter Kohlenwasserstoffe (F-Gase) einen Riegel vor. Künftig ist es einer
Wasserstoff ist zwar wunderbar vielseitig, vor allem bei Umwandlung in Kohlenwasserstoff-Brennstoffe, aber als universelle Klimalösung könnten diese ein falsches Versprechen sein – so eine
„Fast könnte man meinen, die Regierungsparteien genießen die Ohrfeige, die sie vergangene Woche vom obersten deutschen Gericht bekommen haben“, belustigte sich die
Über geplante Maßnahmen zu Vermeidung von Carbon Leakage hat es in einer
Die geplante Änderung des Atomgesetzes ist in einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit am 05.05.2021 auf geteiltes Echo gestoßen. Umweltverbände kritisierten in der von der Ausschussvorsitzenden Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen) geleiteten Sitzung den Entwurf eines Siebzehnten Gesetzes zur Änderung des Atomgesetzes (
Homo sapiens ist der Primat, der Werkzeuge herstellen kann, vom Faustkeil bis zu Computersystemen. Einstweilen produziert der kapitalgetriebene Automatismus noch Überfluss, aber auch immer mehr Menschen ohne Arbeit und Einkommen. Im Norden werden sie durchgefüttert, aus den Südregionen hat die große Elendswanderung begonnen. Homo sapiens scheint am Ende seiner Laufbahn, gefangen in den stählernen Netzen eines techno-ökonomischen Prozesses. Steuert der auf den ökologischen Kollaps hin? Bei den Elenden, den Ausgegrenzten, den Nutznießern, aber auch bei den Theoretikern wachsen Ratlosigkeit und Fatalismus. Und die Gewaltbereitschaft wächst, die der Elenden und die derjenigen, die ihren Wohlstand bedroht fühlen. Etwas in uns wehrt sich gegen die Alternativlosigkeit – aber worauf, auf welche Arbeit kann dieses Gefühl noch setzen? Im
Würden alle so leben, wie wir, bräuchten wir mindestens drei Erden. Anders ausgedrückt: Die Menschen in Deutschland haben die Ressourcen, welche die Natur in einem Jahr wiederherstellen kann, in nur etwas mehr als vier Monaten verbraucht. Ab dem 5. Mai leben wir also auf Kosten anderer Länder und zukünftiger Generationen. Heute ist German Overshoot Day: Wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden wie die Deutschen, wäre heute der Earth Overshoot Day. Das geht aus den Berechnungen zum ökologischen Fußabdruck und der Nutzung von Ressourcen hervor, die von der