Vom Ölgiganten zum Öko-Weltkraftwerk?

Neom – Grüner Wasserstoff aus Saudi-Arabien

Obwohl Saudi-Arabien versucht, seinen Energiesektor und seine Wirtschaft weg von fossilen Brennstoffen zu diversifizieren, ist es bestrebt, seinen Status als Treibstoffexportgigant aufrechtzuerhalten, indem es mit billiger Solar- und Windenergie in großem Stil produzierten grünen Wasserstoff exportieren will – und mit der Gründung der Mega-City Neom/The Line, schreibt Stasa Salacanin auf Quantara.de, dem Projekt der Deutschen Welle für den Dialog mit der islamischen Welt. weiterlesen…

Entwaldung des Planeten alarmierend

WWF-Untersuchung

Der Wald ist die wichtigste Lebensgrundlage für unzählige Lebewesen. Nicht nur 80 Prozent aller landlebenden Arten, sondern auch mehr als eine Milliarde Menschen leben in und um Wälder. Umso erschreckender, dass die Zerstörung unserer kostbaren Wälder immer weiter zunimmt. Dazu veröffentlichte der WWF am 13.01.2021 eine Untersuchung, die sich mit den Ursachen der Entwaldung und den Auswirkungen befasst. Sie zeigt die stärkstentwaldeten Gebiete und welche Maßnahmen getroffen werden müssen, um diese zu schützen. Denn „in einer grünen Zukunft liegt auch das Wohl unserer Wälder“, so der WWF. weiterlesen…

Größter US-Offshore-Windauftrag aller Zeiten

Equinor erhält Zuschlag für Bundesstaat New York

Im Rahmen des Auftrags werden die norwegische Equinor ASA und ihr neuer strategischer Partner bp eine Erzeugungskapazität von 1.260 MW Erneuerbarer Offshore-Windenergie aus Empire Wind 2 und weitere 1.230 MW aus Beacon Wind 1 bereitstellen – zusätzlich zu der bereits bestehenden Verpflichtung, New York mit 816 MW Erneuerbarer Energie aus Empire Wind 1 zu versorgen – insgesamt also 3,3 Gigawatt (GW) Energie für den Bundesstaat. Die rechtsgültige Ausführung des Zuschlags ist abhängig von der erfolgreichen Verhandlung eines Kauf- und Verkaufsvertrags, den die Partnerschaft zusammen mit der New York State Energy Research and Development Authority (NYSERDA) abschließen will. weiterlesen…

„Wir brauchen Zukunfts- statt Brückentechnologien“

Immer wird erst Angst geschürt – Nord Stream 2 unnötig, teuer und klima-inkompatibe von Prof. Claudia Kemfert, DIW

Im Brückentechnologietheater steht mit fossilem Erdgas in der Hauptrolle die nächste Inszenierung an. Notwendig sind wirkungsvolle und vor allem nachhaltige Investitionen. Was war nicht alles schon Brückentechnologie! Kernkraft, Braunkohle und Steinkohle waren als Brücken angeblich unverzichtbar, und auch Erdgas muss bis zum anderen Ufer reichen. Jetzt ist es der graue oder blaue Wasserstoff, der die vermeintlich unsicheren Zeiten in eine sichere Zukunft überbrücken soll. Die „graue“ Variante wird unter Hitzeeinwirkung aus Erdgas hergestellt. Bei der „blauen“ wird das dabei entstehende CO2 abgeschieden und eingelagert. weiterlesen…

Afrikanische Energiewende weiter schwierig

Fossile bleiben 2030 wohl bei zwei Dritteln

Die Energiewende in Afrika verläuft laut einer in nature energy publizierten Untersuchung der Universität Oxford schleppend, obwohl sich der Strombedarf dort in den nächsten zehn Jahre verdoppeln wird. Die Hoffnung, der Kontinent könne den Ausbau der fossilen Energiegewinnung zugunsten Erneuerbarer Energien gleich überspringen, erfüllt sich nicht. Also bleibt die fossile Energiegewinnung im Mittelpunkt und gefährdet die Klimaschutzziele. Daher appelliert die UNO an die Solidarität der Staatengemeinschaft. weiterlesen…

Batterie für E-Mobilität – Brennstoffzelle für Schwerlastverkehr

VDE stellt Studie „Logistik, Mobilität und Energie 2030“ vor

Laut einer Medienmitteilung des VDE vom 14.01.2021 werden die aktuell dominierenden Kraftstoffe Benzin und Diesel in den Hintergrund treten und Platz für alternative Antriebe machen. Die zwei dominanten Konzepte sind dabei die Batterie sowie die Brennstoffzelle mit verschiedenen Anwendungsszenarien im Antriebsportfolio der Zukunft. weiterlesen…

BMU-Förderrichtlinie „Dekarbonisierung in der Industrie“ in Kraft

Bundesumweltministerium unterstützt energieintensive Industrie auf Weg zur Treibhausgasneutralität

Zum 01.01.2021 ist laut einer Medienmitteilung des Bundesumweltministeriums die neue Förderrichtlinie „Dekarbonisierung in der Industrie“ in Kraft getreten. Die Richtlinie wird heute im Bundesanzeiger veröffentlicht. Das Förderprogramm soll energieintensiven Branchen wie Stahl, Zement, Kalk, Chemie und Nichteisenmetalle dabei helfen, schwer vermeidbare, prozessbedingte Treibhausgasemissionen durch den Einsatz innovativer Klimaschutztechnologien weitgehend und dauerhaft zu reduzieren. Bis 2024 stehen für das Programm insgesamt rund 2 Milliarden Euro zur Verfügung. weiterlesen…

EEG-Konto schließt mit Rekordminus

6,4 Milliarden Euro

Das EEG-Konto hat 2020 über die Förderung von Ökostrom in Form der EEG-Umlage laut Bilanz der Netzbetreiber mit einem Rekordminus von fast 6,4 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Betreiber von Photovoltaik-, Windkraft- oder Biomasseanlagen erhielten knapp 30,2 Milliarden Euro für den erzeugten Strom, berichtete unter vielen anderen die Süddeutsche Zeitung.
weiterlesen…

BMU-Förderrichtlinie „Dekarbonisierung in der Industrie“ in Kraft getreten

BMU unterstützt energieintensive Industrie auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität

Zum 1. Januar 2021 ist die neue Förderrichtlinie „Dekarbonisierung in der Industrie“ des Bundesumweltministeriums in Kraft getreten. Die Richtlinie wird heute im Bundesanzeiger veröffentlicht. Das Förderprogramm soll energieintensiven Branchen wie Stahl, Zement, Kalk, Chemie und Nichteisenmetalle dabei helfen, schwer vermeidbare, prozessbedingte Treibhausgasemissionen durch den Einsatz innovativer Klimaschutztechnologien weitgehend und dauerhaft zu reduzieren. Bis 2024 stehen für das Programm insgesamt rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung. weiterlesen…

Erneuerbare Energien in Bürgerhand

Studie zeigt: Bürgerenergie bleibt zentrale Säule der Energiewende

Für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland spielen die Bürger eine Schlüsselrolle. Die Erneuerbaren Energien befinden sich immer noch zum größten Teil in der Hand von Privatpersonen, wie aus einer Studie des Instituts trend:research hervorgeht. Fast ein Drittel der installierten Leistung von Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie aus Wasserkraft und Erdwärme befinden sich in deren Eigentum. Nimmt man die Landwirte hinzu, sind es sogar mehr als 40 Prozent. Doch der Anteil der Bürgerenergie sinke gegenüber den Vorjahren, heißt es in einer Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien vom 15.11.2021. weiterlesen…