Projekt Sonnenwende

Grüne Industrie durch flüssiges Metall

Damit einer Industrienation wie Deutschland der Schritt zur regenerativen Energieversorgung gelingt, sind verlässliche und kostengünstige Speichersysteme für große Energiemengen nötig. Diese bis zur Anwendungsreife zu bringen, hat sich ein internationales Team um Tom Weier und Norbert Weber vom Institut für Fluiddynamik des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) vorgenommen. Im Projekt SOLSTICE – zu Deutsch Sonnenwende – wollen sie ab Januar 2021 Stromspeicher auf der Basis von flüssigem Natrium und flüssigem Zink entwickeln. (Grafik: Aufbau Flüssigmetall-Batterie – Projekt Solstice – © HZDR/Blaurock) weiterlesen…

Europäisches Großprojekt zur Förderung von Wasserstofftechnologien gestartet

Interessenbekundungsverfahren für IPCEI Wasserstoff eröffnet

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie und für Verkehr und digitale Infrastruktur haben am 14.01.2021 mit einer Bekanntmachung im Bundesanzeiger das Interessensbekundungsverfahren für eine Förderung von Wasserstofftechnologien und -systemen gestartet. Im Rahmen der sogenannten „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) wollen die beiden Ministerien gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und den Bundesländern integrierte Projekte entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette mit mehreren Milliarden Euro fördern. weiterlesen…

„Ab jetzt machen die alten PV-Anlagen den Strom günstig“

„Historischer Moment“ – 06.01.2021 von Karl-Heinz Remmers

„2021 hat mit einem historischen Moment begonnen: Als sich am 01. 01.2021die Sonne senkte, ging der erste Sonnentag in diesem Jahr zu Ende, an dem viele kleine Photovoltaik-Anlagen Strom ohne jede Förderung produziert haben. Am 01.01.2021 sind die ersten PV-Anlagen mit rund 114 MW aus der EEG-Förderung gelaufen. Mit diesen frei gewordenen Mitteln lassen sich jetzt neue Anlagen mit mehr als 10 GW Gesamtleistung fördern.“ (siehe: pv-magazine.de/historischer-moment-ab-jetzt-machen-die-alten-photovoltaik-anlagen-den-strom-guenstig)
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Sachverständige uneins über Grenzwerte von Großkraftwerken

Anhörung im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Die Neufassung der Großfeuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen-Verordnung und zur Änderung der Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen ist von Sachverständigen unterschiedlich bewertet worden. In einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit am 13.01.2021 forderten einzelne Experten eine Verschärfung der Grenzwerte, während andere vor diesem Schritt warnten. Kritisiert wurde in der von der Ausschussvorsitzenden Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen) geleiteten Anhörung zudem die kurze Übergangsfrist. weiterlesen…

Regierung pusht Wasserstoff

Karliczek: Neue Leitprojekte Innovationsbeschleuniger für Wasserstofftechnologien

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sieht im Grünen Wasserstoff eine Jahrhundertchance für Deutschland. Dazu hat das BMBF am 13.01.2021 in Berlin drei großangelegte Leitprojekte zur Entwicklung einer Grünen Wasserstoffwirtschaft vorgestellt. Sie sind das Ergebnis des im Juni 2020 gestarteten BMBF-Ideenwettbewerbs „Wasserstoffrepublik Deutschland“. Die Leitprojekte sollen Lösungen für die Überwindung der technologischen Hürden beim Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft finden helfen. weiterlesen…

Natur­ge­fah­ren­bi­lanz 2020

2,5 Mil­li­ar­den Euro Scha­den durch Sturm, Hagel und Star­kre­gen

Für Beschädigungen durch Sturm, Hagel und weitere Naturgefahren wie Starkregen haben die Versicherer in diesem Jahr rund 2,5 Milliarden Euro geleistet. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Die versicherten Schäden an Häusern, Hausrat, Kraftfahrzeugen sowie in Gewerbe und Industrie liegen damit rund 500 Millionen Euro unter dem Wert von 2019 und unter dem langjährigen Mittel von etwa 3,7 Milliarden Euro. weiterlesen…

Ausschreibungsdesign des EEG 2021 verhindert Erreichen der Ausbauziele

BEE: „EEG 2021 in den letzten Zügen noch weiter verschlimmbessert“

Das im Dezember beschlossene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erfuhr kurzfristig weitreichende Änderungen des Ausschreibungsdesigns zum Nachteil einzelner Erneuerbarer-Energien-Technologien. Damit werde die Zielerreichung des notwendigen Ausbaus der Erneuerbaren Energien entscheidend gefährdet, kritisiert der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). weiterlesen…

„Anstrengungen zum Schutz der Artenvielfalt und der natürlichen Lebensräume erhöhen“

Zwölf Milliarden für „Große Grüne Mauer“ in Afrika – Thunberg: „Bla, bla“

Die Bundesregierung hat sich am 11.01.2021 zur Mitarbeit daran bereit erklärt, dass bis 2030 jeweils 30 Prozent der Land- und Meeresflächen unter Schutz zu gestellt werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel verpflichtete Deutschland im Rahmen des digital (in Paris) abgehaltenen Umweltgipfels „One Planet Summit“, zu stärkerem Artenschutz beizutragen. Die globale Allianz zum Schutz von Land und Meeren will mit Milliardenbeträgen die weitere Ausbreitung der Wüste Sahara stoppen. Greta Thunberg nennt das „bla, bla“. weiterlesen…

Klimaalarm der 11.000 verstärkt und erneuert

„Trotz einiger vielversprechender Entwicklungen ist der Handlungsbedarf noch dringlicher geworden“

Am 06.01.2021 schrieben fünf (einschlägig bekannte) Autoren aus Oregon, Sydney und Kapstadt (William J. Ripple, Christopher Wolf, Thomas M. Newsome, Phoebe Barnard, William R. Moomaw) u.a. in Scientific American, der Klimanotstand beschleunige sich schneller, als die meisten Wissenschaftler befürchtet hätten: „Die negativen Auswirkungen des Klimawandels sind viel gravierender als erwartet und bedrohen nun sowohl die Biosphäre als auch die Menschheit.“ weiterlesen…

China startet Emissionshandel

Pilotregeln für nationalen Handel mit CO2-Zertifikaten

Chinas Ministerium für Ökologie und Umwelt (MEE) hat am 05.01.2021 Testregeln für das lang erwartete nationale Emissionshandelssystem veröffentlicht. Laut MEE hat die erste Umsetzungsperiode am 01.01.2021 begonnen und wird bis 31.12. andauern. 2.225 Unternehmen aus dem Pilotsektor für das nationale System, dem Stromerzeugungssektor sind betroffen heißt es aus dem Staatsrat. weiterlesen…