Regierung vor Einigung auf CO2-Steuer?

Fossile werden teurer – wie teuer, ist offen

Innerhalb der großen Koalition zeichnet sich einem Pressebericht zufolge nun offenbar doch ein Konsens für eine CO2-Abgabe ab. Inzwischen rechne man auch im Bundeswirtschaftsministerium (dessen Chef Altmaier sich noch vor kurzem entsprechende Vorschläge verbeten hatte) damit, „dass eine CO2-Bepreisung in irgendeiner Form wohl kommen“ werde, berichtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Die schrieb am 28.04.2019: „Luftverschmutzer sollen in Deutschland künftig bezahlen – die Bürger sollen im Gegenzug an anderer Stelle entlastet werden. Ein entsprechender Konsens in der Koalition zeichnet sich ab“. weiterlesen…

Wissenschaftskommunikation im Bundestag

Bundesregierung: „Wissenschaftler sollen stärker mit der Öffentlichkeit kommunizieren“

Zu deren Einleitung stellen die Grünen fest, dass die Gesellschaft auf eine „solide finanzierte und unabhängige Wissenschaft angewiesen“ sei. Denn die schaffe die „Basis für eine evidenzbasierte, vorsorge-orientierte und weitsichtige Politik zum Wohle aller“. Eine starke Wissenschaft „zeichnet sich zudem durch vielfältige und kreative Interaktionsformen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft aus“. Gerade für unsere Wissensgesellschaft sei die Kommunikation aktueller Forschungsergebnisse in die Breite der Gesellschaft von hoher Bedeutung. weiterlesen…

B90/Grüne: Politik setzt Qualitätssicherung in Wissenschaft unzureichend durch

Wie Skandale und Plagiate verhindern?

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen fragt die Bundesregierung, welche Verantwortung sie für die Qualitätssicherung im deutschen Wissenschafts- und Hochschulsystem trage. Hintergrund sind laut B90/Grüne Skandale wie in der niederländischen Soziologie, der südkoreanischen Klonforschung oder bei Plagiatsfällen. Auf nationaler Ebene gebe es zahlreiche Empfehlungen und Handreichungen für gute wissenschaftliche Praxis. Im Positionspapier des Wissenschaftsrats von 2015 habe dieser „Empfehlungen zu wissenschaftlicher Integrität“ ausgesprochen, in denen einige Maßnahmen zur Sicherstellung von Qualität in der Wissenschaft genannt würden, die auch die Politik in die Verantwortung zögen, die aber nach Auffassung der Fragesteller jedoch noch nicht zureichend umgesetzt sind. weiterlesen…

Oppositions-Zweifel an Hightech-Strategie 2025

Ziel der Hightech-Strategie 2025

Wie die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (19/8762) schreibt, weist die Hightech-Strategie 2025 (HTS 2025) der Bundesregierung zahlreiche Schwächen auf. Die Strategie wurde am 05.09.2018 von der Bundesregierung beschlossen und soll Deutschlands Zukunftskompetenzen stärken, um das Land „an die Spitze technologischer Entwicklungen zu stellen“. Zu den größten Versäumnissen zählen – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – die nach Ansicht der Grünen fehlende strategische Ausrichtung, das Vermeiden klarer Zielsetzungen, Defizite bei der Partizipation der Zivilgesellschaft und zu wenige Impulse für Forschung und Entwicklung insgesamt. weiterlesen…

Facebook ade

In eigener Sache: Warum Solarify seine Social Media Accounts löscht

Wir begründen in diesem Text, warum sich die sogenannten „Social Media“ mit der Zeit zu einer echten Gefahr für unser Zusammenleben entwickelt haben. Nicht erst seit dem Datenskandal um Cambridge Analytica ist vielen bewusst geworden, dass die vermeintliche Freiheit des Internet missbrauchbar ist – und missbraucht wird. Von „ganz normalen“ Straftätern, aber auch von wirtschaftlich und politisch Kriminellen. Und, dass die Gegenwehr der Politik schleppend bis wirkungslos bleibt. weiterlesen…

Gabriel für CO2-Steuer, natürlich sozialverträglich

„Atmosphäre zu lange als Mülldeponie benutzt“

Die Diskussion um eine CO2-Steuer gewinnt im EU-Wahlkampf an Tempo. Wie seine Nachfolgerin im Amt der Umweltministerin (siehe solarify.eu/co2-steuer-diskussion-nimmt-fahrt-auf) fordert nun auch der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel eine solche Abgabe. Die Erdatmosphäre sei lange genug als Mülldeponie für Treibhausgase benutzt worden, sagte er am im Gespräch mit Jürgen Zurheide Deutschlandfunk. „Und die ist nun voll – also müssen die Gebühren steigen.“ weiterlesen…

Bezahlen für den Klimaschutz

So geht CO2-Kompensation für Flüge

Reisen mit dem Flugzeug sind besonders klimaschädlich. Wer da sein Gewissen beruhigen will, spendet für Projekte, mit denen der CO2-Ausstoß kompensiert wird. Doch was geschieht mit dem Geld und was bringt das wirklich? Die Kompensation selbst ist theoretisch ganz einfach, es braucht nur ein paar Klicks. Das Komplizierte ist, den richtigen Anbieter zu finden. Weltweit gibt es Hunderte. In Deutschland hat das Umweltbundesamt eine Liste mit 27 Dienstleistern zusammengestellt, darunter die Sieger von Stiftung Warentest: Atmosfair, Klima-Kollekte und Primaklima. Monika Griebeler hat für die Deutsche Welle die einzelnen Anbieter unter die Lupe genommen. weiterlesen…

EE-Aktionstag am 27. April

Erneuerbare Energien sind Klimaschutz

Am heutigen Samstag, dem 27. April, findet der Tag der Erneuerbaren Energien statt, an dem bundesweit Akteure ihre Beiträge zum Klimaschutz präsentieren, die sie mit Erneuerbaren Energien leisten. In diesem Jahr rufen die Verbände der Erneuerbaren Energien – so auch der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. – erstmals gemeinsam zur Teilnahme am Aktionstag auf, der auch mit dem Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zusammenhängt. weiterlesen…

Erster nationaler Open-Access-Deal von Elsevier

Vereinbarung mit norwegischem Bibliotheks-Konsortium

Wie in der aktuellen Ausgabe (26.04.2019) von nature veröffentlicht, hat der niederländische Verlagsriese Elsevier nach einjährigen Gesprächen eine Vereinbarung mit einer Gruppe norwegischer Universitäten getroffen, die es Akademikern ermöglicht, den überwiegenden Teil ihrer Arbeiten unter Open-Access-Bedingungen zu veröffentlichen. Das zweijährige Pilotprojekt ist die größte derartige Vereinbarung – oft auch als „Read and Publish“-Vereinbarung bezeichnet -, die Elsevier mit einem nationalen Konsortium von Forschungsbibliotheken abgeschlossen hat. weiterlesen…

Künstliche Intelligenz verbessert Stromübertragung

PrognoNetz: selbstlernende Sensornetzwerke zur Prognose der Belastbarkeit von Freileitungen – Anpassen des Betriebs an die Witterung nutzt das Netz optimal aus

Um die in der Regel volatilen erneuerbaren Quellen in die Energieversorgung zu integrieren, sind höhere Kapazitäten im Stromnetz erforderlich. Der Bedarf an Neubautrassen lässt sich jedoch reduzieren, wenn vorhandene Freileitungen je nach Witterungsbedingungen besser ausgelastet werden können. Dazu arbeiten Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Verbundvorhaben „PrognoNetz“ an selbstlernenden Sensornetzwerken, welche die Kühlwirkung des Wetters anhand realer Daten modellieren. So lasse sich bei günstigen Bedingungen mehr Strom über die Leitung schicken, wie das KIT am 24.04.2019 mitteilte. weiterlesen…