Neue Korallen am Great Barrier Reef um 89% zurückgegangen

Wissenschaftler berichten von desaströsem Zustand

Vielleicht wird sich die artenreichste aller Weltnaturerbestätten nie mehr ganz von den Hitze-Bleichen der vergangenen Jahre erholen, schreibt Marlene Weiß in der Süddeutschen Zeitung. Die ersten Monate dieses Jahres hätten deutlich gezeigt, dass der Klimawandel in eine neue Phase eingetreten sei. „Lange konnte man viele der Anzeichen für die dramatischen Veränderungen auf der Welt noch irgendwie als Einzelfälle abtun. Die wissenschaftlichen Prognosen waren zwar eindeutig und dramatisch, aber eben doch oft nur Vorhersagen. Mittlerweile aber beginnt es, spürbar unangenehm zu werden, weltweit, und zum Teil irreversibel.“ Weiß bezieht sich auf eine wissenschaftliche Studie vom Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Erde. weiterlesen…

CO2-Emissionen in Deutschland 2018 um 4,5 Prozent gesunken

Zahlen korrigiert – Rückgang stärker als zunächst vermeldet

Vor allem in der Energiewirtschaft und den Haushalten hat sich laut den neuen Zahlen des Umweltbundesamtes der Treibhausgasausstoß verringert. Grund sei unter anderem der Ausbau erneuerbarer Energien. Am 05.06.2019 hat das Umweltbundesamt seine Zahlen nochmal aktualisiert – demzufolge sind die CO2-Emissionen nicht um 4,2, sondern um 4,5 Prozent im vergangenen Jahr zurückgegangen – schrieben Petra Hannen und Sandra Enkhardt auf pv magazine. weiterlesen…

Wiener Erzbischof predigt umweltschonenden Lebensstil

Kardinal Schönborn „Es ist ernst, es bleibt nicht viel Zeit“

Der Kampf gegen den Klimawandel drängt aus Sicht des Wiener Kardinals Christoph Schönborn: Er mahnt zu raschem Handeln und einem umweltschonenden Lebensstil. Mit Blick auf Afrika sei es wichtig, die eigene Lebensweise zu überdenken. Am 05.04.2019 sagte er laut domradio Köln der österreichischen Gratis-Zeitung „Heute„: „Es ist ernst. Es bleibt nicht mehr viel Zeit“. Besonders die Industrieländer müssten sich im Kampf gegen den Klimawandel engagieren, meinte der Wiener Erzbischof. weiterlesen…

Mittel stark erhöhen!

Klimafinanzierung reicht nicht

Die Weltgemeinschaft muss nach Ansicht von Rixa Schwarz von der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch die Mittel für die internationale Klimafinanzierung stark erhöhen, um die Zusagen des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. „Der Schutz der vom Klimawandel Betroffenen ist mit den bisherigen Beiträgen nicht gewährleistet“, betonte Schwarz am 03.04.2019 im Bundestagsausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Bei der Umsetzung des Klimaabkommens klaffe „eine riesige Lücke“. weiterlesen…

„Die Politik sind wir“

Französischer Bestseller von Raphaël Glucksmann „Die Politik sind wir! Gegen den Egoismus, für einen neuen Gesellschaftsvertrag“

Es sind die beiden großen Herausforderungen unserer Zeit: die Krise der liberalen Demokratie und der drohende ökologische Kollaps. Was, wenn sie mehr miteinander zu tun haben, als wir glauben? Glucksmanns Plädoyer für einen neuen Gesellschaftsvertrag erscheint am 13.05.2019 im Carl Hanser Verlag.(Titel: Die Politik sind wir; Raphael. Glucksmann – © Carl Hanser Verlag) weiterlesen…

Elektroautos beschleunigen den Klimaschutz. Von Jahr zu Jahr mehr.

E-Fahrzeuge haben schon heute einen deutlichen Klimavorteil – er wächst mit Fortschritten bei der Energiewende im Stromsektor und bei der Batteriefertigung

Batterieelektrische Pkw sind in der Regel schon heute weniger klimaschädlich als vergleichbare Fahrzeuge mit Diesel- oder Ottomotor. Der Vorteil ist allerdings unterschiedlich groß. Elektrische Stadtautos haben im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Ottomotor einen deutlich größeren Klimavorteil als elektrische Langstreckenfahrzeuge im Vergleich zu entsprechenden Diesel-Pkw. Der Berliner Thinktank Agora Verkehrswende hat am 05.04.2019 eine Studie zu dem Thema vorgestellt – eine ähnlich, wie vor kurzem das ISI Karlsruhe (siehe: solarify.eu/umweltplus-von-e-autos-waechst-mit). weiterlesen…

Wissenschaftsrat vor Ausschuss

Wichtigstes wissenschaftliches Beratungsgremium präsentiert sich

„Wir sind in einem kontinuierlichen Dialog zwischen Bund und Ländern, zwischen Wissenschaft und Politik,“ sagte Professorin Martina Brockmeier, Vorsitzende des Wissenschaftsrates, am 03.04.2019 vor dem Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Der 1957 gegründete Wissenschaftsrat ist das wichtigste wissenschaftliche Beratungsgremium in Deutschland. weiterlesen…

E-Roller dürfen bald fahren

Elektrokleinstfahrzeuge: EU hat zugestimmt – Verordnung wird Bundesrat zugeleitet

Sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge (vulgo: E-Roller oder E-Scooter) sollen in Deutschland noch vor der Sommerpause auf den Weg gebracht werden: Die Notifizierung auf europäischer Ebene ist abgeschlossen, am 03.03.2019 hat auch das Bundeskabinett die Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr beschlossen. Damit kann der Entwurf jetzt dem Bundesrat zugeleitet werden. Die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung soll noch im Frühjahr 2019 in Kraft treten, sobald der Bundesrat zugestimmt hat. weiterlesen…

Netzausbaubeschleunigungsgesetz verabschiedet

Altmaier: „Wir beschleunigen den Netzausbau“ – Bundestag verabschiedet Netzausbaubeschleunigungsgesetz

Das von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) (siehe: solarify.eu/netzausbaubeschleunigungsgesetz-ubertragungsnetz-nabeg) ist am 04.04.2019 vom Bundestag verabschiedet worden. Altmaier dazu: „Das ist ein großer Erfolg und wird die Energiewende wieder einen wesentlichen Schritt voranbringen. Denn mit diesem Gesetz können wir die Genehmigungsverfahren für den Neubau von Stromleitungen in Deutschland vereinfachen und beschleunigen sowie bestehende Stromleitungen verstärken und optimieren, ohne dabei Abstriche bei der frühzeitigen und umfassenden Beteiligung der Menschen zu machen. So können wir die dringend notwendige Netzinfrastruktur für eine nachhaltige Stromversorgung ermöglichen.“ weiterlesen…

Schrottmeiler Mochovce gefährlich

Umwelt-Institut: Atom-Ruine nicht ans Netz!

Das Umweltinstitut München warnt: „Zum ersten Mal seit der Katastrophe von Fukushima soll im Juli wieder ein Atomkraftwerk (AKW) in Europa in Betrieb gehen. Die Technik des Reaktors im slowakischen Mochovce – nur 400 Kilometer von Deutschland entfernt – stammt noch aus den 70er Jahren, ist völlig veraltet und mangelhaft. In den 90ern wurde das Projekt eigentlich schon verworfen – die Reaktorbaustelle wurde zur Atomruine. Erst 15 Jahre später wurde der Bau fortgesetzt, bei der Fertigstellung kam es zu zahlreichen Pannen.“ weiterlesen…