Heizungsmarkt noch immer von fossilen Energieträgern dominiert

BEE legt Vorschläge zum Förderstopp für fossile Heizungen vor

Der BEE hat am 29.03.2017 ein Positionspapier zur Einstellung der Förderung für fossil befeuerte Heizungen veröffentlicht. Darin fordert der BEE im Einklang mit den Energie- und Klimazielen u.a. ein Fördersystem, das ab 2018. weiterlesen…

Politik ist gefragt

WWF zur Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland“ des BMWi und UBA

Umwelt- und Klimaschutz ist das drittwichtigste Thema für die Bevölkerung in Deutschland. So das Ergebnis der Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland“ von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt, zu der der WWF am 15.04.2017 wie folgt Stellung nimmt. Dabei ist der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen für die meisten kein Selbstläufer. weiterlesen…

SNB soll divestieren

Offener Brief an Direktorium der Schweizerischen Nationalbank gegen fossile Investitionen

Studie Fossile Anlagen der SNB - Titel © Artisans dela TransitionEin Klimaschutz-Memento der Klima-Allianz Schweiz fordert die Schweizerische Nationalbank auf, Investitionen in fossile Energien zu stoppen. Mehr als 130 Persönlichkeiten – dazu innerhalb weniger Tage 1.350 Unterstützer – fordern die Schweizer Nationalbank auf, einen Ausstiegsplan aus fossilen Energien vorzulegen. Denn eine Studie („USA-Finanzanlagen der Schweizer Nationalbank in fossile Unternehmen: ein Desaster für Rendite und Klima“) habe aufgedeckt, dass die Schweizer Nationalbank weiterhin knapp 11 Prozent des US-Aktienportfolios in fossile Industrien investiere. Der CO2-Ausstoß dieser Anlagen entspreche den gesamten Emissionen der Schweiz. weiterlesen…

876 Millionen für Energieforschung

Zypries: „Energieforschung ist strategisches Element der Energiewende“ – Bundesbericht Energieforschung 2017

Bundesbericht Energieforschung 2017- Titel © Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF), Ursula Raapke: Verbundvorhaben unverDROSSen - Detektion, Prüfung und Bewertung von Dross im Großgussbereich. Gefördert durch das BMWi, Förderkennzeichen 0325802ADas Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 12.04.2017 den von der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, vorgelegten Bundesbericht Energieforschung 2017 beschlossen. Der Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung in der Energieforschung und fasst Fördermittel der Bundesländer und der EU-Forschungspolitik im Energiebereich zusammen. Fortschritte und aktuelle Entwicklungen in der Forschungsförderung werden damit transparent dargestellt. weiterlesen…

Klimawandel wirkt sich auf Natur aus

Aus friedlichem Miteinander wird plötzlich Konkurrenz

Wissenschaftler sind sich einig darüber, dass der Klimawandel nicht nur Hitzewellen und Überschwemmungen verursacht, sondern auch die biologische Vielfalt verringert. Doch die spezifischen Prozesse, die zum Artenverlust führen, sind jedoch noch wenig erforscht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und der Universität Leipzig haben nun in einem verblüffenden Experiment eine der möglichen Ursachen für den Artenverlust durch Klimawandel gefunden: Bei steigenden Temperaturen verändern sich die komplexen Beziehungen zwischen den Arten. Beutetiere werden nicht nur zu stärkeren Konkurrenten um knappe Ressourcen, sondern auch noch begehrter als Beute für ihre Räuber. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht. weiterlesen…

Geringere Gletscherrückgänge

Alpenvereins-Gletscherbericht mit Fakten zum vergangenen Gletscherjahr

Gletscherbericht 2015_16 des ÖAV - Titel © ÖAV90 Gletscher haben die Beobachter des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) 2015/2016 für Messungen besucht. Der aktuelle Gletscherbericht zeigt, dass der durchschnittliche Längenverlust der Gletscher im Berichtsjahr 2015/2016 mit 14,2 Metern deutlich unter dem Vorjahreswert und auch unter dem Mittel der vergangenen zehn Jahre liegt. weiterlesen…

Solar-Geschäftsklima auf Siebenjahreshoch

„Talsohle endlich durchschritten“

„Die Zeichen stehen wieder auf Wachstum. Der Geschäftsklimaindex in der deutschen Solarwirtschaft ist auf höchstem Stand seit sieben Jahren“, meldet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und rechnet „mit weiter anziehender PV-Nachfrage aufgrund attraktiver Renditeerwartungen und Finanzierungsangebote für Gewerbe- und Immobilienbesitzer“. weiterlesen…

Abschied vom Auto

Umweltbewusstsein 2016: Mehrheit der Deutschen will nicht mehr so stark aufs Auto angewiesen sein

Eine große Mehrheit der Deutschen will nicht mehr so stark auf das Auto angewiesen sein – sagt unter anderem die Umweltbewusstseinsstudie, eine repräsentative Umfrage von BMUB und UBA – so am 12.04.2017 das BMUB in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem UBA. 91 % der Befragten sagen demnach, dass das Leben besser werde, wenn der oder die Einzelne nicht mehr auf ein Auto angewiesen ist. 79 % wünschen sich eine Stadtentwicklung, die die Alternativen zum Auto stärkt, für ihre eigene Stadt oder Gemeinde. weiterlesen…

Flasbarth warnt vor Wettbewerbsverzerrungen


Umwelt-Staatsekretär pocht auf Klimaschutz – „Müssen eine Brandmauer gegen die USA errichten“

Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth warnte in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel vor Wettbewerbsverzerrungen durch Senkungen von Umweltstandards in den USA. Dennoch will er das Land im Klimaabkommen halten – und hofft auf einen Gipfel in Hamburg. Mit freundlicher Genehmigung von . weiterlesen…

„Die Blockade der Energiewende wird die USA teuer zu stehen kommen“

Kommentar von Claudia Kemfert

Prof. Dr. Claudia Kemfert leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin. Der Beitrag gibt die Meinung der Autorin wieder

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump steht wie kein anderer vor ihm für die Vergangenheit. Er kämpft für die Energiepolitik von Gestern, oder besser: er kämpft für die Energiepolitik von vor 25 Jahren. Alles, was damals gut schien, will er möglichst lang konservieren: Kohle, Atom und Öl. Zukunft findet für ihn nicht statt. Kein Wunder, dass er jede seriöse wissenschaftliche Prognose verweigert und den Klimavertrag aufkündigen will. Seine ersten Amtshandlungen waren somit, einen Skeptiker des Klimawandels als Chef der Umweltbehörde zu berufen und einen ehemaligen Ölkonzernlenker zum Außenminister, der zwar den Klimawandel anerkennt, aber ebenfalls für die Interessen der fossilen Energieindustrie steht. Nun will Trump per Dekret die Klimapolitik seines Vorgängers aufheben. Für den internationalen Klimaschutz brechen schlechte Jahre an. Auch wenn Trump das Pariser Klimaabkommen nicht ohne weiteres verlassen kann und die Energiewende auch in Amerika vorangeht – die Stärkung des fossilen Kapitals durch den US-Präsidenten verschärft den Kampf zwischen alter und neuer Energiewelt. (Foto: Claudia Kemfert Foto © claudiakemfert.de) weiterlesen…