Gabriels Rede zum Atom-Endlager


„AKW teuerste Form, mit der man die Stromproduktion organisieren kann“

Sigmar Gabriel - Screenshot © bundestag.de_mediathekAm 15. Dezember 2016 hielt der Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, im Deutschen Bundestag eine Rede zum Entwurf des Gesetzes zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung vor dem Deutschen Bundestag in Berlin – Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Kommunen gemeinsam effizienter

Kommunale Netzwerke-Richtlinie wechselt erweitert in das Bundesumweltministerium

Das BMUB übernimmt zum 01.01.2017 die Zuständigkeit für die Fördermaßnahme für kommunale Energieeffizienz-Netzwerke aus dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) des BMUB. Laut Pressemitteilung des BMUB vom 21.12.2016 sollen die neuen Förderbedingungen gleichzeitig um das Thema Ressourceneffizienz erweitert werden. weiterlesen…

AGEB: Energieverbrauch 2016 gestiegen


Erdgas im Plus – Etwas mehr Erneuerbare – Weniger Kohle und Kernkraft

AGEB-Logo2016 erreicht der Energieverbrauch in Deutschland 13.427 Petajoule (PJ) oder 458,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) – 1,6 Prozent mehr als 2015. Der Zuwachs beruht laut der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) auf dem Einfluss der gegenüber dem Vorjahr kälteren Witterung sowie auf dem diesjährigen Schalttag, der anhaltend positiven wirtschaftlichen Entwicklung und dem Bevölkerungszuwachs. weiterlesen…

Erste Solarstraße der Welt geht in Frankreich ans Netz

Ähnliche Entwicklungen in USA, den Niederlanden und Deutschland

Entwickelt wurde die Solarstraße vom französischen Unternehmen Colas, das auf Straßen- und Schienenbau spezialisiert ist, gemeinsam mit dem französischen Solarinstitut INES (Institut national de l’énergie solaire) und unterstützt durch die französische Agentur für Umwelt und Energie (ADEME). Die sieben Millimeter dicken Wattway genannten Solarpanels können direkt auf der Fahrbahn angebracht werden, Glasplatten wie bei anderen Entwicklungen sind nicht nötig. weiterlesen…

2016 erneut mit Temperaturrekord

Stellungnahme des Deutschen Klima-Konsortiums zum aktuellen globalen Temperaturtrend und den Weltklimaverhandlungen in Marrakesch

Nach dem bisher wärmsten Jahr 2015 erreichte die globale Mitteltemperatur im Jahr 2016 erneut Rekordwerte, teilt das Deutsche Klima-Konsortium. Laut der amerikanischen Wetterbehörde NOAA zeigen die aktuell vorliegenden globalen Messwerte für 2016 im Zeitraum Januar bis November eine Temperaturabweichung um 0,94 °C über dem entsprechenden Mittelwert der ersten elf Kalendermonate für das 20. Jahrhundert. weiterlesen…

Navi für Energiewende

Auftakt für Kopernikus-Projekt zu systemischen Vernetzungen

Werden in Zukunft mehr Elektroautos oder Wasserstoff-Busse über Deutschlands Straßen fahren? Wo sollte das Stromnetz mit Erdkabeln ausgebaut werden und wo fehlt dafür die Akzeptanz in der Bevölkerung? Antworten auf diese Fragen sucht das Kopernikus-Projekt ENavi, das ein Navigationsmodell für die Energiewende erstellen wird. Mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 76 Institutionen tagten vom 19. bis 21. Dezember 2016 unter Koordination des Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Berlin, um ENavi auf den Weg zu bringen. weiterlesen…

Ratschlag gegen die Unwahrheit

„Nehmen wir uns Zeit, und machen uns die Mühe, Falschinformationen zu korrigieren“

Wenn in Zeitungen und den sogenannten sozialen Medien (inzwischen auch ständig vom künftigen US-Präsidenten) unhaltbare wissenschaftliche Behauptungen verbreitet werden – „was sollen Forscher dann tun?“ fragt das Portal klimafakten.de. Phil Williamson plädiere im Fachmagazin Nature für „unverdrossenes Widersprechen“, und er mache „einen ganz konkreten, innovativen Vorschlag“. weiterlesen…

Methan-Emissionen stellen Forscher vor Rätsel

Treibhauskonzentration steigt rapide – ungeklärt warum

Kühe in Katalonien - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft - 20130104-01363Das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) muss meist ganz allein für den Klimawandel herhalten – das 28mal stärkere Methan (CH4 – nach anderen Quellen 33mal) wird oft vernachlässigt – zu Unrecht, denn etwa ein Viertel der anthropogenen Erderwärmung ist laut Weltklimarat Methan-Emissionen geschuldet. Allerdings zerfällt Methan schon nach rund zehn Jahren in der Atmosphäre – Emissionsverringerungen zeigen also schnelle Wirkung. Zwei Studien lassen jetzt allerdings aufhorchen: Denn der Methan-Gehalt der Atmosphäre hat seit 2007 weltweit stark zugenommen und der Trend zeigt steil nach oben. Wissenschaftler suchen noch nach einer Erklärung – und nach Abhilfe. Gleich zwei Studien schlagen Alarm: „The global methane budget 2000–2012“ von 81 Forschern in Earth System Science Data und „The growing role of methane in anthropogenic climate change“ in den Environmental Research Letters, danach sind die Methan-Emissionen in den vergangenen zehn Jahren zehnmal schneller angestiegen als von 2000 bis 2006. weiterlesen…

D und B wollen AKW-Info-Austausch verbessern

Abkommen zur nuklearen Sicherheit unterzeichnet – BBU: „Augenwischerei!“

Barbara Hendricks vor DENEFF-Jahresauftaktkonferenz - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftNach „nur“ rund zehnmonatigen Verhandlungen haben Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der belgische Vizepremier Jan Jambon am19.12.2016 ein bilaterales Abkommen zur nuklearen Sicherheit unterzeichnet. Hendricks freute sich laut einer BMUB-Pressemeldung, „dass es in so kurzer Zeit gelungen ist, die Verhandlungen erfolgreich abzuschließen. Das unterstreicht die hohe Bedeutung, die Deutschland und Belgien dem Thema nukleare Sicherheit beimessen.“ Kern des Abkommens ist die Bildung einer gemeinsamen Expertenkommission und ein regelmäßiger Informationsaustausch zu Fragen der nuklearen Sicherheit. weiterlesen…

Wärme­menge 2015 gestiegen

Abgegebene Wärme­menge hat um 4,7 % zugenommen

Um 4,7 Prozent ist die Wärmeabgabe in Deutschland 2015 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, so das Statistische Bundesamt destatis. Das entspricht rund 157 TWh, die Netzbetreiber als Wärmeenergie im letzten Jahr geliefert haben. Der Anstieg ging im Wesentlichen auf die gegenüber dem sehr milden Vorjahr etwas kühlere Witterung und den damit verbundenen höheren Wärmebedarf vor allem privater Haushalte zurück. weiterlesen…