Erste Solarstraße der Welt geht in Frankreich ans Netz

Ähnliche Entwicklungen in USA, den Niederlanden und Deutschland

Entwickelt wurde die Solarstraße vom französischen Unternehmen Colas, das auf Straßen- und Schienenbau spezialisiert ist, gemeinsam mit dem französischen Solarinstitut INES (Institut national de l’énergie solaire) und unterstützt durch die französische Agentur für Umwelt und Energie (ADEME). Die sieben Millimeter dicken Wattway genannten Solarpanels können direkt auf der Fahrbahn angebracht werden, Glasplatten wie bei anderen Entwicklungen sind nicht nötig. weiterlesen…

2016 erneut mit Temperaturrekord

Stellungnahme des Deutschen Klima-Konsortiums zum aktuellen globalen Temperaturtrend und den Weltklimaverhandlungen in Marrakesch

Nach dem bisher wärmsten Jahr 2015 erreichte die globale Mitteltemperatur im Jahr 2016 erneut Rekordwerte, teilt das Deutsche Klima-Konsortium. Laut der amerikanischen Wetterbehörde NOAA zeigen die aktuell vorliegenden globalen Messwerte für 2016 im Zeitraum Januar bis November eine Temperaturabweichung um 0,94 °C über dem entsprechenden Mittelwert der ersten elf Kalendermonate für das 20. Jahrhundert. weiterlesen…

Navi für Energiewende

Auftakt für Kopernikus-Projekt zu systemischen Vernetzungen

Werden in Zukunft mehr Elektroautos oder Wasserstoff-Busse über Deutschlands Straßen fahren? Wo sollte das Stromnetz mit Erdkabeln ausgebaut werden und wo fehlt dafür die Akzeptanz in der Bevölkerung? Antworten auf diese Fragen sucht das Kopernikus-Projekt ENavi, das ein Navigationsmodell für die Energiewende erstellen wird. Mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 76 Institutionen tagten vom 19. bis 21. Dezember 2016 unter Koordination des Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Berlin, um ENavi auf den Weg zu bringen. weiterlesen…

Ratschlag gegen die Unwahrheit

„Nehmen wir uns Zeit, und machen uns die Mühe, Falschinformationen zu korrigieren“

Wenn in Zeitungen und den sogenannten sozialen Medien (inzwischen auch ständig vom künftigen US-Präsidenten) unhaltbare wissenschaftliche Behauptungen verbreitet werden – „was sollen Forscher dann tun?“ fragt das Portal klimafakten.de. Phil Williamson plädiere im Fachmagazin Nature für „unverdrossenes Widersprechen“, und er mache „einen ganz konkreten, innovativen Vorschlag“. weiterlesen…

Methan-Emissionen stellen Forscher vor Rätsel

Treibhauskonzentration steigt rapide – ungeklärt warum

Kühe in Katalonien - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft - 20130104-01363Das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) muss meist ganz allein für den Klimawandel herhalten – das 28mal stärkere Methan (CH4 – nach anderen Quellen 33mal) wird oft vernachlässigt – zu Unrecht, denn etwa ein Viertel der anthropogenen Erderwärmung ist laut Weltklimarat Methan-Emissionen geschuldet. Allerdings zerfällt Methan schon nach rund zehn Jahren in der Atmosphäre – Emissionsverringerungen zeigen also schnelle Wirkung. Zwei Studien lassen jetzt allerdings aufhorchen: Denn der Methan-Gehalt der Atmosphäre hat seit 2007 weltweit stark zugenommen und der Trend zeigt steil nach oben. Wissenschaftler suchen noch nach einer Erklärung – und nach Abhilfe. Gleich zwei Studien schlagen Alarm: „The global methane budget 2000–2012“ von 81 Forschern in Earth System Science Data und „The growing role of methane in anthropogenic climate change“ in den Environmental Research Letters, danach sind die Methan-Emissionen in den vergangenen zehn Jahren zehnmal schneller angestiegen als von 2000 bis 2006. weiterlesen…

D und B wollen AKW-Info-Austausch verbessern

Abkommen zur nuklearen Sicherheit unterzeichnet – BBU: „Augenwischerei!“

Barbara Hendricks vor DENEFF-Jahresauftaktkonferenz - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftNach „nur“ rund zehnmonatigen Verhandlungen haben Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der belgische Vizepremier Jan Jambon am19.12.2016 ein bilaterales Abkommen zur nuklearen Sicherheit unterzeichnet. Hendricks freute sich laut einer BMUB-Pressemeldung, „dass es in so kurzer Zeit gelungen ist, die Verhandlungen erfolgreich abzuschließen. Das unterstreicht die hohe Bedeutung, die Deutschland und Belgien dem Thema nukleare Sicherheit beimessen.“ Kern des Abkommens ist die Bildung einer gemeinsamen Expertenkommission und ein regelmäßiger Informationsaustausch zu Fragen der nuklearen Sicherheit. weiterlesen…

Wärme­menge 2015 gestiegen

Abgegebene Wärme­menge hat um 4,7 % zugenommen

Um 4,7 Prozent ist die Wärmeabgabe in Deutschland 2015 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, so das Statistische Bundesamt destatis. Das entspricht rund 157 TWh, die Netzbetreiber als Wärmeenergie im letzten Jahr geliefert haben. Der Anstieg ging im Wesentlichen auf die gegenüber dem sehr milden Vorjahr etwas kühlere Witterung und den damit verbundenen höheren Wärmebedarf vor allem privater Haushalte zurück. weiterlesen…

Ers­te Ausschreibungen nach EEG 2017


Bundesnetzagentur star­tet neuen Prozess – „Pilotphase bisheriger Freiflächenausschreibungen erfolgreich verlaufen“

Die Bundesnetzagentur hat am 12.12.2016 die erste Ausschreibung für Solaranlagen ab einer installierten Leistung von 750 kW nach dem EEG 2017 bekannt gegeben. „Mit dem Jochen Homann - Foto © Gerhard Hofmann Agentur Zukunft 20140521ersten Ausschreibungsverfahren nach dem EEG 2017 wird die wettbewerbliche Bestimmung der Höhe der Zahlungen weiterentwickelt und fortgesetzt. Die Pilotphase der bisherigen Freiflächenausschreibungen ist erfolgreich verlaufen“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. weiterlesen…

Bundesrat nickt Atomentsorgung und KWK ab


Bundesrat stimmt zentralen Energievorhaben zu: Milliardenpakt für Atomausstieg und Regelungen zu Kraft-Wärme-Kopplung und Eigenversorgung

Bundesratsplenum mit Schrift auf Glas - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDie Finanzierung des Atomausstiegs ist beschlossene Sache. Am 16.12.2016 stimmte der Bundesrat dem Milliardenpaket zu – und der Umsetzung des zwischen Wirtschaftsminister Gabriel und EU-Wettbewerbskommissarin Vestager vereinbarten Energiepaketes mit den Änderungen von KWK-Bestimmungen und zur Eigenversorgung. Tags zuvor hatte der Bundestag die Gesetzgebungsvorhaben in zweiter und dritter Lesung verabschiedet. weiterlesen…

„Klimazusage einhaltbar“

Hendricks vor Untersuchungsausschuss – Beamter verteidigt Regierungs-Kungelei

Umweltausschuss Anhörung zu Tschernobyl Fukushima Publikum - Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftUmweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sieht die Klimaschutz-Selbstverpflichtung Deutschlands nicht gefährdet, auch dann nicht, wenn der Anteil von Dieselfahrzeugen am Fahrzeugbestand sinkt – berichtet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages schränkte sie aber ein, das sei lediglich die Meinung ihres Hauses. (Diesel stoßen zwar weniger klimaschädliches CO2 aus als Benziner, haben aber das Problem hoher Stickoxid-Emissionen, die zu Atemwegserkrankungen führen können.) weiterlesen…