BEE begrüßt Verbesserungen in KWKG und EEG

Änderungsgesetz positiv bewertet

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßte in einer Medienmitteilung die „nun endlich getroffene Festlegung“, dass saubere Erneuerbare Energien Vorrang vor fossilen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen haben. „Wir werden uns sehr dafür einsetzen, dass die Vorrangregelung für Erneuerbare Energien gegenüber fossilen und nuklearen Anlagen künftig gelebte Rechtspraxis wird“, bekräftigte Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des BEE. Der BEE sehe hier sowohl die Bundesnetzagentur als auch die Netzbetreiber in der Pflicht, geltendes Recht umzusetzen. weiterlesen…

2016 rund 32 Prozent EE

Knapp ein Drittel Erneuerbaren-Anteil – Rekordeinspeisung bei Wind-Offshore – Druck auf Netzausbau steigt

Die Erneuerbaren Energien haben 2016 etwa 32 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Schätzung. Demnach könnten über 191 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen bis zum Jahresende erzeugt werden. Das wäre ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr: 2015 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien mit knapp über 187 Mrd. kWh bei 31,5 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Laut Energiekonzept der Bundesregierung soll bis 2020 der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch 35 Prozent betragen. weiterlesen…

Die Zukunft: Schwimmende Windparks

Erste Offshore-Windanlage auf hoher See

Außerhalb von Nord- und Ostsee ist es meist zu tief für klassische Wind-Offshore-Parks. Schwimmende Anlagen, die sich auch in größeren Tiefen installieren lassen, sollen deshalb das größere Potenzial ausschöpfen. Ab Ende 2017 soll vor der schottischen Nordostküste der weltweit erste schwimmende Windpark, „Hywind Scotland“, jährlich rund 135 Gigawattstunden Strom erzeugen. weiterlesen…

Warnung vor Klimawandel-Verharmlosung

DBU: Politiker und Prominente verharmlosen zunehmend Klimawandel – Gentechnik nicht verteufeln

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat davor gewarnt, dass die Verharmlosung des Klimawandels immer weiter um sich greife. In der Neuen Osnabrücker Zeitung (28.12.2016) fand es DBU-Generalsekretär Heinrich Bottermann unverantwortlich, ja „ganz und gar unredlich“, wenn Politiker und Prominente, auch aus politischen Parteien, die zur Wahl antreten, den Menschen weismachten, vergangene Lebensweisen seien trotz des globalen Temperaturanstiegs auch in Zukunft möglich. weiterlesen…

Elektromobilität spannungslos


Bilanz von „ernüchternd“ über „Ladenhüter“ bis „Flop“

E-Mobilität - Deutsche Öko-Autos - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDie Bilanz nach einem knappen halben Jahr Umweltbonus für Elektromobilität sei „ernüchternd“, diagnostiziert der „FOCUS„: Seit dem 02.07.2016 seien beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ganze 7.370 Anträge auf Zuschuss zum Kauf eines E-Autos oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeugs gestellt worden. In der Rheinischen Post waren es noch weniger… weiterlesen…

Licht und Schatten

BUND-Jahresbilanz 2016

Nach Auffassung von Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), war die Umweltpolitik im Jahr 2016 durch Fortschritte im Natur- und Klimaschutz, im Kampf gegen die Luftverschmutzung und durch wachsenden Widerstand gegen die umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP und Ceta geprägt – so eine BUND-Medienmitteilung.
weiterlesen…

Pro t CO2 3 m2 arktischer Meereisverlust

Messungen zeigen Zusammenhang zwischen individuellem CO2-Ausstoß und Abschmelzen des arktischen Sommereises

Kein Zweifel in der Arktis - die Eisberge vor Grönland nehmen ab - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftFür jede Tonne Kohlendioxid, die ein Mensch irgendwo auf der Erde freisetzt, schwindet das sommerliche Meereis in der Arktis um drei Quadratmeter. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Dirk Notz, Leiter einer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Meteorologie, und Julienne Stroeve, Forscherin am Amerikanischen National Snow and Ice Data Center, Anfang November in der Zeitschrift Science veröffentlicht haben. weiterlesen…

Bauern wollen Strommaut verlangen

Landwirte fordern Geld für künftige Kabel unter ihren Äckern

So mancher Bauer wird unter seinem Grund und Boden für den Bau gigantischer unterirdischer HGÜ- Stromtrassen quer durch Deutschland Bauarbeiten dulden müssen. Dafür fordert einer der Lobbyverbände jetzt mehr als nur eine einmalige Entschädigung – eine Maut. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. weiterlesen…

Las Vegas leuchtendes Grünstrom-Vorbild

Energieverbrauch wie 1950 – Energiewende in Las Vegas

Der Name klingt paradox: „Las Vegas“ heißt auf deutsch „die Flussauen“, der Grund zur Namensgebung 1829 für den Kundschafter einer Handelskarawane und Entdecker Raphael Rivera lag in den artesischen Quellen, die grünes Wachstum in der Wüste provozierten. Heute ist die Glücksspielmetropole in der Wüste von Nevada berüchtigt für ihren gigantischen Energieverbrauch. Nun will die Stadtverwaltung vollständig auf Erneuerbare Energien umsteigen. Joachim Wille (klimaretter.info) beschrieb am 23.12.2016 in der Frankfurter Rundschau den Weg der Glitzerstadt vom Nachhaltigkeits-Zombie zur größten Ökostrom-Stadt der USA – noch ist sie unterwegs. (Foto: Las Vegas – Feb_2019 – © Von Missvain – Eig. Werk, CC BY 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Standardwerk zum Klimawandel


Klimawandel in Deutschland: Entwicklung, Folgen, Risiken und Perspektiven

klimawandel-in-deutschland-titel-springer-verlagErst jetzt notiert: Bereits am 03.11.2016 erschien im Wissenschaftsverlag Springer das 346seitige Buch “Klimawandel in Deutschland“ (Open Access), herausgegeben von Guy Brasseur, Daniela Jacob und Susanne Schuck-Zöller vom Climate Service Center Germany (GERICS) am Helmholtz-Zentrum Geesthacht. weiterlesen…