Hoher VW-Manager in den USA verhaftet


Chef des US-Compliance-Büros vor Haftrichter – 169 Jahre?

nyt-logoWährend in Detroit eine der größten Automessen eröffnet wird – auch VW ist dabei – glänzt Konzernchef Matthias Müller völlig unüblich mit Abwesenheit. Er wird wissen, warum, denn wie die New York Times (NYT) meldete, hat das FBI am 07.01.2017 in Florida den Volkswagen-Manager Oliver Schmidt verhaftet. Ihm VW-Six - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunftwird vorgeworfen, er habe geplant, „die Vereinigten Staaten zu betrügen“, als Quellen zitiert das Blatt „zwei Personen, die Kenntnis von der Verhaftung hatten“, und nennt die Festnahme „eine Eskalation der Ermittlungen gegen den Autohersteller im Betrugsskandal wegen Dieselemissionen“. weiterlesen…

Jenseits der Erwärmung neue Eiszeit?


Wissenschaftler sehen bisher unbekannte Konsequenz des Klimawandels

Winter in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20150131_102652Forscher fürchten, dass der Klimawandel lebenswichtige Meeresströmungen im Atlantik zusammenbrechen lassen könnte, mit der Folge einer starken Abkühlung in Europa und Nordamerika. Eine neue am 04.01.2017 im Wissenschaftsjournal Science Advances veröffentlichte Studie kommt zu besorgniserregenden Ergebnissen. HuffPo logoEin Artikel aus der Huffington Post. weiterlesen…

China an der Weltspitze

Weltmarktführer in Erneuerbaren Energien – Warnung vor Trumps Plänen

flagge-chinaChina ist 2016 dank einer massiven Steigerung der Auslandsinvestitionen zum Weltmarktführer im Bereich der Erneuerbaren Energien aufgestiegen. Die Volksrepublik habe ihre diesbezüglichen Geldanlagen jährlich um 60 Prozent auf einen aktuellen Rekordwert von 30 Milliarden Euro geschraubt, heißt es in einer Medienmitteilung über einen am 06.01.2017 veröffentlichten Bericht des amerikanischen Instituts für Energiewirtschaft und Finanzanalyse (IEEFA) in Cleveland, Ohio. In China prodzierten inzwischen fünf der sechs größten Modulhersteller der Welt. weiterlesen…

EE legen zu, Kohleverbrauch sinkt, Emissionen steigen


Agora zieht gemischte Bilanz der Energiewende 2016 – Tempo reicht jedoch nicht, um die Klima- und Effizienzziele 2020 zu erreichen

energiewende-im-stromsektor-agora-jahresauswertung-20162016 hat für die Energiewende sowohl gute als auch schlechte Nachrichten gebracht – zeigt die Jahresauswertung 2016 von Agora Energiewende: Einerseits sei das Stromsystem das dritte Jahr in Folge klimafreundlicher geworden, hätten sich Gaskraftwerke Marktanteile von Kohlekraftwerken zurückerobert, sei der Atomausstieg nach Plan verlaufen, hätten Erneuerbare-Energien-Anlagen so viel Strom wie nie zuvor geliefert und seien Stromverbrauch und Zustimmung der Bevölkerung zur Energiewende auf sehr hohem Niveau weiterhin gewachsen. Andererseits seien die Gesamt-Klimagasemissionen Deutschlands abermals gestiegen, würden die Haushalts-Strompreise 2017 erstmals die Marke von 30 ct/kWh überspringen, und die Fortschritte so langsam erfolgen, dass die für 2020 gesetzten Klimaschutz- und Effizienzziele nur noch mit einer großen zusätzlichen Kraftanstrengung zu erreichen sind. weiterlesen…

Fleisch und Milch teurer?


Abbau umweltschädlicher Subventionen stockt – Krautzberger: „Blinder Fleck beim Klimaschutz“

Kühe in Katalonien - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft - 20130104-01363Fleisch- und Milchproduktion schaden dem Klima mehr als Getreide, Obst oder Gemüse. Daher forderte das Umweltbundesamt (UBA) jetzt, uba-logobisher mehrwertsteuer- privilegierte tierische Produkte mit dem vollen Mehrwertsteuersatz zu belegen. Der Vorschlag spaltet Gemüter, Parteien und Meinungen.
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Dieselgate: Erster VW-Manager verurteilt

Gefängnisstrafe für VW-Mitarbeiter in Südkorea

VW TDI - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150930_144005Der VW-Dieselgate-Skandal kostet die ersten Führungskräfte ihre persönliche Freiheit: In Südkorea ist ein VW-Vorständler namens Yun zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Wegen Urkundenfälschung, er hatte Zulassungsdokumente für Importfahrzeuge manipuliert, erhielt er 18 Monate Gefängnis – wie zahlreiche Medien (Reuters, NZZ, etc.) meldeten. Ein 52-jähriger Mann dieses Namens war im Juli des vergangenen Jahres in Seoul verhaftet worden. weiterlesen…

ICCT: Diesel-Skandal noch größer als befürchtet

Reale Emissionen moderner Diesel-Autos sieben Mal höher als gesetzlich erlaubt

diesel-auspuff-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-20161021Die Stickoxid-Emissionen moderner Diesel-Pkw liegen sieben Mal höher als es die seit September 2014 geltende Abgasnorm Euro 6 erlaubt. Zu dieser Erkenntnis gelangt eine am 06.01.2017 in Berlin vorgestellte Studie der unabhängigen Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT), welche die VW-Affäre mit ins Rollen gebracht hat. Wenn der ICCT mit seiner (bereits am 11.10.2014 erstmals teilweise publizierten) Studie Recht hat, sind viele Dieselautos schmutziger als Lkw. weiterlesen…

Krautzberger vorn

DUH-Dienstwagencheck: Nur drei “Grüne Karten“ für Bundesbehörden – UBA-Chefin, die BA für Gewässerkunde und das BPA

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) untersuchte wie alljährlich den CO2-Ausstoß der Dienstfahrzeuge sowie Mobilitätsstrategien von 29 deutschen Bundesbehörden und 18 öffentlichen Unternehmen und Landesbanken. („Acht öffentliche Unternehmen bzw. Landesbanken verweigerten die Auskunft und setzten erneut auf Intransparenz“, so eine DUH-Pressemitteilung) Eine erfreuliche Entwicklung stellt die DUH bei den Mobilitätsstrategien fest und würdigt drei vorbildliche ‚Best Practice‘ Beispiele. weiterlesen…

Biosprit-Anteil leicht gesunken


Anteil der Biokraftstoffe leicht rückläufig

sonnenblumen-bei-esponella-katalonien-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyDer Anteil von Biokraftstoffen am Gesamtkraftstoffbedarf ist laut einer Meldung des parlamentseigenen Pressedienstes heute im bundestag (hib) leicht gesunken. Wie die Bundesregierung in ihrem als Unterrichtung (18/10711) vorgelegten Bericht zur Steuerbegünstigung für Biokraftstoffe mitteilt, deckten 2015 Biokraftstoffe 5,2 Prozent des Kraftstoffbedarfs ab. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil bei 5,4 Prozent gelegen. weiterlesen…

Nationaler Mindestpreis für CO2-Emissionen „großer Unsinn“

„Wir halten das System stabil“

kkw-niederaussem-rwe-foto-franziska-vogt-fuer-solartify-20160702Ein etwas erstaunlicher Satz in der WELT: „RWE-Chef Rolf Martin Schmitz warnt vor neuen politischen Angriffen auf konventionelle Kraftwerksbetreiber“. Konventionelle Betreiber? Politische Angriffe? Das machte Solarify neugierig, deshalb hier Zitate aus einem Interview von Daniel Wetzel mit Schmitz in WELT-N24 – darin spricht der Chef von Europas größtem CO2-Emittenden „über die gesellschaftliche Akzeptanz des Kohleausstiegs und seinen Konzern als ‚Eckpfeiler‘ der Energiewende“. weiterlesen…