“Todeszone” im Indischen Ozean auf der Kippe

Klimaveränderung erwärmt Meere und verändert Nährstoffhaushalt

In den großen Sauerstoff-freien Bereichen der Ozeane, den so genannten Todeszonen, entweichen aufgrund mikrobieller Prozesse große Mengen an gasförmigem Stickstoff – ein Schlüsselelement für alles Leben auf der Erde. Diese Art von Todeszonen findet man an den Westküsten Nord- und Südamerikas, Namibias und auch an der Westküste Indiens im Arabischen Meer. Ein Forscherteam veröffentlichte eben in Nature Geoscience, dass sich eine weitere Todeszone im Golf von Bengalen ausdehnt. weiterlesen…

Oberleitungs-LKW: Option für umweltverträglichen Güterverkehr?

Alternative Antriebskonzepte im Fernverkehr notwendig

Wie der Straßengüterfernverkehr umweltverträglicher betrieben werden kann, steht im Zentrum des neu gestarteten Projekts „Bewertung und Einführungsstrategien für oberleitungsgebundene schwere Nutzfahrzeuge (StratON)“. Es wird geleitet vom Öko-Institut, das hierfür mit dem Fraunhofer-Institut IAO, der Hochschule Heilbronn und der Intraplan Consult GmbH zusammenarbeitet. Das berichtet die Presseabteilung des Öko-Instituts am 08.12.2016. Und weiter: weiterlesen…

Neue Klaus-Töpfer-Stiftungs-Juniorprofessur für Landnutzungskonflikte

Angesiedelt an Schnittstelle zwischen Humangeographie und Friedenswissenschaften: Verbindung von Umwelt und Konfliktforschung

Die Universität Landau-Koblenz hat in diesem Wintersemester zum ersten Mal die sogenannte „Klaus-Töpfer-Stiftungs-Juniorprofessur“ vergeben. Der berufene Umwelt- und Konfliktforscher Janpeter Schilling hielt zu diesem Anlass am 07.12.2016 seine Antrittsvorlesung auf dem Hambacher Schloss zum Thema „Landnutzungskonflikte“. Der 34-Jährige Hamburger wird in den nächsten sechs Jahren derartige Konflikte erforschen und über das Thema lehren. weiterlesen…

Kohle-Schlappe für Polen

Gericht stoppt größten Kraftwerksbau in EU

Ein Gericht in Danzig hat den geplanten Bau des größten Kohlekraftwerks in der EU gestoppt, schreibt Matthias Lambrecht am 07.12.2016 im greenpeace-magazin. Die Bedenken von betroffenen Gemeinden und Umweltschützern seien nicht ausreichend berücksichtigt worden. „Das Urteil ist ein Erfolg für den Klimaschutz in Polen, dessen Regierung weiterhin der fossilen Energie den Vorrang einräumt.“ weiterlesen…

EE: 8,1 Millionen Arbeitsplätze weltweit

Im Einsatz für die Erneuerbaren

Die Branche der Erneuerbaren Energien bietet in der Europäischen Union 1,2 Millionen Menschen Arbeit. Nur in China gibt es mehr Jobs in diesem Bereich. Das geht aus dem aktuellen World Energy Outlook hervor, den der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, am 30.11.2016 in Berlin vorstellte, und den eine Pressemitteilung des BMWi vom 05.12.2016 näher erläutert.
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Intelligente Daten – wie wirkt der Klimaschutz?

BMBF übergibt Federführung von Treibhausgas-Messnetz „ICOS“ an BMVI

Eine erfolgreiche Klimaforschung braucht vor allem mehr Daten und entsprechend hochmoderne Messstationen – nicht nur über Land, sondern auch auf den Weltmeeren. Auf dem Hohenpeißenberg in Oberbayern haben deshalb laut Pressemitteilung des BMBF vom 05.12.2016 Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär  im BMBF und Verkehrsminister Alexander Dobrindt, gemeinsam per Mausklick das Startsignal für die Forschungsinfrastruktur „Integrated Carbon Observation System“ (ICOS) gegeben. weiterlesen…

Deutsche Bischöfe fahren – ein bisschen – klimafreundlicher

Aber nur drei „Grüne Karten“ an deutsche Kirchenoberhäupter

CO2 damals noch unbedeutend für den ersten Bischof im Reich: Der Mainzer Dom um 1830 - Lithographie von Franz Josef Zimmermann (1794-1857) - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Deutsche Umwelthilfe (DUH) untersuchte wie jedes Jahr – diesmal zum 6. Mal – den CO2-Ausstoß der Dienstwagen von 47 Erzbischöfen, Bischöfen und sonstigen Kirchenoberhäuptern sowie ihrer Hilfsorganisationen. Grüne Karten für klimaverträgliche und saubere Dienstwagen erhielten Bischof Stefan Oster (Bistum Passau), Präsidentin Edda Bosse (Bremische Evangelische Kirche) sowie Erzbischof Ludwig Schick (Erzbistum Bamberg) – Schlusslicht ist Bischof Wolfgang Ipolt (Bistum Görlitz) mit 163 g CO2/km. weiterlesen…

Reaktionen auf Karlsruher Atom-Urteil

Hendricks: Bundesverfassungsgericht bestätigt Atomausstieg – und weitere

akw-neckarwestheim-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-20150505Es ist einigermaßen erstaunlich, welch unterschiedliches Echo die Karlsruher Entscheidung auslöste: Während sich die Umweltministerin „sehr zufrieden“ darüber zeigte, dass sowohl  „die entschädigungslose Rücknahme der Laufzeitverlängerungen“ als auch das Gesetzgebungsverfahren selbst verfassungskonform seien, begrüßte der BUND-Vorsitzende die „weitgehende Niederlage der AKW-Betreiber“ – Correct!v meinte, das Verfassungsgericht habe den AKW-Betreibern „in Teilen Recht“ gegeben, und warnte vor dem Ausgang der Vattenfall-Klage vor dem Weltbank-Schiedsgericht. Greenpeace sprach von „einem guten Tag für den Atomausstieg“. weiterlesen…

Atom-Konzerne erringen Teil-Sieg in Karlsruhe

Hals-über-Kopf-Atomausstieg kostet Steuerzahler viel Geld – Konzernen steht jedoch nur „angemessene“ Entschädigung zu

Das Bundesverfassungsgericht erachtet die Klagen der AKW-Betreiber E.on, RWE und Vattenfall gegen den Atomausstieg von 2011 nach dem Fukushima-GAU nur als teilweise berechtigt. „Die dreizehnte Novelle des Atomgesetzes ist im Wesentlichen mit dem Grundgesetz vereinbar“, so die Richter. Den EVU stehe aber wegen des beschleunigten Atomausstiegs eine „angemessene“ Entschädigung zu. „Aus den verlangten 19 Milliarden wird jedoch nichts“, so zahlreiche Medien in ersten Interpretationen (s. Handelsblatt). Dennoch titelten andere (manager-magazin): „Schlappe für Merkel“. weiterlesen…

100% EE für Brasilien

Greenpeace Energy [R]evolution Brasilien: DLR-Länderstudie zeigt Wege für komplett erneuerbare Energieversorgung auf

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben im Auftrag von Greenpeace International untersucht, wie die Energieversorgung Brasiliens bis ins Jahr 2050 durch den forcierten Ausbau Erneuerbarer Energien und Effizienzmaßnahmen nachhaltig umgestaltet werden kann. Die im Rahmen der Energy [R]evolution Projektreihe entstandene Studie zeigt Entscheidern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Wege und Handlungsoptionen auf, um die Energieversorgung zu einhundert Prozent auf Erneuerbare Ressourcen umzustellen und so den damit verbundenen Ausstoß von Kohlenstoffdioxid auf null zu senken. weiterlesen…