Après Marrakesch – was nun?
Analyse von Klaus Oberzig
Die UN-Klimakonferenz COP22 von Marrakesch ist mit wenig greifbaren Ergebnissen zu Ende gegangen. Auch wenn die Einschätzungen divergieren, den von vielen erhofften Durchbruch hat es nicht gegeben. Ein greifbares und beschlussfähiges Regelwerk liegt noch nicht vor. Auch für die finanzielle Unterstützung der ärmsten Staaten, die sogenannte Klimafinanzierung, ist wenig herausgekommen. weiterlesen…
Die Deutsche
Wenn sich VW-Besitzer mit Schummel-Abgasreinigung weigern nachzurüsten, müss sie den den Entzug der Zulassung befürchten. Darauf machte – so der parlamentseigene Pressedienst
Die COP 21 hat in Paris eine erhebliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen festgeschrieben. Deren tatsächliche Minderung muss jedoch vor Ort durch Effizienz und den Ausbau Erneuerbarer Energien
erfolgen. Die Bundesländer haben dabei eine wichtige Scharnierfunktion und können die Energiewende entscheidend voranbringen. Einen detaillierten Überblick über ihre unterschiedlichen Strategien, Stärken und Strukturen bietet die neu erschienene Ausgabe 2016/17 des regelmäßigen Bundesländerreports der Agentur für Erneuerbare Energien, so die
betonte Andreas Kuhlmann zum Auftakt im Berlin Congress-Center (bcc). Der Kongress bot mit 67 Referenten und mehr als 700 Teilnehmern ein Forum, in dem sich alle Akteure, Branchen und Sektoren einbringen konnten (
Renault Captur wiesen Spitzenwerte auf: Die Stickoxid-Grenzwert wurden um das 17- bzw. 16-fache überschritten; eine Mercedes B-Klasse 180D kam immer noch auf das 13-fache . Entsprechend fordert die DUH den sofortigen Zulassungs- und Verkaufsstopp sowie Einfahrtverbote in Umweltzonen für Diesel-Pkw, die nicht einmal den Euro-1-Grenzwert einhalten.
Treibhausgase zusätzlich zu bereits eingeleiteten Maßnahmen eingespart werden. Damit die Bundesregierung nicht schon am ersten klimapolitischen Meilenstein scheitere, müsse sie nun schnell zusätzliche Maßnahmen umsetzen, fordern die Umweltverbände.