Straßen liefern Energie

RWTH-Institut für Straßenwesen forscht an Straßen mit integrierter Photovoltaik

Wissenschaftler haben errechnet, dass schon 15% der Straßen und Schienenwege in Deutschland ausreichen würden, um mit neuartigen Solarzellen Deutschland komplett mit Strom zu versorgen. „In Deutschland gibt es rund 1,4 Milliarden Quadratmeter horizontale Flächen. Diese könnten für die Erzeugung von Strom genutzt werden, beispielsweise für das Betreiben von 20 Millionen Elektroautos“, errechnet Lukas Renken von der RWTH Aachen: „Es werden Module benötigt, die horizontal liegen, bruch- wie rutschfest sind und das Licht optimal zur Energiegewinnung nutzen“. Er forscht unter Leitung von Professor Markus Oeser am RWTH-Institut für Straßenwesen in einem Verbund, gefördert vom BMWi. Im Fokus steht die technische Bewertung der Energiegewinnung durch Fahrbahnoberflächen mit integrierter Photovoltaik. weiterlesen…

Schlechte Noten für OECD

Pariser Klimaabkommen ignoriert

Die OECD ignoriert in ihrem Kern-Geschäft der Strategieberatungen für ihre Mitgliedsländer und G20-Regierungen international verbindliche Nachhaltigkeitsziele und das Pariser Klimaabkommen. Das stellt eine am 08.06.2016 veröffentlichte Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Londoner Institute for Human Rights and Business von Nancy Alexander und Motoko Aizawa fest. weiterlesen…

Klima- und Energieziele für 2020 vorzeitig erreicht

Oberfränkische Gemeinde Wunsiedel erreicht vorzeitig Klimaziele dank Wind, Bioenergie und Co.

Die bayerische Gemeinde Wunsiedel wurde am 23.06.2016 von der Agentur für Erneuerbare Energien als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet. Die Stadt hat bereits in diesem Jahr die selbst gesteckten Klima- und Energieziele für das Jahr 2020 erreicht. In Wunsiedel mit rund 9.300 Einwohnern wird 20 Prozent mehr Strom aus regenerativen Quellen produziert als verbraucht. Auch die Hälfte des städtischen Wärmebedarfs decken Erneuerbare Energien. Die Treibhausgasemissionen haben sich im Vergleich zum Basisjahr 2008 um die Hälfte reduziert. weiterlesen…

Gute Nachricht: Ozonloch schrumpft

FCKW-Verbot wirkt

Nachdem im vergangenen Herbst Horrormeldungen über gleich zwei Ozonlöcher (Antarktis und Arktis) um die Welt gingen, kommt jetzt endgültige Entwarnung: Das Ozonloch (über der Antarktis) schließt sich. Von 2000 bis 2015 sei es um mehr als vier Millionen km2 geschrumpft, die Fläche Indiens, berichteten Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge bei Boston gemeinsam mit Kollegen aus Boulder, Colorad, und dem britischen Leeds in Science. Dass sich das Ozonloch offenbar schließe, liege zu mehr als 50 Prozent am Rückgang zerstörerischer Chemikalien. weiterlesen…

SRU fast völlig neu

Sachverständigenrat für Umweltfragen beginnt Periode 2016 bis 2020 in neuer Zusammensetzung

Der neu besetzte Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) nahm am 01.07.2016 seine Arbeit auf. Die sieben Sachverständigen des SRU werden vom BMUB nach Zustimmung durch das Bundeskabinett für die Dauer von vier Jahren berufen. Zwei Mitglieder (Callies und Niekisch) wurden für eine weitere Amtsperiode bestätigt, fünf Mitglieder neu ernannt. Dem SRU gehören jetzt die folgenden Professorinnen und Professoren an: weiterlesen…

Brennstoffzellentriebwagen im Zugverkehr

BMVI-Studie untersucht wirtschaftliche, rechtliche und technische Voraussetzungen für den Einsatz

Etwa 50 Prozent des deutschen Streckennetzes sind nicht elektrifiziert. Der Einsatz elektrischer Triebzüge mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen ist eine interessante und erfolgversprechende Alternative. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) und koordiniert von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) untersuchte ein Konsortium den Einsatz von Brennstoffzellentriebwagen in Deutschland. weiterlesen…

Plastiktüten-Verordnung tritt in Kraft

Hendricks will deutlich weniger Kunststofftragetaschen

Plastiktüten - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDer Verbrauch an Plastiktüten soll in den kommenden zehn Jahren fast halbiert werden. Das ist das Ziel einer freiwilligen Vereinbarung zwischen dem Handelsverband Deutschland (HDE) und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Der HDE sagt darin zu, für Kunststofftragetaschen zukünftig ein Entgelt zu verlangen. Weitere Handelsverbände und Unternehmen wollen sich an der Vereinbarung zu beteiligen. weiterlesen…

Energieeffizienzlabel für neue Pkw in Kraft

Kraftstoffpreise und CO2-Effizienzklassen

'Grünes' Auto mit Energielabel- Foto_Montage © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAm 30.06.2016 wurden die neuen Angaben zu Kraftstoffpreisen und CO2-Effizienzklassen für neue Personenkraftwagen im Bundesanzeiger veröffentlicht. Diese Angaben sind gemäß der Pkw-Energieverbrauchs-Kennzeichnungsverordnung (Pkw- EnVKV) bei der Erstellung eines Labels zur Energieeffizienz neuer Personenkraftwagen zugrunde zu legen. weiterlesen…

EEG-Novelle umstritten

„Fehlsteuerung EEG 2016“ – „Energiewende falsch verstanden“ – „kein guter Tag für Bürgerenergie“ – Änderungen gefordert

Im Windschatten des Brexit-Votums hat der Bundestag am 24.06.2016 den Entwurf der EEG-Novelle 2016 in erster Lesung beraten. Nun laufen die betroffenen Verbände Sturm: Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft energie neu denken gUG sieht „keinen guten Tag für die Bürgerenergie“, eher einen „Bremsklotz für die Energiewende“. Andere, wie Eurosolar und das Bündnis Bürgerenergie ziehen mit. weiterlesen…

BGR im Zwielicht

Bundesbehörde unter Korruptionsverdacht

Die Unabhängigkeit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), einer der wichtigsten Unterbehörden der Bundesregierung für Beratungs- und Forschungsdienste, steht im Zwielicht. Über eine Stiftung wurden „verdiente Mitarbeiter“ mit Geldern aus der Industrie belohnt – schreibt Jürgen Döschner vom WDR auf tagesschau.de. weiterlesen…