EU-Kommission gefährdet Energiewende

Neue interne TTIP-Papiere von Greenpeace

Interne und aktuelle Verhandlungsdokumente, die Greenpeace am 11.07.2016 gemeinsam mit anderen europäischen Umweltschutz- und entwicklungspolitischen Organisationen veröffentlichte, zeigen erstmals: Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen. weiterlesen…

Emissionshandelsreform durch Mindestpreis

Glaubwürdigkeit des Marktes wieder herstellen

Eine massive Verringerung von Treibhausgasen ist nur möglich, so ein Kurzdossier des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH wenn der europäische Kohlendioxid-Markt fehlerfrei arbeitet. Ein Mindestpreis für die gehandelten CO2-Zertifiakte würde die derzeitige Unsicherheit der Marktteilnehmer abbauen, ihre Preiserwartungen verbessern und so die Glaubwürdigkeit des Marktes wieder herstellen. weiterlesen…

Bewegung auf dem Speichermarkt

Intersolar-Speicher-Highlights

Neue Hersteller, die bisher kaum eine Rolle spielten, sind im Markt angekommen. Laut dem neuem KfW-Monitoringbericht der RWTH haben sich die vier Hersteller Sonnen, Deutsche Energieversorgung (SENEC), SMA und E3/DC etwa 60% des bisherigen Marktes geteilt, so eine Presseinformation des unabhängigen Speicher-Vergleichsportals Enerkeep. Naturgemäß sind die neuen Hersteller wie Tesla, Mercedes und Solarwatt, die ihre Produkte erst im letzten Jahr präsentierten, hier noch nicht stark vertreten. weiterlesen…

Gabriel: „Nächste Phase der Energiewende kann beginnen

„Größte Reform des Strommarktes seit der Liberalisierung in den 90er Jahren“

Bundestag und Bundesrat haben am 08.07.2016 weitreichende energiepolitische Beschlüsse gefasst. Die von Bundeswirtschaftsminister Gabriel vorgelegten Gesetze zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien, zur Weiterentwicklung des Strommarktes und zur Digitalisierung sind nun verabschiedet und damit alle wesentlichen strombezogenen Gesetzgebungsvorhaben der aktuellen 10-Punkte-Energie-Agenda Gabriels fristgerecht vollendet, so das BMWi. weiterlesen…

VKU enttäuscht vom Energiepaket


„Ein Schritt nach vorne und zwei zurück.“

vku logo - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDer Gesetzgeber hat mit der Verabschiedung der EEG-Novelle, der Anreizregulierungsverordnung (ARegV), des Strommarktgesetzes (StrommarktG) und des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) die Weichen für den Energiemarkt gestellt. VKU-Präsident Michael Ebling und VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche loben die damit geschaffene „Klarheit. Bei näherer Betrachtung enttäuschen die Beschlüsse jedoch“. weiterlesen…

Geothermieverband lobt EEG

Vergütung für Geothermiestrom bleibt bis 2021 stabil

Nicht alle verdammen das neue EEG: Der Präsident des Bundesverbandes Geothermie e.V. (BVG), Erwin Knapek, lobte die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: Mit der deutlichen Verschiebung des Degressionsbeginns von 2018 auf 2021 schaffe das Parlament Vertrauensschutz für Investoren und fördere den weiteren Ausbau Tiefer Geothermie. weiterlesen…

Mieterstrommodelle: Fällt EEG-Umlage weg?

Folge der Ökostrom-Reform – oder nicht?

PV-Kirchner Solar 20120329 Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftEs gibt auch positive Folgen des EEG 2017: Kurz vor der Verabschiedung des EEG setzte die SPD eine „Mieterstrom-Regelung“ durch – so eine Mitteilung der Münchner MEP Werke. Demnach können Vermieter künftig ihren selbst produzierten Solarstrom ohne EEG-Umlage an Mieter weitergeben. Ein Karlsruher Fachanwalt bleibt skeptisch. Und ein Leipziger Anwaltsbüro widerspricht zur Gänze. weiterlesen…

DENEFF: „EEG-Novelle herber Rückschlag für Energieeffizienz“

Kemfert: „Besondere Ausgleichszahlungen nur bei hohem Energieverbrauch = widersinnig“

Anders als im Koalitionsvertrag vereinbart, seien in der EEG-Novelle die allseits kritisierten Fehlanreize in der Besonderen Ausnahmeregelung (siehe solarify.eu/besondere-ausgleichsregelung) für stromkostenintensive Unternehmen nicht korrigiert worden. Diese machten Energiesparmaßnahmen in der Industrie wirtschaftlich in vielen Fällen unattraktiv, bemängelte die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF). Darüber hinaus sei vorgesehen, die EEG-Umlage für weitere stromintensive Unternehmen auf maximal 20 % zu begrenzen, ohne im Gegenzug von ihnen Energieeffizienznachweise zu fordern. Das erhöhe aber die Kosten für alle anderen Stromverbraucher. weiterlesen…

EEG-2017 widerspricht COP21-Vertrag

Novelle klarer Verstoß gegen Pariser Beschlüsse

Die EEG-Novelle ist nach Ansicht des BUND „ein klarer Verstoß gegen die Beschlüsse des Pariser Weltklimagipfels“. Sie deckele den Ausbau der Erneuerbaren auf maximal 45 Prozent und garantiere der klimaschädlichen Kohle für die nächsten zehn Jahre mehr als 50 Prozent Anteil an der Stromversorgung. BUND-Fazit: „Das neue EEG ist daher eine Klimaschutzbremse.“ weiterlesen…

Bundestag fordert Verringerung des Rohstoff- und Materialverbrauchs

Bundesumweltministerium begrüßt Parlamentsbeschluss zum Deutschen Ressourceneffizienzprogramm: „Wirtschaftswachstum und Rohstoffeinsatz entkoppeln“

Bundestagsplenum - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDer Bundestag hat mit Beschluss vom 07.07.2016 zahlreiche konkrete Maßnahmen für mehr Ressourceneffizienz gefordert. Weiter hat er die Ziele des Ressourceneffizienzprogramms ProgRess II der Bundesregierung bekräftigt. Umweltministerin Barbara Hendricks dazu laut einer Medienmitteilung aus dem BMUB: „Der Bundestag hat ein klares Signal für weniger Ressourcenverbrauch gesetzt. Das ist Rückenwind für meine Arbeit.“ weiterlesen…